Herbstgedicht

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Goldener Oktober

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Herbstlaub - Oktoberhimmel

Herbstlaub - Oktoberhimmel

Goldener Oktober – Oktober – Oktoberwetter – Wetter – Wettergott – Herbst – Herbstwetter – Herbstlaub – Herbstlich – Herbstblätter

Goldener Oktober

In diesem Jahr hat uns der Wettergott wahrlich nicht verwöhnt. Allenfalls der April hat gute Noten verdient. Nun hoffen wir, dass uns wenigstens ein Goldener Oktober beschert wird. Die ersten sieben Oktobertage liegen hinter uns und bislang ist die Bilanz arg durchwachsen. Der erste und der zweite Oktober boten eine Fortsetzung der scheußlichen Septemberwetters. Der dritte und der vierte brachten Sonne und angenehm milde Temperaturen. Der fünfte war trüb und nass, der sechste sonnig und mild. Gestern gelang es der Sonne erst am späten Nachmittag, die Hochnebelfelder aufzulösen, so dass der siebte Oktober zum größten Teil ein trübes Bild bot.

Der ZDF-Wetterfrosch hat gestern Abend versprochen, dass die Hochnebelfelder heute zügiger aufgelöst werden – ich bin gespannt, ob er recht behalten wird. Im Moment (8:30 Uhr) ist der Himmel zwar noch bedeckt, aber hier und da sind blassblaue Flächen zu erkennen – das lässt hoffen. Und die kommenden Tage sollen sogar durchgehend sonnig (aber leider auch deutlich kühler) werden – schaun mer mal.

Zur Beschwörung des Wettergottes habe ich ein Foto gewählt, das den Oktober von seiner besten Seite zeigt. Ich habe es am Montag (04. Oktober 2010) in der St. Avolder Straße am Parkplatz des Dudweiler Hallenbads aufgenommen. So wünscht man sich den Oktober: blauer Himmel, mildes Sonnenlicht und herbstlich-bunte Blätter. Zwei Tage später waren übrigens die Blätter, die hier im Bild sind, fast vollständig vom Winde verweht. Einige Bäume sind bereits kahl, andere zeigen sich im bunten Blätterkleid, doch bei den meisten überwiegt noch das dunkle Grün. Der Herbst ist also gerade erst dabei, seine Farbenpracht zu entfalten. Wenn das Wetter mitspielt und die Sonne uns mit mildem Herbstlicht verwöhnt, dann könnte uns der Oktober ein bisschen für das recht besch…eidene Wetter 2010 entschädigen.

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Geschrieben von Ronald

8. Oktober 2010 um 08:09

Weidenjungfer

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Weidenjungfern - Lestesviridis

Weidenjungfern - Lestes viridis

September – Septemberwetter – Sommer – Herbst – Altweibersommer – Dudweiler Stadtpark – Libellen – Kleinlibellen – Teichjungfern – Weidenjungfer – Lestidae – Lestes viridis – Chalcolestes viridis – Libellenfotos

Weidenjungfer – Lestes viridis

Über das schlechte Septemberwetter 2010 – zu nass und viel zu kalt – habe ich ja gestern schon berichtet. Damit der September nicht ganz so schlecht abschneidet, habe ich heute ein Foto ausgesucht, das ihn in einem recht freundlichen Licht zeigt.

Die Aufnahme stammt vom 22. September 2010. Das war der letzte Sommertag. An diesem Tag herrschte – ebenso wie am drauffolgenden Tag, dem Herbstanfang, 23. September – freundliches Altweibersommerwetter. Danach wurde das Wetter sehr garstig und ist es bis heute geblieben, aber das will ich jetzt gar nicht vertiefen, denn die Meteorologen haben angekündigt, dass ab morgen (3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit) eine kleine Schönwetterphase beginnen soll.

