Herbstgedicht

Bilder – Gedanken – Gedichte – Geschichten

Archiv für die Kategorie ‘Gedicht

Recht haben und unrecht haben

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Recht – Unrecht – Sarrazin – Sarrazin-Debatte – Hexenjagd – Anti-Demokraten – Spitzenpolitiker – CDU – SPD – Grüne – Linke – FDP – Verfassungsfeinde – Grundgesetz – Verfassung – Meinungsfreiheit – Grundrechte – Berufsverbot – Politiker – Muslime – Islam – Integration


Recht haben und unrecht haben

Sarrazin hat recht:
Deutschland schafft sich ab.
Sarrazin hat unrecht:
Nein – es sind nicht die Muslime!
Es sind unsere Politiker,
die
in kollektiver Hysterie
die Demokratie abschaffen.
Ein klarer Fall
für den Verfassungsschutz.

***

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NRW-Wahl

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NRW – Wahl – NRW-Wahl – Landtagswahl – Nordrhein-Westfalen – Wahlgedicht – FDP – Geldgier – Habgier – Vetternwirtschaft – Korruption – Deppen der Nation – Westerwelle – Guido Westerwelle – Westerwelle-Gedicht – FDP-Gedicht – Geldgier-Partei – Habgier-Partei – Gedicht

NRW-Wahl
© Ronald Henss

Sehe ich auf NRW,
dann lacht mein Herz olé, olé.

Geldgier, Vetternwirtschaft, Korruption,
die größten Deppen der Nation
haben den verdienten Lohn.

In NRW
olé, olé
ist es nun erst mal passee
für Guidos Habgier-FDP.


Dieses Gedicht widme ich Guido Westerwelle, der mit seiner unerträglichen Pöbelei und Vetternwirtschaft ganz entscheidend zu diesem Ergebnis beigetragen hat.
10 plus X — das war wohl nix!
Von 14,9 Prozent bei der Bundestagswahl auf 6,7 Prozent bei der Landtagswahl — das macht so schnell keiner nach.
Das heißt: 6 Monate Regierung — 8,2 Prozentpunkte weniger.
Mach weiter so, Guido!

***

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Heidelibelle

mit einem Kommentar

Heidelibelle

Heidelibelle


Gedicht – Women – Libellen – Heidelibelle – Libellenfoto – Fotografie – Insekten – Naturfotografie – Makrofotografie – Insektenfotos

Heidelibelle

Auf diesem Blog gab es nun seit etlichen Tagen nix Neues. Da mir nix Passendes einfällt, gibt es heute ein nicht so recht passenden Foto und ein ganz und gar nicht passendes Gedicht.

Die Heidelibelle habe ich am 22. September 2009 im Stadtpark in Dudweiler fotografiert.

Das Verslein ist eine anspruchslose Spielerei.

WOMEN
© Ronald Henss

Some women are happy
Some women are blue
Some are very pretty
Some are pretty cool

Each woman is worthy
Each woman is free
Each woman loves chocolate
No woman loves me

***

Geschrieben von Ronald

11. April 2010 um 15:20

Osterglocken

mit einem Kommentar

Osterglocken

Osterglöckchen

Osterspaziergang
© Ronald Henss

Wenn die Osterglocken blühen
ist es wieder mal so weit:
Ich will durch Feld und Wiesen ziehen -
schöne, bunte Frühlingszeit.

Und finde ich im grünen Moos
ein Ei, dann ist die Freude groß.

***

Ostergeschichten – Ostergedichte – Osterlinks:
»»» Ostergedichte
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»»» Ostergeschichten

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Korruption und Vetternwirtschaft

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Klüngel – Käuflichkeit – Bestechlichkeit – Vetternwirtschaft –Cliquenwirtschaft – Korruption – Bananenrepublik Deutschland – Partei – Partei-Spende – FDP – Steuerhinterziehung – Steuerbetrug – Leistungsträger – Leistung muss sich wieder lohnen – geistig-politische Wende


Herr K. und die geistig-politische Wende
Ein Loblied auf die Korruption
© Ronald Henss

