Herbstgedicht

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Vollmond im Mai

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Vollmond

Vollmond

Vor fünf Wochen haben wir uns schon mal mit dem Mond befasst. Damals als er am helllichten Tage neben dem Turm dem St. Marien Kirche in Herrensohr zu sehen war. Das war zwei Wochen vor Ostern und der Mond war ziemlich genau in der Mitte seiner zunehmenden Phase.

Heute betrachten wir den Vollmond im Mai (ganz voll ist er zwar noch nicht – aber fast). So hat er sich gestern Abend (08. Mai 2009) hinter den Wolken hervorgeschoben. Knapp rechts außerhalb des Bildes „befindet“ sich der Turm der Christuskirche in Dudweiler. Das ist deshalb erwähnensweit, weil wir ja schon auf einer früheren Seite dieses Fotoblogs den Vollmond zusammen mit dem Turm der Christuskirche in Dudweiler gesehen haben. Jenes Foto stammt aus dem Mai 2003.

Ich finde es höchst erstaunlich, wie sehr sich die Farben auf den beiden Bildern gleichen. Insbesondere weil die Bilder mit unterschiedlichen Kameras aufgenommen sind (2003 mit einer Spiegelreflexkamera mit ganz traditionellem Kodak-Film; gestern mit einer Digitalkamera).

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Written by Ronald

9. Mai 2009 at 14:45

Veröffentlicht in April, Fotografie, Mai, Mond, Natur

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Herrensohr St. Marien Kirche

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Herrensohr St. Marien Kirche

Herrensohr St. Marien Kirche

Klare Farben, klare Linien – so was liebe ich.

Das Foto entstand am 2. April 2009 bei meinem Spaziergang zur Bergehalde Grühlingstraße. Da die Autobahn A 623 keinen Zugang von Jägersfreude aus ermöglicht, musste ich an der Kirche in Herrensohr starten und dann eine gute halbe Stunde durch den Wald marschieren um zur Halde zu gelangen. Und dann das Ganze wieder zurück. Auf dem Heimweg ist dann dieses Foto entstanden.

Über Herrensohr – insbesondere den seltsamen Namen – werde ich demnächst mal berichten.

Heute richten wir unser Augenmerk auf den Mond, der sich – vom Fotografen gewollt – in das Bild geschlichen hat.

Wie man sieht, ist der Mond in seiner zunehmenden Phase, ziemlich genau in der Mitte zwischen Neumond und Vollmond. Wenn man das Aufnahmedatum – 2. April – berücksichtigt, kann man leicht ausrechnen, dass das Bild genau zehn Tage vor Ostern entstand.

Auf dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 n. Chr. wurde festgelegt, dass Ostern an dem Sonntag gefeiert wird, der dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn folgt. Klingt kompliziert, ist aber einfach: Erst muss mal der Frühling begonnen haben, dann warten wir bis zum ersten Vollmond und am drauf folgenden Sonntag feiern wir Ostern (was ist eigentlich, wenn der Vollmond auf einen Sonntag fällt?). Aus dieser Festlegung ergibt sich, dass Ostern frühestens am 22. März und spätestens am 25. April gefeiert wird.

In diesem Jahr (2009) fällt der Ostersonntag auf den 12. April, Ostern liegt also relativ spät. Das ist gut so, denn durch den ewig langen Winter wäre Ostern bei einem frühen Termin noch sehr kahl gewesen. So bleibt die Hoffnung, dass die Natur bis Ostern zu voller Frühlingspracht erwacht sein wird.

Zu Nizäa (auch: Nikaia, Nikäa, Nicaia, Nicaea, Nicäa): Eine antike Stadt in Kleinasien (heute: Iznik in der Türkei) . War bereits früh Bischofssitz, seit 451 Sitz eines Metropoliten. In Nizäa fand 325 das erste und 878 das siebte Ökumenische Konzil statt (Quelle: Brockhaus Lexikon).

Und weil wir grade beim Thema Ostern sind – hier kann man
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