Zurück zum Foto: Die Aufnahme entstand im Dudweiler Stadtpark. Sie zeigt ein Weidenjungfern-Pärchen in Tandem-Formation. Die Weidenjungfer (Lestes viridis, auch Chalcolestes viridis) ist eine Kleinlibelle aus der Familie der Teichjungfern (Lestidae). Teichjungfern sind leicht anhand ihrer grünmetallischen bis bronzefarbigen Färbung zu erkennen. Außerdem spreizen sie – untypisch für Kleinlibellen – in Ruhehaltung die Flügel schräg ab, so wie es auf dem Bild zu sehen ist (lediglich die Gemeine Winterlibelle Sympecma fusca, die ebenfalls zu den Teichjungfern zählt, hält die Flügel in Ruhelage geschlossen). Seit ein paar Wochen sind die Weidenjungfern die beherrschende Art unter den Kleinlibellen im Dudweiler Stadtpark. In den letzten Tagen habe ich dort gar keine andere Kleinlibellenart mehr angetroffen. Der Weidenjungfer sind wir auf diesem Blog übrigens schon einmal begegnet: Die Lestes viridis ist die einzige heimische Libelle, die ihre Eier in dünne Äste sticht, bevorzugt solche, die über das Wasser ragen. Im Schutz der Rinde überwintern die Eier und können bis unter -30 Grad Kälte ertragen. Im April schlüpft die Prolarve, lässt sich ins Wasser fallen und entwickelt sich sehr schnell zur Larve.

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Schmetterlinge bei der Paarung

mit 3 Kommentaren

Polyommatus icarus bei der Paarung

Schmetterlinge bei der Paarung
Oder: Die nächste Generation in meiner Hand

Das Ziel meines heutigen fotografischen Spaziergangs (18. September 2009) war eigentlich die brachliegende Fläche Im Rosenfeld. Der Weg führte zunächst über den Anger, der leider vor einiger Zeit kahlgemäht wurde und daher in fotografischer Hinsicht nur noch wenig zu bieten hat. Lediglich auf dem Kinderspielplatz sonnte sich eine Heidelibelle und gestattete ein paar Nahaufnahmen.

Kurz hinter dem Bürgerhaus am Rande der Beethovenstraße befindet sich ein nicht kahlgemähter Streifen. Dort begegnete mir eine weitere Heidelibelle, die aber nach der ersten Aufnahme davonflog.

Als ich ihr folgte, bemerkte ich einen Bläuling, der in seltsamer Manier durch die Luft flatterte, sich aber gleich auf einer Pflanze niederließ. Erfreut stellte ich fest, dass es sich um zwei Schmetterlinge handelte, die sich gerade paarten. Und zwar den Hauhechel-Bläuling Polyommatus icarus. Die beiden waren emsig mit ihrer Fortpflanzung beschäftigt. Nur gelegentlich flatterten sie – fest miteinander verbunden – zu einer anderen Pflanze.

Als es mir gelang, die Pflanze, auf der sie sich vergnügten, abzureißen ohne sie zu stören, konnte ich das Pärchen in aller Ruhe von allen Seiten fotografieren. Die beiden waren aber ständig in Bewegung und so kam es, dass sie – das Weibchen voran – auf meinen Finger krabbelten und ihr Paarungsgeschäft auf meiner Hand fortführten. Nun lag also die Bläuling-Generation des kommenden Jahres buchstäblich in meiner Hand.

Auf diesem Foto (Weibchen links, Männchen rechts) kann man sehr gut sehen, wie winzig klein Hauhechel-Bläulinge sind. Der Abschnitt, auf dem sich die beiden befinden, ist der hintere Teil meines linken Daumens.

Die beiden beendeten ihre Paarung auf meiner Hand und verweilten noch kurz nebeneinander. Dabei habe ich zu allerersten Mal ein Männchen und ein Weibchen mit geöffneten Flügeln nebeneinander sitzen gesehen, und gottseidank konnte ich sie auch in dieser Position fotografieren. Vielleicht werde ich demnächst eines dieser Fotos ins Netz stellen.

Als das Weibchen wegflatterte, blieb das Männchen sitzen und versuchte an meiner Hand zu saugen. Ich bin sicher, dass es dort keinen Nektar gefunden hat.

Schließlich meldete die Kamera “Speicher voll” und die Fotosession war beendet. Ich schickte den werdenden Vater auf die Flugreise und machte mich auf den Heimweg – voller Freude auf die vielen wunderschönen Bilder.

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Das Foto entstand am 18. September 2009 in Dudweiler am Rande der Beethovenstraße nahe dem Bürgerhaus.

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November nass kalt trüb und grau

mit 2 Kommentaren

Regentropfen Selbstportrait
November nass kalt trüb und grau

Der November war bislang ausgesprochen garstig. Nass, kalt, trüb und grau.

Wohl dem, der sich jetzt mit einer schönen Lektüre entspannen kann.

Meine Empfehlung:

Patricia Koelle
Der Weihnachtswind
ISBN 978-3-939937-01-2

Ein Buch voller zauberhafter Geschichten. Nicht nur für die Weihnachtszeit.