Herr K. hat etwas geleistet
Herr K. ist ein Leistungsträger unserer Gesellschaft
Herr K. denkt an die Zukunft
Herr K. tut etwas für die Altersvorsorge
Herr K. trägt die Früchte seiner Leistung
    auf ein Geheimkonto in der Schweiz
Herr K. weiß: das gefällt dem Staate nicht
Herr K. braucht eine Rechtsschutzversicherung
Herr K. macht eine Spende an die Partei
  Die Partei ist dankbar
  Die Partei hält ihre schützende Hand
    über Herrn K.
  Die Partei ist dankbar
Herr K. reist mit Herrn W. durch die Welt
Herr K. knüpft Kontakte
Herr K. leistet etwas
Herr K. denkt an die Zukunft
Herr K. tut etwas für die Altersvorsorge
Herr K. trägt die Früchte seiner Leistung
    auf Geheimkonten
    in Liechtenstein, Monaco und Andorra
Herr K. weiß: er hat nichts zu befürchten
Herr K. ist dankbar
Herr K. macht eine Spende
    an die Partei
    an die Partei
    an die Partei
Herr K. macht eine Spende
    an die FDP

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Westerwelle Absahner

mit einem Kommentar

Westerwelle – Absahner – Klüngel – Geldgier – Gier – Käuflichkeit – Bestechlichkeit – Vetternwirtschaft – Reiseaffäre – Westerwelle-Affäre – Cliquenwirtschaft – Korruption – Amtsmissbrauch – Bananenrepublik Deutschland


Herr Westerwelle und die Absahnerbande
© Ronald Henss

Es reiset ein Herr Westerwelle
mit Freunden durch die Welt.
Raffen, raffen auf die Schnelle,
sie treibt die Gier nach Geld.

Es macht die Freundesclique
- lauter feiner Leute -
sich mit viel Geschicke
den ganzen Staat zur Beute.

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Herbstgedicht von Fallersleben Lob des Herbstes

mit einem Kommentar

Regentropfen

Herbst – Herbstfarben – Herbstwetter – Gedicht – Herbstgedicht – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben – Regen – Regentropfen

Lob des Herbstes
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Der Herbst, der heute gibt und nimmt,
Bald uns erfreut, bald uns verstimmt,
Er soll uns dennoch wohlgefallen,
Weil er’s doch gut meint mit uns allen.

Wir wollen uns für seine Gaben,
Woran wir uns erfreu’n und laben,
Recht dankbar alle Zeit erweisen,
Und wollen ihn freudig loben und preisen.



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Hier gibt es noch ein paar Herbstgedichte.



***
Buchtipp
Patricia Koelle: Alles voller Himmel
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Das Foto entstand am 23. Oktober 2009 auf dem Dudweiler Anger, als nach einem verregenten Vormittag am Nachmittag die Herbstsonne hervorlugte und die herbstbunten Blätter in warmes Licht tauchte.

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Conrad Ferdinand Meyer Der Römische Brunnen

mit einem Kommentar

Stadtbrunnen Anger Dudweiler

Gedicht – Gedichte – Lyrik – Conrad Ferdinand Meyer Der Römische Brunnen – Dudweiler Anger – Stadtbrunnen

Der Römische Brunnen
Conrad Ferdinand Meyer

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

***

Buchtipp:
Conrad Ferdinand Meyer
Sämtliche Werke in 2 Bänden

Artemis & Winkler

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Das Foto entstand am 15. Oktober 2009 auf dem Dudweiler Anger. Es zeigt die oberste Schale des Stadtbrunnens.

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Hier gibt es eine Sammlung von Gedichten online

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Geschrieben von Ronald

16. Oktober 2009 um 18:38

Herbstgedicht für Kinder

mit einem Kommentar

Knallerbesen Gewöhliche Schneebeere

Knallerbsten – Gewöhnliche Schneebeere – Herbstgedicht für Kinder – Gute-Nacht-Gedicht – Herbst – Gedichte

Herbstgedicht für Kinder
© Claudia Duhonj-Gabersek

Wenn die ersten Blätter fallen,
wie bunt ist unser Wald,
das gefällt den Kindern allen,
doch langsam wird es kalt.
Der Herbst bringt uns den Regen
und es pfeift der Wind,
die Blätter wolln sich legen,
weil sie so müde sind.
Doch müssen sie noch fliegen,
da der Wind es will,
bis sie am Boden liegen,
dann schlafen sie ganz still.
Der Wind muss Ruhe geben,
hat auch sein Bett gemacht,
müde ist auch der Regen,
nun schlaf auch Du – gute Nacht.

