Herbstgedicht

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Dudweiler Dudo Galerie

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Dudweiler Dudo Galerie

Dudweiler in der Dudo Galerie

Die Dudo Galerie ist der beherrschende Gebäudekomplex in der Dudweiler City. Ich hatte sie schon kurz erwähnt, als wir von der Halde Lydia auf Dudweiler geblickt haben.

Eigentlich als großes Kaufhaus-, Gastronomie-, Geschäfts- und Büro-Center geplant ist der Gebäudekomplex wegen der immens hohen Leerstände ein wirtschaftliches Fiasko. Bezeichnend für die desolaten Zustände ist das grelle Plakat „Büroräume zu vermieten“. Die meisten Räume stehen leer, überall hängen Plakate „Zu vermieten“ oder „Hier erfolgt demnächst eine Neueröffnung“. Und wenn mal wieder eine Neueröffnung erfolgt ist, kann man mit gutem Gewissen darauf wetten, dass dort in wenigen Monaten ein Plakat „Wir schließen zum …“ hängen wird. Sollte demnächst auch noch die Woolworth-Filiale schließen, die mit Abstand die größte Fläche in diesem Komplex einnimmt, dann wäre dies eine Mega-Katastrophe für die Dudweiler Innen-„Stadt“.

Abgesehen von den erbarmungswürdigen Leerständen und der damit einhergehenden Verödung der City hat die Dudo Galerie bei näherem Betrachten durchaus einige architektonische Reize. Dabei bieten sich zwar weitaus reizvollere Perspektiven als auf diesem Foto, aber trotzdem gefällt mir dieses Bild. Ich habe das Mädchen eine Zeitlang beobachtet. Es hat sich in der Dudo Galerie offenbar pudelwohl gefühlt und ist munter durch den gesamten Gebäudekomplex gehüpft. Es gehört wohl zu den Betreibern oder Bediensteten des China Restaurants, das sich im ersten Stock über Woolworth befindet. Seine Eltern haben es verzweifelt gesucht und waren sichtlich erleichtert, als sie es schließlich am hinteren Ende der Galerie erspäht hatten.

Im Hintergrund sehen wir übrigens den Dudweiler Anger und auch der Stadtbrunnen ist – wenn auch verdeckt – zu erkennen. Zum Anger mit Stadtbrunnen wird es wohl demnächst mal ein Bild und ein paar Informationen geben.

Und hier gibt es einige Fotos aus Dudweiler.

Das Foto entstand am 30. April 2009.

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Written by Ronald

30. April 2009 at 16:44

Dudweiler – ein Blick von der Bergehalde Lydia

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Dudweiler Blick von der Halde Lydia

Dudweiler – ein Blick von der Bergehalde Lydia

Einen Blick von Dudweiler zur Bergehalde Lydia haben wir ja bereits kennengelernt und dabei einen Eindruck gewonnen, wie gewaltig diese Halde auf dem Bergrücken thront.

Nun drehen wir den Spieß um und schauen von der Halde hinab auf Dudweiler. Das Teleobjektiv schneidet zwar nur einen kleinen Ausschnitt heraus, aber dafür sind viele Einzelheiten – trotz der etwas diesigen Sicht – gut zu erkennen.

In der Ecke links unten sehen wir die Christuskirche. Ein Stückchen nach rechts – ein wenig höher – die Kirche St. Marien. Das flache helle Gebäude vor St. Marien ist das katholische Pfarrheim und unmittelbar rechts davon kann man mit etwas Mühe die kleine Aussichtsplattform erkennen, auf der das Bild entstanden ist, das den Blick zur Halde Lydia zeigt. Rechts darunter sehen wir den Rathausturm, der am unteren Rand gerade noch ins Bild ragt. Das Trio Christuskirche, St. Marien und Rathaus haben wir zum Beispiel auf dem Winterfoto kennengelernt.

In der rechten unteren Ecke ist ein mehrstöckiges Haus zu sehen, auf dessen Dach mit ein wenig Mühe ein rot-weißer „Würfel“ zu erkennen ist. Das ist die Sparkasse am Alten Markt. Von dort aus verläuft schräg nach links ein sehr großes Gebäude mit einem flachen Dach (auffallender Lichtreflex). Dies ist die Dudo-Galerie. Dort befindet sich derzeit noch das größte Kaufhaus Dudweilers, eine Filiale von Woolworth. Da Woolworth letzte Woche Insolvenz angemeldet hat, ist zu befürchten, dass diese Filiale bald geschlossen wird und damit Dudweiler noch mehr verödet.

Rechts neben St. Marien ist (knapp unterhalb der Turmuhr) zwischen Geäst die runde Dachkonstruktion des Dudweiler Bürgerhauses zu sehen. Zwischen Bürgerhaus und der Dudo-Galerie erstreckt sich der Dudweiler Anger, der hier durch Bäume verdeckt ist.

Sehr gut erkennt man, wie am Bürgerhaus die Beethovenstraße wie eine große grüne Schlange scharf nach rechts abbiegt und dann nach einer scharfen Linkskurve steil den Berg hinaufführt. Das letzte Haus vor dem Waldrand ist das Hotel Seewald.

Gleich hinter dem Bergrücken liegt auf der rechten Seite mitten im Wald die Saarbrücker Uni.

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