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Dieses Foto – mit mehrfachem Selbstportrait – entstand am 12. November 2009 im Stadtpark Dudweiler

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Geschrieben von Ronald

12. November 2009 um 15:41

Herbstgedicht von Fallersleben Lob des Herbstes

mit einem Kommentar

Regentropfen

Herbst – Herbstfarben – Herbstwetter – Gedicht – Herbstgedicht – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben – Regen – Regentropfen

Lob des Herbstes
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Der Herbst, der heute gibt und nimmt,
Bald uns erfreut, bald uns verstimmt,
Er soll uns dennoch wohlgefallen,
Weil er’s doch gut meint mit uns allen.

Wir wollen uns für seine Gaben,
Woran wir uns erfreu’n und laben,
Recht dankbar alle Zeit erweisen,
Und wollen ihn freudig loben und preisen.



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Hier gibt es noch ein paar Herbstgedichte.



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Buchtipp
Patricia Koelle: Alles voller Himmel
Patricia Koelle
Alles voller Himmel
Roman

Ein spannender, poetischer und zärtlicher Roman über den Mut zur Liebe und das eigentlich ganz einfache Geheimnis des Glücks.

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Das Foto entstand am 23. Oktober 2009 auf dem Dudweiler Anger, als nach einem verregenten Vormittag am Nachmittag die Herbstsonne hervorlugte und die herbstbunten Blätter in warmes Licht tauchte.

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Herbstgedicht für Kinder

mit einem Kommentar

Knallerbesen Gewöhliche Schneebeere

Knallerbsten – Gewöhnliche Schneebeere – Herbstgedicht für Kinder – Gute-Nacht-Gedicht – Herbst – Gedichte

Herbstgedicht für Kinder
© Claudia Duhonj-Gabersek

Wenn die ersten Blätter fallen,
wie bunt ist unser Wald,
das gefällt den Kindern allen,
doch langsam wird es kalt.
Der Herbst bringt uns den Regen
und es pfeift der Wind,
die Blätter wolln sich legen,
weil sie so müde sind.
Doch müssen sie noch fliegen,
da der Wind es will,
bis sie am Boden liegen,
dann schlafen sie ganz still.
Der Wind muss Ruhe geben,
hat auch sein Bett gemacht,
müde ist auch der Regen,
nun schlaf auch Du – gute Nacht.

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Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek gibt es in dem Buch


Weihnachtsgedichte
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
ISBN 978-3-939937-10-4

Weihnachtsgeschichten für Kinder und Erwachsene, die so neu sind, dass sie noch nicht einmal der Weihnachtsmann gehört hat.

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Das Foto – Knallerbsen der Gewöhnlichen Schneebeere – entstand am 12. Oktober 2009 in Dudweiler auf dem Anger.

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Nur eine Fliege trotzt der Kälte

mit einem Kommentar

Fliege

Kälteeinbruch – kalt – Herbst – Insekten – Fliege

Heute hatten wir den ersten Nachtfrost. Auch am Tage war es lausig kalt, obwohl die meiste Zeit die Sonne schien.

Mein fotografischer Streifzug führte mich über die Brachfläche im Rosenfeld und in den Stadtpark. Weder da noch dort habe ich ein Insekt angetroffen. Keinen Schmetterling, keine Libelle, keine Heuschrecke, keine Hummel, keine Wanze, einfach nichts.

Das einzige Insekt, das mir heute begegnet ist, war diese Fliege. Sie saß in der Nähe des Bürgerhauses auf einem verwelkten Blatt und rührte sich nicht von der Stelle. Ich konnte das Blatt aufheben und hin- und herwenden und die Fliege von verschiedenen Seiten fotografieren. Nach einer Weile war sie dann wohl durch die Sonnenstrahlen so weit aufgewärmt, dass sie dann doch davongeflogen ist.

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Als Alternative zu dem Massenangebot, das sich in diesen Tagen auf der Frankfurter Buchmesse findet, empfehle ich heute

Patricia Koelle
Der Weihnachtswind
ISBN 978-3-939937-01-2

Weihnachts-, Advents- und Wintergeschichten, die man das ganze Jahr über mit Genuss lesen kann. Auch dann, wenn wie heute, von Norden her ein kalter Herbstwind weht.