***

Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek gibt es in dem Buch


Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
ISBN 978-3-939937-10-4

Weihnachtsgeschichten für Kinder und Erwachsene, die so neu sind, dass sie noch nicht einmal der Weihnachtsmann gehört hat.

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Das Foto – Knallerbsen der Gewöhnlichen Schneebeere – entstand am 12. Oktober 2009 in Dudweiler auf dem Anger.

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Herbstgedicht Heidrun Gemähling Herbstliche Einkehr

mit einem Kommentar

Pilz

Herbstliche Einkehr
© Heidrun Gemähling

Wie vorzeiten
zeigt sich Wandel
Farben spielen sanft
mit dem Wind

Vögel sammeln
sich zur Reise

und im Wald der
bunten Blätter
drängen Pilze
freudig ans Licht
um im herbstlich
schönen Leben
sich erhaben
zu entfalten.

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Hier gibt es weitere Herbstgedichte

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Ein Buchtipp:
Der Weihnachtswind
Patricia Koelle

Eine zauberhafte Einstimmung in die nahende Weihnachtszeit

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Das Foto entstand am 12. Oktober 2009 in Dudweiler auf der brachliegenden Fläche Im Rosenfeld. Die Mitte der Oberseite erinnert mich an leckere Kekse mit Marmeladenfüllung. Hhhmmm … jetzt eine Dose mit Danish Cookies!

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Falls sich mal ein Pilzkenner auf diese Seite verirrt würde ich mich freuen zu erfahren, um welche Pilzart es sich hier handelt.

Geschrieben von Ronald

12. Oktober 2009 um 16:07

Herbstgedicht Joseph von Eichendorff Im Herbst

mit einem Kommentar

Herbstlaub

Im Herbst
Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Der Wald wird falb, die Blätter fallen,
Wie öd und still der Raum!
Die Bächlein nur gehn durch die Buchenhallen
Lind rauschend wie im Traum,
Und Abendglocken schallen
Fern von des Waldes Saum.

Was wollt ihr mich so wild verlocken
In dieser Einsamkeit?
Wie in der Heimat klingen diese Glocken
Aus stiller Kinderzeit -
Ich wende mich erschrocken
Ach, was mich liebt, ist weit!

So brecht hervor nur, alte Lieder,
Und brecht das Herz mir ab!
Noch einmal grüß ich aus der Ferne wieder,
Was ich nur Liebes hab,
Mich aber zieht es nieder
Vor Wehmut wie ins Grab.

***

Ein Buchtipp:
Joseph von Eichendorff
Gedichte in chronologischer Reihenfolge
Hrsg. Hartwig Schulz
Insel Verlag

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Das Foto entstand am 12. Oktober 2009 in Dudweiler auf dem Grünstreifen der Theodor-Storm-Straße vor dem Bürgerhaus.

Geschrieben von Ronald

12. Oktober 2009 um 15:33

Herbstgedicht Johann Wolfgang von Goethe Herbstgefühl

mit einem Kommentar

Herbstfarben Dudweiler Beethovenstraße

Herbstgedicht – Johann Wolfgang von Goethe Herbstgefühl – Herbstlyrik – Naturlyrik

Herbstgefühl
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Fetter grüne, du Laub,
Am Rebengeländer
Hier mein Fenster herauf!
Gedrängter quellet,
Zwillingsbeeren, und reifet
Schneller und glänzend voller!
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umsäuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fülle;
Euch kühlet des Mondes
Freundlicher Zauberhauch,
Und euch betauen, ach!
Aus diesen Augen
Der ewig belebenden Liebe
Vollschwellende Tränen.

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Buchtipp: Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe
Sämtliche Gedichte in einem Band
von Johann Wolfgang von Goethe
Insel Verlag

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Die Aufnahme entstand am 6. Oktober 2009 am Rande der Beethovenstraße in Dudweiler, nahe dem Bürgerhaus.

Herbstgedicht Georg Trakl Verklärter Herbst

mit 2 Kommentaren

Halde Lydia
Herbstgedicht – Georg Trakl Verklärter Herbst – Herbstlyrik – Naturlyrik

Verklärter Herbst
Georg Trakl (1887-1914)

Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.

Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.

Es ist der Liebe milde Zeit.
Im Kahn den blauen Fluss hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht -
Das geht in Ruh und Schweigen unter.

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Buchtipp: Gedichte von Georg Trakl
Die Dichtungen
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Die Aufnahme entstand am 8. Oktober 2009 auf dem Plateau der Bergehalde Lydia (Fischbach / Quierschied, Saarland)

Herbstgedicht Theodor Fontane Spätherbst

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Herbstlauf Herbstfarben
Herbst – Herbstgedicht – Theodor Fontane – Spätherbst – Herbstfarben

Spätherbst
Theodor Fontane (1819-1898)

Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern sind im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.

Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht, -
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh’ Stille, Schnee und Winter kommt.

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Hier gibt es weitere Herbstgedichte


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Das Foto entstand am 8. Oktober 2009 – also im Frühherbst und nicht, wie im Gedicht, im Spätherbst – auf der Bergehalde Lydia (Fischbach / Quierschied, Saarland).
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Herbst – Herbstgedicht

mit einem Kommentar

Distel Samen

Herbst
© Claudia Duhonj-Gabersek

Dürft ich zum Sterben mir aussuchen
eine bestimmte Jahreszeit,
im frühen Herbst, unter den Buchen
wär’ ich zu sterben wohl bereit.
Säuselnder Wind umspielt die Zweige,
sie flüstern leis, es ist so weit,
des Lebens Kelch geht sanft zur Neige,
sein letzter Schluck birgt Dunkelheit.
Denn Wind frischt auf, vom hohen Norden
bringt er schwarzgraue Wolken mit,
ein wenig kalt ist mir geworden,
ich wage einen letzten Schritt
Bucheckern mir im Laub zu suchen,
die ich so sehr geliebt als Kind.
Dann find ich Schutz unter den Buchen,
die mir vertraute Freunde sind.

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Hier finden sich weitere Gedichte von Claudia Duhonj-Gabersek

Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek findet sich in dem Buch
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
ISBN 978-3-939937-10-4

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Das Foto entstand am 23. September 2009 in Dudweiler auf der brachliegenden Fläche Im Rosenfeld.

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Herbstgedicht Herbstangst

mit 2 Kommentaren

Hagebutten Herbstfarben Herbst

Herbstangst – Ein Herbstgedicht von Anna Faltin

Offiziell befinden wir uns zwar noch im Spätsommer, aber ein Blick in die Natur zeigt, dass es mit Riesenschritten auf den Herbst zugeht. Aus diesem Grund gibt es mal wieder ein Herbstgedicht.

Herbstangst
© Anna Faltin

Wenn die Jahreszeiten rückwärts ziehen,
sich der Sommer häuten will,
die Vögel gen Äquator fliehen,
steht meine Seele still.
Und lauscht,

wie sich von Norden Kräfte vorwärts schieben.
Der Herbst ein kurzer Abschnitt ist
auf einem Weg, der festgeschrieben.
Mein Herz die Wärme schon vermisst,
und weint,

wenn sie noch da und goldner Herbst
das Scheiden übertüncht.

***

Von Anna Faltin erscheint in Kürze ein Weihnachtsgedicht in dem Buch

Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte

Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

***

Das Foto entstand am 17. September 2009 vor der Christuskirche in Dudweiler.

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Herbstgedicht – Septembergedicht – Spätsommer – Frühherbst

mit 5 Kommentaren

Wegwarte Cichorium intybus

Spätsommer – Frühherbst – Herbstgedicht – Septembergedicht – Sonett

Anfang September, Übergang vom Spätsommer zum Frühherbst. In der Natur zeigen sich die ersten Herbstfarben, die Zahl der blühenden Pflanzen nimmt rapide ab.

Passend zu dieser Übergangsperiode ein Gedicht von Claudia Sperlich, und zwar ein Sonett

September
© Claudia Sperlich

Noch sommerheiß und herbstlich welk zugleich.
Die Blasenesche plustert falbe Früchte.
Vorm Blau stehn kahle Äste wie Gerüchte.
Die Äpfel röten sich und werden weich.

