Archiv für die Kategorie ‘Jahreszeiten’
Goldener Oktober
Goldener Oktober
In diesem Jahr hat uns der Wettergott wahrlich nicht verwöhnt. Allenfalls der April hat gute Noten verdient. Nun hoffen wir, dass uns wenigstens ein Goldener Oktober beschert wird. Die ersten sieben Oktobertage liegen hinter uns und bislang ist die Bilanz arg durchwachsen. Der erste und der zweite Oktober boten eine Fortsetzung der scheußlichen Septemberwetters. Der dritte und der vierte brachten Sonne und angenehm milde Temperaturen. Der fünfte war trüb und nass, der sechste sonnig und mild. Gestern gelang es der Sonne erst am späten Nachmittag, die Hochnebelfelder aufzulösen, so dass der siebte Oktober zum größten Teil ein trübes Bild bot.
Der ZDF-Wetterfrosch hat gestern Abend versprochen, dass die Hochnebelfelder heute zügiger aufgelöst werden – ich bin gespannt, ob er recht behalten wird. Im Moment (8:30 Uhr) ist der Himmel zwar noch bedeckt, aber hier und da sind blassblaue Flächen zu erkennen – das lässt hoffen. Und die kommenden Tage sollen sogar durchgehend sonnig (aber leider auch deutlich kühler) werden – schaun mer mal.
Zur Beschwörung des Wettergottes habe ich ein Foto gewählt, das den Oktober von seiner besten Seite zeigt. Ich habe es am Montag (04. Oktober 2010) in der St. Avolder Straße am Parkplatz des Dudweiler Hallenbads aufgenommen. So wünscht man sich den Oktober: blauer Himmel, mildes Sonnenlicht und herbstlich-bunte Blätter. Zwei Tage später waren übrigens die Blätter, die hier im Bild sind, fast vollständig vom Winde verweht. Einige Bäume sind bereits kahl, andere zeigen sich im bunten Blätterkleid, doch bei den meisten überwiegt noch das dunkle Grün. Der Herbst ist also gerade erst dabei, seine Farbenpracht zu entfalten. Wenn das Wetter mitspielt und die Sonne uns mit mildem Herbstlicht verwöhnt, dann könnte uns der Oktober ein bisschen für das recht besch…eidene Wetter 2010 entschädigen.
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Abendsonne bei Schneefall
Abendsonne bei Schneefall
Heute (Samstag, 6. März 2010) gibt es mal ein eigenartiges Foto. Gegen 17:40 Uhr schien die Abendsonne recht kräftig und gleichzeitig setzte Schneefall ein, der alles in ein milchig-trübes Licht tauchte und eine ungewöhnliche Stimmung erzeugte.
Als Zugabe gibt es noch ein ungewöhnliches Gedicht
Richard III
© Manfred Schröder
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Der König irrt umher
und seine Stimme hallt
durch London´s
Gassen:
“Ein Regenschirm,
ein Regenschirm!
Mein Königreich
für
einen Regenschirm!”
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Schnee von gestern
…
Sonnenschein und Schnee von gestern
Am 17. März 2009 war ich zum ersten Mal auf der Bergehalde Lydia. Hier gibt es » das erste Foto von der Halde «, das ich damals in diesen Blog eingestellt habe. Seither sind zahlreiche Fotos hinzugekommen, und dabei haben wir die Halde vom Frühling bis zum Herbst kennengelernt.
Was bislang fehlte, ist ein Winterfoto. So richtig Winter, mit Schnee und Eis und allem drum und dran. – Dieser Mangel ist nun behoben.
Die Aufnahme entstand gestern, also am Fastnachtsdienstag, 16. Februar 2010. Das Foto zeigt ziemlich dieselbe Ansicht wie das Foto vom 19. März 2009 – aber welch ein Unterschied!
Gestern war der einzige Tag in diesem Jahr, an dem von morgens bis abends die Sonne schien. Ansonsten war es in diesem Jahr bislang entsetzlich grau, grau, grau … Wenn sich die Sonne mal ansatzweise blicken ließ, dann allenfalls für ein paar Minuten und nur hinter einem milchigen Schleier. Da ohne Sonnenlicht der Schnee nur eine amorphe graue Masse bildet, sind mir nur wenige wirklich schöne Schneefotos gelungen.
Und auch dieses Foto zeigt lediglich den Schnee von gestern. Heute ist es wieder grau, trüb, dunkel, nasskalt, regenverhangen und den ganzen Tag rieselt es nass vom Himmel. Laut Wettervorhersage soll dies in den nächsten Tagen genauso weitergehen: dunkel, nasskalt und immer wieder Regen, Regen, Regen. Vom Schnee ist hier unten „im Dorf“ schon jetzt nichts mehr zu sehen und die dünne Schneedecke auf der Halde wird wohl spätestens morgen weggewaschen sein.
Auf dem Foto kann man übrigens gut erkennen, dass die Schneedecke nur sehr dünn war. Die Fußspuren sind ganz flach und an einigen Stellen zeigt sich der Haldenschutt. Die Bäume auf dem Lydia-Hubbel und in den umliegenden Wäldern sind schneefrei. Schneebedeckte Wälder gab es in diesem Winter zwar für ein paar Stunden, aber wenn ich auf der Halde war, waren die Bäume schneefrei oder – das war am 25. Januar – das Schneetreiben war so dicht, dass die Sichtweite nur ein paar Meter betrug und die umliegenden Berge nicht zu sehen waren.
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Herbstgedicht von Fallersleben Lob des Herbstes
Herbst – Herbstfarben – Herbstwetter – Gedicht – Herbstgedicht – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben – Regen – Regentropfen
Lob des Herbstes
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Der Herbst, der heute gibt und nimmt,
Bald uns erfreut, bald uns verstimmt,
Er soll uns dennoch wohlgefallen,
Weil er’s doch gut meint mit uns allen.
Wir wollen uns für seine Gaben,
Woran wir uns erfreu’n und laben,
Recht dankbar alle Zeit erweisen,
Und wollen ihn freudig loben und preisen.
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Hier gibt es noch ein paar Herbstgedichte.
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Buchtipp