Geschrieben von Ronald

14. Oktober 2009 um 16:41

Universität des Saarlandes Saarbrücken

mit 3 Kommentaren

Universität des Saarlandes Saarbrücken

UdS – Universität des Saarlandes Saarbrücken – Dudweiler – Bergehalde Lydia – Sulzbach – Quierschied – Kraftwerk Weiher II – Bergehalde Göttelborn

Heute habe ich mal wieder den Schwarzenbergturm bestiegen. Der Schwarzenbergturm befindet sich auf dem Bergzug zwischen der Stadt Saarbrücken und der Universität des Saarlandes. Er bietet einen außergewöhnlichen Rundblick über die Region Saarbrücken bis nach Frankreich und in die Westpfalz.

Das Foto zeigt den Blick nach Norden. Unmittelbar im Vordergrund die Universität des Saarlandes. Wie man sieht, liegt die Saarbrücker Uni mitten im Wald. Noch schöner kann eine Universität kaum liegen.

Vielleicht sollte man die vielen Studienanfänger, die nun zum Beginn des Wintersemesters an die Saar-Uni strömen, auf den Schwarzenbergturm führen, damit sie rasch einen Überblick über die Uni erhalten.

“Hinter dem Berg” erstreckt sich in der Waagerechten Dudweiler, das aber zum Großteil durch den Bergrücken verdeckt ist. Links oben ist die Bergehalde Lydia sehr gut zu erkennen (unmittelbar darunter befinden sich zwei große sehr flache Gebäude, nämlich die Einkaufsmärkte von Real und Metro; rechts daneben die Hochhäuser von Dudweiler Nord).

Am oberen Bildrand sind in der Mitte das Kohlekraftwerk Weiher II und die Grube Göttelborn mit der Bergehalde Göttelborn zu erkennen.

Rechts unterhalb sieht man Teile von Quierschied. Rechts davon Sulzbach – gut zu erkennen der Wasserturm.

Unterhalb des Kühlturm des Kraftwerks Weiher (unmittelbar unterhalb der “niedrigen Hochhäuser”) kann man die Türme der St. Marien Kirche und der Christuskirche in Dudweiler sehen.

Damit man einen Eindruck über die Entfernungen bekommt, habe ich die folgenden Distanzen auf einer Karte ausgemessen:

Schwarzenbergturm – Halde Lydia: 2,5 Kilometer
Schwarzenbergturm – Kühlturm Kraftwerk Weiher II: 4,8 Kilometer

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Da heute die Frankfurter Buchmesse eröffnet wurde, will nicht versäumen einen Buchtipp abzugeben:

Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten
Hrsg. Bettina Buske und Patricia Koelle
Dr. Ronald Henss Verlag, 2009
Vorwort Walter Momper (Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses)
Geleitwort André Schmitz (Kulturstaatssekretär von Berlin)
Mit 30 Farbfotos der Berliner Mauer
ISBN 978-3-939937-08-1

Herbstgedicht Heidrun Gemähling Herbstliche Einkehr

mit einem Kommentar

Pilz

Herbstliche Einkehr
© Heidrun Gemähling

Wie vorzeiten
zeigt sich Wandel
Farben spielen sanft
mit dem Wind

Vögel sammeln
sich zur Reise

und im Wald der
bunten Blätter
drängen Pilze
freudig ans Licht
um im herbstlich
schönen Leben
sich erhaben
zu entfalten.

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Hier gibt es weitere Herbstgedichte

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Ein Buchtipp:
Der Weihnachtswind
Patricia Koelle

Eine zauberhafte Einstimmung in die nahende Weihnachtszeit

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Das Foto entstand am 12. Oktober 2009 in Dudweiler auf der brachliegenden Fläche Im Rosenfeld. Die Mitte der Oberseite erinnert mich an leckere Kekse mit Marmeladenfüllung. Hhhmmm … jetzt eine Dose mit Danish Cookies!

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Falls sich mal ein Pilzkenner auf diese Seite verirrt würde ich mich freuen zu erfahren, um welche Pilzart es sich hier handelt.

Geschrieben von Ronald

12. Oktober 2009 um 16:07

Herbstgedicht Joseph von Eichendorff Im Herbst

mit einem Kommentar

Herbstlaub

Im Herbst
Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Der Wald wird falb, die Blätter fallen,
Wie öd und still der Raum!
Die Bächlein nur gehn durch die Buchenhallen
Lind rauschend wie im Traum,
Und Abendglocken schallen
Fern von des Waldes Saum.

Was wollt ihr mich so wild verlocken
In dieser Einsamkeit?
Wie in der Heimat klingen diese Glocken
Aus stiller Kinderzeit -
Ich wende mich erschrocken
Ach, was mich liebt, ist weit!