Die Tage sind nun kürzer, aber heller.
Durch Laub fällt Licht, aus Blättern fällt das Grün.
Die ersten Schwalben werden wanderkühn.
Die Stunden schwinden sanfter, aber schneller.

Am nächsten Tage fließt ein kühler Regen
gemächlich, pausenlos, mit leisem Rauschen.
Die Vogelbeeren leuchten ihm entgegen.

Gelegenheit zum Dank will ich ergreifen.
Ich möchte diese Zeit mit keiner tauschen,
den frühen Herbst voll Schwinden und voll Reifen.

***

Claudia Sperlich ist eine ausgesprochen produktive Schreiberin. In wenigen Wochen – Ende September – erscheint ein von ihr herausgegebener Gedichtband, in dem sie auch als Autorin vertreten ist.

Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich

ISBN 978-3-939937-10-4

Außerdem erschienen ihre Gedichte bzw. Kurzgeschichten in folgenden Büchern

Der Füllfederhalter des Grauens. Gruselgeschichten

Hundert haarige Limericks

Weihnachten. Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte

Weihnachtsgeschichten. Band 3

*** Hier geht es zur Homepage von Claudia Sperlich.
*** Und hier geht es zum Blog von Claudia Sperlich

***

Hier finden sich weitere Herbstgedichte.

***

Die Aufnahme entstand am 11. September 2009 auf der Bergehalde Lydia. Die Vegation auf der Halde zeigt mittlerweile deutliche Herbstspuren. Zu den wenigen Pflanzen, die – mit letzter Kraft – immer noch blühen, zählt die Wegwarte. Im Hintergrund ist – gewollt verschwommen – der Absinkweiher bei Fischbach zu sehen. Der umgebende Wald beginnt allmählich sein Herbstkleid anzulegen. Auf die kommenden Wochen und die fortschreitende Herbstfärbung kann man sich freuen.

***

Herbstgedicht – Herbstgedichte

mit einem Kommentar

Dost Wasserdost Herbstfarben

Herbstgedicht – Herbstgedichte – Herbst – Gedichte

Dieser Blog trägt den Titel “Herbstgedicht”. Aber bislang ist hier kein einziges Herbstgedicht zu finden. Da aber nun der Hersbt mit Riesenschritten naht, gibt es immer mehr Leute, die über die Suchmaschinensuche zum Stichwort “Herbstgedicht” auf diesen Blog geführt werden. Damit diese Besucher nicht ganz enttäuscht werden, gibt es hier das erste veritable Herbstgedicht. In loser Folge werden dann weitere Herbstgedichte folgen (siehe auch hier: Herbstgedichte).

Bunte Familie
© Andere Dimension

Das Jahr
ein guter Schneider
näht fleissig bunte Kleider
für alle seine Kinder
Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Der Herbst
des Jahres Lieblingskind
trägt gerne warme Töne
oft geschimpft als farbenblind
sind es doch meist schöne

***

Das Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung des Autors.

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Ein Weihnachtsgedicht dieses Autors findet sich in dem Buch
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
ISBN 978-3-939937-10-4

***

Und hier finden sich weitere
Herbstgedichte
und hier noch weitere Herbstgedichte.

***

Das Foto entstand am 9. September 2009 auf der Bergehalde Lydia. Ich habe es wegen der schönen spätsommerlichen Farben ausgewählt, die wie ein Gemälde wirken. Ich vermute, dass es sich bei dieser Pflanze um Wasserdost handelt, aber ganz sicher bin ich mir nicht. Meine Zweifel rühren daher, dass der Standort ganz und gar nicht feucht ist. Andererseits habe ich genau dort den Russischen Bär in großer Zahl angetroffen – und dieser Schmetterling besitzt eine ausgesprochene Vorliebe für Wasserdost.

Vielleicht kann ja mal ein Experte diese Pflanze definitiv bestimmen.

***

Gedicht – Gartenerde – Claudia Sperlich

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Spitz-Wegerich Spitzwegerich

Spitz-Wegerich Spitzwegerich

Gedicht – Gartenerde – Claudia Sperlich

Gartenerde
© Claudia Sperlich

Das weiche Gras schleicht unter meinen Sohlen hin,
beugt sich nur kurz, wie schwer ich immer laste.
In einem Winkel unsers Gartens siebe
ich Erde, duftende, vor Tausendfüßlers Augen,
der sucht die Gartenmauer zu erklimmen.
Der feine Humus soll die Beete nähren
und nährt auch Giersch, denn er ist unparteiisch.
Mit frischer Erde deck ich alte Erde,
selbst alt und kinderlos, steh ich noch über ihr -
doch eines Tages wird aus meinem alten Leib
würzig duftende Erde für Blumen und Bäume.

