Herbstgedicht

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Herbstgedicht Heidrun Gemähling Herbstliche Einkehr

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Pilz

Herbstliche Einkehr
© Heidrun Gemähling

Wie vorzeiten
zeigt sich Wandel
Farben spielen sanft
mit dem Wind

Vögel sammeln
sich zur Reise

und im Wald der
bunten Blätter
drängen Pilze
freudig ans Licht
um im herbstlich
schönen Leben
sich erhaben
zu entfalten.

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Hier gibt es weitere Herbstgedichte

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Das Foto entstand am 12. Oktober 2009 in Dudweiler auf der brachliegenden Fläche Im Rosenfeld. Die Mitte der Oberseite erinnert mich an leckere Kekse mit Marmeladenfüllung. Hhhmmm … jetzt eine Dose mit Danish Cookies!

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Falls sich mal ein Pilzkenner auf diese Seite verirrt würde ich mich freuen zu erfahren, um welche Pilzart es sich hier handelt.

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Written by Ronald

12. Oktober 2009 at 16:07

Herbstgedicht – Herbstgedichte

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Dost Wasserdost Herbstfarben

Herbstgedicht – Herbstgedichte – Herbst – Gedichte

Dieser Blog trägt den Titel „Herbstgedicht“. Aber bislang ist hier kein einziges Herbstgedicht zu finden. Da aber nun der Hersbt mit Riesenschritten naht, gibt es immer mehr Leute, die über die Suchmaschinensuche zum Stichwort „Herbstgedicht“ auf diesen Blog geführt werden. Damit diese Besucher nicht ganz enttäuscht werden, gibt es hier das erste veritable Herbstgedicht. In loser Folge werden dann weitere Herbstgedichte folgen (siehe auch hier: Herbstgedichte).

Bunte Familie
© Andere Dimension

Das Jahr
ein guter Schneider
näht fleissig bunte Kleider
für alle seine Kinder
Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Der Herbst
des Jahres Lieblingskind
trägt gerne warme Töne
oft geschimpft als farbenblind
sind es doch meist schöne

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Und hier finden sich weitere
Herbstgedichte
und hier noch weitere Herbstgedichte.

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Das Foto entstand am 9. September 2009 auf der Bergehalde Lydia. Ich habe es wegen der schönen spätsommerlichen Farben ausgewählt, die wie ein Gemälde wirken. Ich vermute, dass es sich bei dieser Pflanze um Wasserdost handelt, aber ganz sicher bin ich mir nicht. Meine Zweifel rühren daher, dass der Standort ganz und gar nicht feucht ist. Andererseits habe ich genau dort den Russischen Bär in großer Zahl angetroffen – und dieser Schmetterling besitzt eine ausgesprochene Vorliebe für Wasserdost.

Vielleicht kann ja mal ein Experte diese Pflanze definitiv bestimmen.

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Gedicht – Gartenerde – Claudia Sperlich

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Spitz-Wegerich Spitzwegerich

Spitz-Wegerich Spitzwegerich

Gedicht – Gartenerde – Claudia Sperlich

Gartenerde
© Claudia Sperlich

Das weiche Gras schleicht unter meinen Sohlen hin,
beugt sich nur kurz, wie schwer ich immer laste.
In einem Winkel unsers Gartens siebe
ich Erde, duftende, vor Tausendfüßlers Augen,
der sucht die Gartenmauer zu erklimmen.
Der feine Humus soll die Beete nähren
und nährt auch Giersch, denn er ist unparteiisch.
Mit frischer Erde deck ich alte Erde,
selbst alt und kinderlos, steh ich noch über ihr –
doch eines Tages wird aus meinem alten Leib
würzig duftende Erde für Blumen und Bäume.

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Das Foto wurde am 28. Mai 2009 aufgenommen, und zwar in den Wiesen an der Verlängerung der Albertstraße.

Written by Ronald

20. Juni 2009 at 16:05

Pfingsten – Rosenmonat Juni

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Weiße Rose

Heute ist Pfingsmontag und der 1. Juni. Zu Pfingsten müsste ich eigentlich eine Pfingstrose präsentieren, aber ich habe kein einziges Pfingstrosenfoto.

Der Juni wird auch der Rosenmonat genannt. Da scheint eine Rose durchaus angemessen.

Zum Trost habe ich noch ein Pfingstgedicht. Das ist zwar nicht von mir, aber darauf kommt es ja auch nicht an.

Pfingsten
© Claudia Sperlich

Licht unter Schwingen der Taube
trägt und schwindet ganz sacht:
Geist senkt sich auf die Erde,
Einer hörts und gibt Acht.

Taubenschwingen im Lichte
schweben und steigen empor:
Geist hebt sich über die Erde,
Einer sagts anderen vor.

Einer schwingt sich im Lichte,
wie die Taube so hoch:
suchend, Ihn zu verstehen,
tasten die anderen noch.

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