So brecht hervor nur, alte Lieder,
Und brecht das Herz mir ab!
Noch einmal grüß ich aus der Ferne wieder,
Was ich nur Liebes hab,
Mich aber zieht es nieder
Vor Wehmut wie ins Grab.

***

Ein Buchtipp:
Joseph von Eichendorff
Gedichte in chronologischer Reihenfolge
Hrsg. Hartwig Schulz
Insel Verlag

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Buchtipp
Patricia Koelle: Alles voller Himmel
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Alles voller Himmel
Roman

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Das Foto entstand am 12. Oktober 2009 in Dudweiler auf dem Grünstreifen der Theodor-Storm-Straße vor dem Bürgerhaus.

Geschrieben von Ronald

12. Oktober 2009 um 15:33

Herbstgedicht Georg Trakl Verklärter Herbst

mit 2 Kommentaren

Halde Lydia
Herbstgedicht – Georg Trakl Verklärter Herbst – Herbstlyrik – Naturlyrik

Verklärter Herbst
Georg Trakl (1887-1914)

Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.

Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.

Es ist der Liebe milde Zeit.
Im Kahn den blauen Fluss hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht -
Das geht in Ruh und Schweigen unter.

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Buchtipp: Gedichte von Georg Trakl
Die Dichtungen
von Georg Trakl
Insel Verlag

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Hier gibt es weitere Herbstgedichte
Hier gibt es mehr als 250 Weihnachtsgedichte und Adventsgedichte

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Ein Buchtipp für alle, die sich schon jetzt auf die Weihnachtszeit einstimmen wollen:
Patricia Koelle
Der Weihnachtswind
ISBN 978-3-939937-01-2

Obwohl das Buch den Titel “Der Weihnachtswind” trägt, ist es ein Begleiter für das ganze Jahr! (Eine Amazon-Leserin)

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Die Aufnahme entstand am 8. Oktober 2009 auf dem Plateau der Bergehalde Lydia (Fischbach / Quierschied, Saarland)

Herbstgedicht Theodor Fontane Spätherbst

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Herbstlauf Herbstfarben
Herbst – Herbstgedicht – Theodor Fontane – Spätherbst – Herbstfarben

Spätherbst
Theodor Fontane (1819-1898)

Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern sind im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.

Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht, -
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh’ Stille, Schnee und Winter kommt.

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Buchtipp
Patricia Koelle: Alles voller Himmel
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Das Foto entstand am 8. Oktober 2009 – also im Frühherbst und nicht, wie im Gedicht, im Spätherbst – auf der Bergehalde Lydia (Fischbach / Quierschied, Saarland).
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Herbstgedicht Rainer Maria Rilke Herbsttag

mit einem Kommentar

Netzbachweiher Saarkohlenwald Herbst

Herbst – Herbstgedicht – Rainer Maria Rilke – Herbsttag

Herbsttag
Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

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Hier gibt es weitere Herbstgedichte


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Das Foto entstand am 8. Oktober 2009 auf der Bergehalde Lydia (Fischbach / Quierschied, Saarland). Es zeigt den Netzbachweiher und den Saarkohlenwald zwischen Fischbach und Saarbrücken, die es hier im Frühlingsgewand zu sehen gibt.

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Halde Lydia Himmelsspiegel

mit 3 Kommentaren

Halde Lydia Himmelsspiegel

Halde Lydia Himmelsspiegel Herbst Herbstfarben

Die Halde Lydia ist immer einen Ausflug wert. Zurzeit aber ganz besonders. Der Herbst hat Pinsel und Farbenpalette herausgeholt und malt die Landaft nun mit kräftigen Farben an.

Hier kann man sehen, wie die Halde Lydia am 17. März 2009 aussah. Die kleine “Pfütze”, die dort auf dem Bild den Himmel spiegelt, bildet auf dem heutigen Bild den Vordergrund.
Der baumbewachsene Hügel, der damals noch kahl war, zeigt heute sein buntes Herbstkleid.

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Das Foto entstand am 7. Oktober 2009 an einem der oberen Himmelsspiegel auf dem Plateau der Bergehalde Lydia (Fischbach/Quierschied, Saarland).