***

Einige Limericks von Claudia Sperlich gibt es in dem Buch

Hundert haarige Limericks

Kurzgeschichten von Claudia Sperlich gibt es in

Der Füllfederhalter des Grauens. Gruselgeschichten
und
Weihnachtsgeschichten Band 3

***

Das Foto wurde am 28. Mai 2009 aufgenommen, und zwar in den Wiesen an der Verlängerung der Albertstraße.

Geschrieben von Ronald

20. Juni 2009 um 16:05

Klare Bäche – Gedicht

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Hahnenfuss Ranunculus Sulzbach

Hahnenfuss Ranunculus Sulzbach

Heute gibt es mal wieder ein Gedicht.

Klare Bäche
© Claudia Duhonj-Gabersek

In unerträglich langen Nächten,
wenn Dunkelheit mein Herz umgibt,
dann träume ich von klaren Bächen,
wo jemand mich ganz innig liebt.

Sanft scheint die Sonne durch die Bäume,
die Vögel zwitschern uns ein Lied,
ich leb nur noch, weil ich oft träume,
dass es dies alles wirklich gibt.

Ein Hauch von Tod lässt mich erschauern,
ich zieh die Decke bis zum Kinn,
und hinter grauen Großstadtmauern,
merk ich, wie einsam ich doch bin.

Lasst mich den Traum noch weiterträumen,
weckt mich nicht auf, es schmerzt zu sehr,
lasst mir die Bäche hinter Bäumen,
sonst habe ich doch gar nichts mehr.

***

Die Autorin Claudia Duhonj-Gabersek plant, einen Band mit eigenen Gedichten herauszugeben. Wer dieses schöne Gedicht gelesen hat, wird sich sicherlich darauf freuen.

***

Hier findet man
Weitere Fotos von der Sulzbachtalaue
Gedichte zum Jahreszyklus
Frühlingsgedichte
Sommergedichte
Herbstgedichte
Wintergedichte.

***

Das Foto entstand am 26. Mai 2009 an der Sulzbachaue in Dudweiler kurz vor der Abzweigung nach Herrensohr.

***

Geschrieben von Ronald

14. Juni 2009 um 09:24

Junitage – Sommergedicht – Patricia Koelle

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Wiesen-Glockenblume

Wiesen-Glockenblume

Heute gibt es ein Frühlings-/Sommergedicht von Patricia Koelle

Junitage
© Patricia Koelle

Sonnwendewärts die Zeit verrinnt.
Wiesen wogen grüne Wellen,
zarte Glockenblumen stellen
hellblaue Fahnen in den Wind.

Die Nächte von den Tagen lernten
Sonnenwärme fest zu halten,
lange Träume zu verwalten.
Auf den Feldern ahnt man Ernten.

Im Gebüsch die Nachtigallen
letzte Liebeslieder streuen,
frühe Erdbeern uns erfreuen,
späte Fliederblüten fallen.

Tief kost ich jede Stunde hier
da ich weiß, die Gegenwart
ist einzig jetzt in ihrer Art.
Ich wünsch mir jeden Weg mit Dir.

Schau mit mir, ehe das Glück uns flieht
noch jeden Stern, den man uns schenkt
bevor der Herbst uns einmal lenkt,
in kühle Weiten Sehnsucht zieht.

*****

Dieses Gedicht findet sich auch auf Patricia Koelles bezaubendem Blog Alles voller Himmel.

Von Patricia Koelle gibt es auch zwei Bücher mit wundervollen Geschichten:

Patricia Koelle
Die Füße der Sterne

Patricia Koelle
Der Weihnachtswind

außerdem ist Patricia Koelle Mitherausgeberin des Buches
Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten

*****

Das Foto entstand am 28. Mai 2009 in Dudweiler am Rande des Weges, der als Verlängerung der Albertstraße durch die Wiesen führt.

Geschrieben von Ronald

7. Juni 2009 um 08:06

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