Patricia Koelle
Alles voller Himmel
Roman
Ein spannender, poetischer und zärtlicher Roman über den Mut zur Liebe und das eigentlich ganz einfache Geheimnis des Glücks.
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Das Foto entstand am 23. Oktober 2009 auf dem Dudweiler Anger, als nach einem verregenten Vormittag am Nachmittag die Herbstsonne hervorlugte und die herbstbunten Blätter in warmes Licht tauchte.
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Herbstgedicht für Kinder
Knallerbsten – Gewöhnliche Schneebeere – Herbstgedicht für Kinder – Gute-Nacht-Gedicht – Herbst – Gedichte
Herbstgedicht für Kinder
© Claudia Duhonj-Gabersek
Wenn die ersten Blätter fallen,
wie bunt ist unser Wald,
das gefällt den Kindern allen,
doch langsam wird es kalt.
Der Herbst bringt uns den Regen
und es pfeift der Wind,
die Blätter wolln sich legen,
weil sie so müde sind.
Doch müssen sie noch fliegen,
da der Wind es will,
bis sie am Boden liegen,
dann schlafen sie ganz still.
Der Wind muss Ruhe geben,
hat auch sein Bett gemacht,
müde ist auch der Regen,
nun schlaf auch Du – gute Nacht.
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Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek gibt es in dem Buch

Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
ISBN 978-3-939937-10-4
Weihnachtsgeschichten für Kinder und Erwachsene, die so neu sind, dass sie noch nicht einmal der Weihnachtsmann gehört hat.
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Das Foto – Knallerbsen der Gewöhnlichen Schneebeere – entstand am 12. Oktober 2009 in Dudweiler auf dem Anger.
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Herbstgedicht Johann Wolfgang von Goethe Herbstgefühl
Herbstgedicht – Johann Wolfgang von Goethe Herbstgefühl – Herbstlyrik – Naturlyrik
Herbstgefühl
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Fetter grüne, du Laub,
Am Rebengeländer
Hier mein Fenster herauf!
Gedrängter quellet,
Zwillingsbeeren, und reifet
Schneller und glänzend voller!
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umsäuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fülle;
Euch kühlet des Mondes
Freundlicher Zauberhauch,
Und euch betauen, ach!
Aus diesen Augen
Der ewig belebenden Liebe
Vollschwellende Tränen.
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Buchtipp: Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe
Sämtliche Gedichte in einem Band
von Johann Wolfgang von Goethe
Insel Verlag
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Hier gibt es weitere Herbstgedichte
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Ein Buchtipp für alle, die sich schon jetzt auf die Weihnachtszeit einstimmen wollen:
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind
ISBN 978-3-939937-01-2
Obwohl das Buch den Titel “Der Weihnachtswind” trägt, ist es ein Begleiter für das ganze Jahr! (Eine Amazon-Leserin)
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Die Aufnahme entstand am 6. Oktober 2009 am Rande der Beethovenstraße in Dudweiler, nahe dem Bürgerhaus.
Herbstgedicht Georg Trakl Verklärter Herbst

Herbstgedicht – Georg Trakl Verklärter Herbst – Herbstlyrik – Naturlyrik
Verklärter Herbst
Georg Trakl (1887-1914)
Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.
Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.
Es ist der Liebe milde Zeit.
Im Kahn den blauen Fluss hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht -
Das geht in Ruh und Schweigen unter.
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Buchtipp: Gedichte von Georg Trakl
Die Dichtungen
von Georg Trakl
Insel Verlag
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Die Aufnahme entstand am 8. Oktober 2009 auf dem Plateau der Bergehalde Lydia (Fischbach / Quierschied, Saarland)
Herbstgedicht Theodor Fontane Spätherbst

Herbst – Herbstgedicht – Theodor Fontane – Spätherbst – Herbstfarben
Spätherbst
Theodor Fontane (1819-1898)
Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern sind im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.
Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht, -
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh’ Stille, Schnee und Winter kommt.
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Hier gibt es weitere Herbstgedichte
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Buchtipp

Patricia Koelle
Alles voller Himmel
Roman
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Das Foto entstand am 8. Oktober 2009 – also im Frühherbst und nicht, wie im Gedicht, im Spätherbst – auf der Bergehalde Lydia (Fischbach / Quierschied, Saarland).
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MauerstückeEinnerungsgeschichtenISBN 978-3-939937-08-1