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Herbst – Herbstgedicht

mit einem Kommentar

Distel Samen

Herbst
© Claudia Duhonj-Gabersek

Dürft ich zum Sterben mir aussuchen
eine bestimmte Jahreszeit,
im frühen Herbst, unter den Buchen
wär’ ich zu sterben wohl bereit.
Säuselnder Wind umspielt die Zweige,
sie flüstern leis, es ist so weit,
des Lebens Kelch geht sanft zur Neige,
sein letzter Schluck birgt Dunkelheit.
Denn Wind frischt auf, vom hohen Norden
bringt er schwarzgraue Wolken mit,
ein wenig kalt ist mir geworden,
ich wage einen letzten Schritt
Bucheckern mir im Laub zu suchen,
die ich so sehr geliebt als Kind.
Dann find ich Schutz unter den Buchen,
die mir vertraute Freunde sind.

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Hier finden sich weitere Gedichte von Claudia Duhonj-Gabersek

Ein Weihnachtsgedicht von Claudia Duhonj-Gabersek findet sich in dem Buch
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
Illustrationen Katja Spannuth
ISBN 978-3-939937-10-4

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Das Foto entstand am 23. September 2009 in Dudweiler auf der brachliegenden Fläche Im Rosenfeld.

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Jahreszeiten – Herbst

mit einem Kommentar

Johanniskraut

Jahreszeiten – Sommer – Herbst – Herbstanfang
Johanniskraut im letzten Sommerlicht

Ein Buchtipp zum Wechsel der Jahreszeiten

Heute haben wir den letzten Sommertag in diesem Jahr, morgen sind wir schon im Herbst. Wie einige Fotos in diesem Blog zeigen, ist der Übergang der Natur vom Sommer in die Herbstsaison schon seit einiger Zeit deutlich sichtbar.

Zum Herbstbeginn möchte ich ein Buch empfehlen, das ich des Öfteren schon gelobt habe

Patricia Koelle
Die Füße der Sterne

Patricia Koelles Geschichten sind eine Lupe, die sichtbar werden lässt, wie groß Kleines sein kann. Es sind Geschichten für das verträumte Ende eines Feierabends, den Beginn eines Wochenendes oder die Bahnfahrt zur Arbeit. Geschichten von Himmel, Meer und Erde. Geschichten zum Lächeln, zum Nachdenken, zum Gesundwerden, zum Verschenken, voller Hoffnung und realistischem Zauber.

Dieses Buch kann man das ganze Jahr über lesen, aber vielleicht ist der Herbst die beste Zeit für diese wunderschöne Lektüre.

Die Füße der Sterne
*** bei Amazon bestellen
*** direkt beim Verlag bestellen

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Das Foto entstand heute, also am letzten Sommertag, im Dudweiler Stadtpark. Die Johanniskrautblüte habe ich so positioniert, dass sich darin das Sonnenlicht bricht, welches sich in dem kleinen Teich spiegelt. Dieser kleine Teich ist Anziehungspunkt für Libellen und eine ergiebige Quelle für schöne Libellenfotos. Heute konnte ich endlich mal wieder eine Große Königslibelle fotografieren, die offenkundig gerade mit der Eiablage beschäftigt war. Wenn sie gerade nicht beim Eierlegen sind, kann man diese wunderschönen Libellen kaum fotografieren. Sie sausen stundenlang durch die Luft, ohne sich ein einziges Mal niederzulassen. Ganz anders die Heidelibellen, die sich immer wieder eine Rast oder ein Sonnenbad gönnen und dabei oft so still halten, dass ich mich bis auf wenige Zentimeter nähern kann.

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Herbstgedicht Herbstangst

mit 2 Kommentaren

Hagebutten Herbstfarben Herbst

Herbstangst – Ein Herbstgedicht von Anna Faltin

Offiziell befinden wir uns zwar noch im Spätsommer, aber ein Blick in die Natur zeigt, dass es mit Riesenschritten auf den Herbst zugeht. Aus diesem Grund gibt es mal wieder ein Herbstgedicht.

Herbstangst
© Anna Faltin

Wenn die Jahreszeiten rückwärts ziehen,
sich der Sommer häuten will,
die Vögel gen Äquator fliehen,
steht meine Seele still.
Und lauscht,

wie sich von Norden Kräfte vorwärts schieben.
Der Herbst ein kurzer Abschnitt ist
auf einem Weg, der festgeschrieben.
Mein Herz die Wärme schon vermisst,
und weint,

wenn sie noch da und goldner Herbst
das Scheiden übertüncht.

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Von Anna Faltin erscheint in Kürze ein Weihnachtsgedicht in dem Buch

Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
und Weihnachtsgedichte

Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen Hilde Bergmann
ISBN 978-3-939937-09-8

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Das Foto entstand am 17. September 2009 vor der Christuskirche in Dudweiler.

