Herbstgedicht

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Weidenjungfer

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Weidenjungfern - Lestesviridis

Weidenjungfern - Lestes viridis

September – Septemberwetter – Sommer – Herbst – Altweibersommer – Dudweiler Stadtpark – Libellen – Kleinlibellen – Teichjungfern – Weidenjungfer – Lestidae – Lestes viridis – Chalcolestes viridis – Libellenfotos

Weidenjungfer – Lestes viridis

Über das schlechte Septemberwetter 2010 – zu nass und viel zu kalt – habe ich ja gestern schon berichtet. Damit der September nicht ganz so schlecht abschneidet, habe ich heute ein Foto ausgesucht, das ihn in einem recht freundlichen Licht zeigt.

Die Aufnahme stammt vom 22. September 2010. Das war der letzte Sommertag. An diesem Tag herrschte – ebenso wie am drauffolgenden Tag, dem Herbstanfang, 23. September – freundliches Altweibersommerwetter. Danach wurde das Wetter sehr garstig und ist es bis heute geblieben, aber das will ich jetzt gar nicht vertiefen, denn die Meteorologen haben angekündigt, dass ab morgen (3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit) eine kleine Schönwetterphase beginnen soll.

Zurück zum Foto: Die Aufnahme entstand im Dudweiler Stadtpark. Sie zeigt ein Weidenjungfern-Pärchen in Tandem-Formation. Die Weidenjungfer (Lestes viridis, auch Chalcolestes viridis) ist eine Kleinlibelle aus der Familie der Teichjungfern (Lestidae). Teichjungfern sind leicht anhand ihrer grünmetallischen bis bronzefarbigen Färbung zu erkennen. Außerdem spreizen sie – untypisch für Kleinlibellen – in Ruhehaltung die Flügel schräg ab, so wie es auf dem Bild zu sehen ist (lediglich die Gemeine Winterlibelle Sympecma fusca, die ebenfalls zu den Teichjungfern zählt, hält die Flügel in Ruhelage geschlossen). Seit ein paar Wochen sind die Weidenjungfern die beherrschende Art unter den Kleinlibellen im Dudweiler Stadtpark. In den letzten Tagen habe ich dort gar keine andere Kleinlibellenart mehr angetroffen. Der Weidenjungfer sind wir auf diesem Blog übrigens schon einmal begegnet: Die Lestes viridis ist die einzige heimische Libelle, die ihre Eier in dünne Äste sticht, bevorzugt solche, die über das Wasser ragen. Im Schutz der Rinde überwintern die Eier und können bis unter -30 Grad Kälte ertragen. Im April schlüpft die Prolarve, lässt sich ins Wasser fallen und entwickelt sich sehr schnell zur Larve.

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Libelle – Heidelibelle

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Libellenschönheit - Libelle - Heidelibelle

Libellenschönheit

Diese wunderschöne Libelle hat das Zeug, ein richtiges Top-Model zu werden. Sie ließ sich willig von allen Seiten fotografieren und wie man sieht, ließ sie mich mit der Kamera ganz, ganz nah heran.

Die Makroaufnahme verdeutlicht auf wunderbare Weise die filigrane Flügelkonstruktion.

Leider weiß ich nicht, um welche Libellenart es sich hier handelt. Aber zumindest die Gattung ist sicher: Es ist eine Heidelibelle (Sympetrum). Sicher ist auch, dass es sich um ein Männchen handelt, denn die Weibchen der Heidelibellen sind in der Regel braun-gelb.

Nachtrag (18. September 2010): Mittlerweile bin ich – zumindest was Libellen betrifft – wesentlich schlauer und weiß, dass es sich hier um eine Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum) handelt. Das Gelb an der Hinterseite der Beine und die Färbung des Thorax (Brust) lassen keinen Zweifel aufkommen.

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Die Aufnahme entstand am 02. September in Dudweiler an dem kleinen Teich neben dem Minigolfplatz an der St. Avolder Straße.

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Libelle Hufeisenazurjungfer

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Libelle Hufeisenazurjungfer

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Aktueller Hinweis: Dieses Foto kann man auch als Postkarte kaufen.

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Eigentlich müsste der Titel zu diesem Bild „Grün und Blau“ lauten. Da aber der Titel bei der Google-Suche eine entscheidende Rolle spielt, ist es manchmal besser, Kompromisse zu machen und einen Titel zu wählen, der möglicherweise bessere Suchmaschinen-Erfolge liefert.

Im vorherigen Beitrag habe ich erzählt, dass ich heute trotz der bulligen Hitze einen Abstecher zur Residenz des katholischen Parrers neben der St. Marien Kirche in Dudweiler gemacht habe, um mein Glück mit dem Fotografieren von Libellen zu versuchen. An den Mini-Teich schwirren zwar eine beachtlich Zahl Libellen rum, aber die sind furchtbar schwer zu fotografieren. Gott sei Dank sind mir dennoch ein paar sehr schöne Bilder gelungen.

Zum Beispiel diese Hufeisenazurjungfer. Mein Kosmos Tierführer sagt zwar, dass es verschiedene Arten von Azurjungfern gibt, aber anhand der Abbildung meine ich sicher ablesen zu können, dass es sich hier um eine Hufeisenazurjungfer handelt. Bemerkenswerterweise handelt es sich – trotz des geschlechtsbezogenen Artnamens AzurJUNGFER – nicht um ein weibliches, sondern um ein männliches Exemplar. Darüber regen wir uns aber nicht auf. Lassen wir das einfach so stehen. Das sollen die ideologische Eiferer übernehmen, die dem Gender-Mainstreaming-Wahn verfallen sind.

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Hinweis: Dieses Foto kann man auch als Postkarte kaufen.

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Noch eine Hinwei: Mittlerweile gibt es auch einen eigenen Libellen-Blog. Dieser befindet sich im Moment (Juni 2010) noch im Aufbau, aber er wird rasch wachsen, so dass sich ein Besuch für jeden Libellenfreund lohnt.

Written by Ronald

25. Mai 2009 at 18:41