Herbstgedicht

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Es reicht für alle

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Hummel Rostfarbiger Dickkopffalter

Hummel Rostfarbiger Dickkopffalter

Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder den Dudweiler Anger besucht. Die Kahlrasur vor ein paar Wochen hat ihm mächtig zugesetzt und so wird es noch ein Weilchen dauern, bis sich die Wiese wieder ganz erholt hat und zu voller Blüte zurückfindet. Es sind zwar einige vielversprechende Ansätze erkennbar, aber viel los ist noch nicht.

Also bin ich ein paar Meter weitergelaufen, vorbei am Bürgerhaus zu dem Grünstreifen neben der Beethovenstraße. Dort sind die größten Teile nicht niedergemäht, so dass sich dort hohes Gras und zahlreiche Frühlingsblüten finden. Zunächst sah es so aus, als müsse ich mich mit der Pflanzenwelt und einer großen Zahl von Hummeln begnügen, aber dann haben sich doch noch ein paar Schmetterlinge hinzugesellt.

Am prächtigsen war der Distelfalter, den ich demnächst hier vorstellen werde. Heute gibt es ein Bild, das wohl nicht ganz alltäglich ist. Eine Hummel und ein Rostfarbiger Dickkopffalter teilen sich einträchtig das üppige Nektarmahl.

Die Blüte ist übrigens wunderschön. Leider habe ich (noch) keine Ahnung, worum es sich hier handelt. Vielleicht findet sich ja ein Kundiger, bevor ich es selbst durch Zufall entdecke.

Nun war ich doch schneller: Offenbar handelt es sich hier um eine Acker-Witwenblume, auch Wiesen-Witwenblume oder Wiesenkabiose genannt; Englisch: Field Scabious.
In meinem neuen „Der große Kosmos-Naturführer. Tiere und Pflanzen“ auf Seite 754.

Systematik nach Wikipedia:

Klasse: Dreifurchenpollen-
Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Kardenartige (Dipsacales)
Familie: Kardengewächse (Dipsacaceae)
Gattung: Witwenblumen (Knautia)
Art: Acker-Witwenblume

Wissenschaftlicher Name
Knautia arvensis
(L.) Coulter

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Dudweiler – ein Blick von der Bergehalde Lydia

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Dudweiler Blick von der Halde Lydia

Dudweiler – ein Blick von der Bergehalde Lydia

Einen Blick von Dudweiler zur Bergehalde Lydia haben wir ja bereits kennengelernt und dabei einen Eindruck gewonnen, wie gewaltig diese Halde auf dem Bergrücken thront.

Nun drehen wir den Spieß um und schauen von der Halde hinab auf Dudweiler. Das Teleobjektiv schneidet zwar nur einen kleinen Ausschnitt heraus, aber dafür sind viele Einzelheiten – trotz der etwas diesigen Sicht – gut zu erkennen.

In der Ecke links unten sehen wir die Christuskirche. Ein Stückchen nach rechts – ein wenig höher – die Kirche St. Marien. Das flache helle Gebäude vor St. Marien ist das katholische Pfarrheim und unmittelbar rechts davon kann man mit etwas Mühe die kleine Aussichtsplattform erkennen, auf der das Bild entstanden ist, das den Blick zur Halde Lydia zeigt. Rechts darunter sehen wir den Rathausturm, der am unteren Rand gerade noch ins Bild ragt. Das Trio Christuskirche, St. Marien und Rathaus haben wir zum Beispiel auf dem Winterfoto kennengelernt.

In der rechten unteren Ecke ist ein mehrstöckiges Haus zu sehen, auf dessen Dach mit ein wenig Mühe ein rot-weißer „Würfel“ zu erkennen ist. Das ist die Sparkasse am Alten Markt. Von dort aus verläuft schräg nach links ein sehr großes Gebäude mit einem flachen Dach (auffallender Lichtreflex). Dies ist die Dudo-Galerie. Dort befindet sich derzeit noch das größte Kaufhaus Dudweilers, eine Filiale von Woolworth. Da Woolworth letzte Woche Insolvenz angemeldet hat, ist zu befürchten, dass diese Filiale bald geschlossen wird und damit Dudweiler noch mehr verödet.

Rechts neben St. Marien ist (knapp unterhalb der Turmuhr) zwischen Geäst die runde Dachkonstruktion des Dudweiler Bürgerhauses zu sehen. Zwischen Bürgerhaus und der Dudo-Galerie erstreckt sich der Dudweiler Anger, der hier durch Bäume verdeckt ist.

Sehr gut erkennt man, wie am Bürgerhaus die Beethovenstraße wie eine große grüne Schlange scharf nach rechts abbiegt und dann nach einer scharfen Linkskurve steil den Berg hinaufführt. Das letzte Haus vor dem Waldrand ist das Hotel Seewald.

Gleich hinter dem Bergrücken liegt auf der rechten Seite mitten im Wald die Saarbrücker Uni.

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