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Herbstgedicht – Septembergedicht – Spätsommer – Frühherbst

mit 5 Kommentaren

Wegwarte Cichorium intybus

Spätsommer – Frühherbst – Herbstgedicht – Septembergedicht – Sonett

Anfang September, Übergang vom Spätsommer zum Frühherbst. In der Natur zeigen sich die ersten Herbstfarben, die Zahl der blühenden Pflanzen nimmt rapide ab.

Passend zu dieser Übergangsperiode ein Gedicht von Claudia Sperlich, und zwar ein Sonett

September
© Claudia Sperlich

Noch sommerheiß und herbstlich welk zugleich.
Die Blasenesche plustert falbe Früchte.
Vorm Blau stehn kahle Äste wie Gerüchte.
Die Äpfel röten sich und werden weich.

Die Tage sind nun kürzer, aber heller.
Durch Laub fällt Licht, aus Blättern fällt das Grün.
Die ersten Schwalben werden wanderkühn.
Die Stunden schwinden sanfter, aber schneller.

Am nächsten Tage fließt ein kühler Regen
gemächlich, pausenlos, mit leisem Rauschen.
Die Vogelbeeren leuchten ihm entgegen.

Gelegenheit zum Dank will ich ergreifen.
Ich möchte diese Zeit mit keiner tauschen,
den frühen Herbst voll Schwinden und voll Reifen.

***

Claudia Sperlich ist eine ausgesprochen produktive Schreiberin. In wenigen Wochen – Ende September – erscheint ein von ihr herausgegebener Gedichtband, in dem sie auch als Autorin vertreten ist.

Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich

ISBN 978-3-939937-10-4

Außerdem erschienen ihre Gedichte bzw. Kurzgeschichten in folgenden Büchern

Der Füllfederhalter des Grauens. Gruselgeschichten

Hundert haarige Limericks

Weihnachten. Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte

Weihnachtsgeschichten. Band 3

*** Hier geht es zur Homepage von Claudia Sperlich.
*** Und hier geht es zum Blog von Claudia Sperlich

***

Hier finden sich weitere Herbstgedichte.

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Die Aufnahme entstand am 11. September 2009 auf der Bergehalde Lydia. Die Vegation auf der Halde zeigt mittlerweile deutliche Herbstspuren. Zu den wenigen Pflanzen, die – mit letzter Kraft – immer noch blühen, zählt die Wegwarte. Im Hintergrund ist – gewollt verschwommen – der Absinkweiher bei Fischbach zu sehen. Der umgebende Wald beginnt allmählich sein Herbstkleid anzulegen. Auf die kommenden Wochen und die fortschreitende Herbstfärbung kann man sich freuen.

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Herbstgedicht – Herbstgedichte

mit einem Kommentar

Dost Wasserdost Herbstfarben

Herbstgedicht – Herbstgedichte – Herbst – Gedichte

Dieser Blog trägt den Titel “Herbstgedicht”. Aber bislang ist hier kein einziges Herbstgedicht zu finden. Da aber nun der Hersbt mit Riesenschritten naht, gibt es immer mehr Leute, die über die Suchmaschinensuche zum Stichwort “Herbstgedicht” auf diesen Blog geführt werden. Damit diese Besucher nicht ganz enttäuscht werden, gibt es hier das erste veritable Herbstgedicht. In loser Folge werden dann weitere Herbstgedichte folgen (siehe auch hier: Herbstgedichte).

Bunte Familie
© Andere Dimension

Das Jahr
ein guter Schneider
näht fleissig bunte Kleider
für alle seine Kinder
Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Der Herbst
des Jahres Lieblingskind
trägt gerne warme Töne
oft geschimpft als farbenblind
sind es doch meist schöne

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Das Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung des Autors.

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Ein Weihnachtsgedicht dieses Autors findet sich in dem Buch
Weihnachtsgedichte
Hrsg. Claudia Sperlich
ISBN 978-3-939937-10-4

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Und hier finden sich weitere
Herbstgedichte
und hier noch weitere Herbstgedichte.

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Das Foto entstand am 9. September 2009 auf der Bergehalde Lydia. Ich habe es wegen der schönen spätsommerlichen Farben ausgewählt, die wie ein Gemälde wirken. Ich vermute, dass es sich bei dieser Pflanze um Wasserdost handelt, aber ganz sicher bin ich mir nicht. Meine Zweifel rühren daher, dass der Standort ganz und gar nicht feucht ist. Andererseits habe ich genau dort den Russischen Bär in großer Zahl angetroffen – und dieser Schmetterling besitzt eine ausgesprochene Vorliebe für Wasserdost.

Vielleicht kann ja mal ein Experte diese Pflanze definitiv bestimmen.

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Sommer Herbst – Die nächste Generation

mit 2 Kommentaren

Fruchtkapsel eventuell Rote Lichtnelke

Fruchtkapsel eventuell Rote Lichtnelke

Wir haben Mitte Juli und damit sind wir am Anfang des Hochsommers. An einigen Stellen wird aber bereits überdeutlich, dass sich die Pflanzenwelt mit vollem Elan für die nächste Generation rüstet.

Zum Beispiel auf diesem Foto, das ich am 7. Juli 2009 in der Sulzbachaue aufgenommen habe.

Vermutlich handelt es sich um die Fruchtkapsel einer Roten Lichtnelke (Silene dioica). In meinem “Großen Kosmos-Naturführer Tiere und Pflanzen“, den ich kürzlich zu einem Schnäppchenpreis erworben habe, findet sich eine Abbildung, die meinem Foto sehr ähnelt. Allerdings sind dort die Samen eher bläulich-schwarz. Dort sind aber auch die Kapselzähnchen weit zurückgeschlagen. Vermutlich zeigt die Naturführer-Abbildung ein späteres Stadium und vielleicht färben sich dann die Samen dunkel.

Aber womöglich zeigt mein Foto eine ganz andere Pflanze.

Sicherlich findet sich auch hier irgendwann ein Experte.

Geschrieben von Ronald

19. Juli 2009 um 16:27

Vogelzug – Der Weg nach Süden

mit 2 Kommentaren

Vogelzug
Ich gebe zu: Dieses Foto passt ganz gar nicht zur aktuellen Jahreszeit. Wir haben Anfang Februar und da wird es schon allmählich Zeit, dass das Ganze gerade andersrum abläuft.

Wir sehen hier einen Vogelzug ins Winterquartier aus dem Spätherbst 2002.

Ich erinnere mich noch gut. Wir waren gerade zu unserem Samstagsspaziergang aufgebrochen, erst wenige Meter vor der Haustür, als ich lautes Geschrei, Gekrächze und Rufen hörte und einige Sekunden brauchte um zu erkennen, woher es kam: aus der Luft über uns. Ich habe rasch die Kamera aus der Tasche gekramt und zwei Bilder geschossen. Eins davon war unbrauchbar, das andere sehen wir hier.

Ich habe des Öfteren schon Vögel beim Zug ins Winterquartier gesehen, aber eine derart lange Kette nur dieses eine Mal. Die hat mich schwer beeindruckt und ich habe diese Truppe ins Herz geschlossen.

Neuerdings denke ich beim Anblick dieses Fotos an das Buch “Die Füße der Sterne” von Patricia Koelle, das zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt.

Ach ja, noch etwas: Vielleicht verirrt sich ja mal ein Ornithologe auf diesen Blog, der mir mitteilen kann, um welche Vogelart es sich hier handelt.

Geschrieben von Ronald

3. Februar 2009 um 21:21

Ende einer Verbindung

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Stillgelegte Gleise. Zugverbindung Worms – Grünstadt in Offstein.

Längst hat sich die Natur das Terrain zurückerobert, das mehr als achtzig Jahre lang in Form einer Eisenbahnstrecke Garant des wirtschaftlichen und technischen Fortschritts und bequemer und moderner Verbindungen war.

Standort: Unmittelbar vor dem Bahnhof Offstein; Blick in Richtung Zuckerfabrik Offstein, Grünstadt.

Aufnahme: Oktober 2002 (aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera und traditionellem Filmmaterial; die dürftige Qualität des Bildes ist vor allem auf die Qualitätsverluste bei der Übertragung auf eine Foto-CD zurückzuführen).

Zur Information über die Bahnstrecke ein Ausschnitt aus der Website www.offstein.de:

Im Dezember 1886 wurde die Bahnverbindung zwischen Worms und Offstein eröffnet und einige Jahre später durch den Bahnausbau bis Grünstadt erweitert. Die Betreiberin der Strecke Worms/Offstein, die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft, übergab den Bahnbetrieb 1953 an die Bundesbahn. Der Personenverkehr wurde 1968 auf Autobusse umgestellt, der Güterverkehr stark reduziert und inzwischen ganz eingestellt.

Geschrieben von Ronald

12. Januar 2009 um 08:59

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