Herbstgedicht

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Schwarz-Weiß-Fotografie

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Drachen auf der Bergehalde Lydia

Drachen auf der Bergehalde Lydia

Schwarz-Weiß-Fotografie – Farbfoto – Schwarz-Weiß – Fotografie – Drachen – Drachensteigen – Bergehalde Lydia – Halde – Buchtipps – Alles voller Himmel – Weihnachtsgeschichten – Weihnachtsgedichte – Scherenschnitte – Herbstfoto – Friseurgeschichten

Schwarz-Weiß-Fotografie
Oder: Wie man aus der Not eine Tugend macht

Gestern (13. Oktober 2010) war ich mal wieder auf der Bergehalde Lydia. Als ich auf dem Plateau ankam (Dudweiler Seite), erblickte ich auf der gegenüberliegenden Seite (Fischbach-Seite) eine ganze Kinderschar und in der Luft schwebten etliche Drachen. Es freut mich immer, wenn Kinder das phantastische Haldengelände nutzen. Da auf oben auf der Halde fast immer viel Wind herrscht, ist das Plateau eigentlich ideal zum Drachsteigenlassen. Dummerweise war gestern der Wind ungewöhnlich schwach, so dass die Bedingungen ausnahmsweise mal nicht günstig waren. Ich denke aber, die Kinder hatten trotzdem viel Spaß.

Als Kind habe ich auch sehr gerne Drachen steigen lassen. Die Drachen habe ich damals zusammen mit meinem Opa selbst gebastelt. Die Holzlatten („Dracheläddscher“) habe ich in der benachbarten Schreinerei zurechtschneiden lassen, robustes Packpapier und lange dicke Kordeln beim Piffri gekauft.

Drachensteigenlassen ist zwar eine sehr schöne Beschäftigung, aber es lässt sich gar nicht so einfach fotografieren. Man will ja in der Regel sowohl die Menschen als auch den Drachen im Bild haben. Doch wenn der Drachen weit oben in der Luft schwebt, ergibt sich notgedrungen eine sehr große Himmelsfläche, die – wenn sie nicht durch Wolken gut strukturiert ist – eher eintönig wirkt.

Das Foto, das ich ausgewählt habe, ist eigentlich eine Farbaufnahme. In Farbe wirkt das Bild arg langweilig. Da habe ich einfach aus der Not eine Tugend gemacht und das Bild in Schwarz-Weiß umformatiert. Durch die scharfen Kontraste wirkt es wie ein Scherenschnitt und – wie ich finde – ausgesprochen interessant.

Zu diesem Foto fallen mir gleich drei Buchtipps ein.

Tipp 1:
Patricia Koelle
Alles voller Himmel
Roman
ISBN 978-3-939937-11-1

Allein schon der Buchtitel passt hervorragend zur Bergehalde Lydia. Wenn man oben auf der Halde ist, dann ist rundherum buchstäblich Alles voller Himmel. Witzigerweise spielt das Drachensteigenlassen in Patricia Koelles Roman eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Kein Wunder also, dass ich bei diesem Foto sofort an Alles voller Himmel denke.

Tipp 2:
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
ISBN 978-3-939937-09-8

Dieses Buch kommt mir nicht nur deshalb in den Sinn, weil Weihnachten mit Riesenschritten naht, sondern vor allem weil dieses Buch neben Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichten auch eine ganze Reihe weihnachtlicher Scherenschnitte von Hilde Bergmann enthält. Dass das Drachen-Foto wie ein Scherenschnitt wirkt, habe ich ja schon gesagt. Und dass die weihnachtlichen Scherenschnitte ausgerechnet von Hilde Bergmann stammen, passt perfekt zur Bergehalde Lydia.

Tipp 3:
Abenteuer im Frisiersalon
ISBN 978-3-9809336-0-5

Dieses Buch enthält Kurzgeschichten rund um das Thema Friseur, Frisur, Frisiersalon, Haare schneiden, Haare färben … Unter anderem auch die Kurzgeschichte „Beim Piffri“, in der „mein“ Friseur die Hauptrolle spielt. Dieser Friseur – der „Piffri“ – hatte auch einen Tante-Emma-Laden, in dem ich, wie oben erwähnt, Packpapier und Kordel für das Drachenbauen gekauft habe.

Alle Bücher kann man selbstverständlich auch
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Schnee von gestern

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Bergehalde Lydia - Winter

Bergehalde Lydia - Winter




Sonnenschein und Schnee von gestern


Am 17. März 2009 war ich zum ersten Mal auf der Bergehalde Lydia. Hier gibt es » das erste Foto von der Halde «, das ich damals in diesen Blog eingestellt habe. Seither sind zahlreiche Fotos hinzugekommen, und dabei haben wir die Halde vom Frühling bis zum Herbst kennengelernt.

Was bislang fehlte, ist ein Winterfoto. So richtig Winter, mit Schnee und Eis und allem drum und dran. – Dieser Mangel ist nun behoben.

Die Aufnahme entstand gestern, also am Fastnachtsdienstag, 16. Februar 2010. Das Foto zeigt ziemlich dieselbe Ansicht wie das Foto vom 19. März 2009 – aber welch ein Unterschied!

Gestern war der einzige Tag in diesem Jahr, an dem von morgens bis abends die Sonne schien. Ansonsten war es in diesem Jahr bislang entsetzlich grau, grau, grau … Wenn sich die Sonne mal ansatzweise blicken ließ, dann allenfalls für ein paar Minuten und nur hinter einem milchigen Schleier. Da ohne Sonnenlicht der Schnee nur eine amorphe graue Masse bildet, sind mir nur wenige wirklich schöne Schneefotos gelungen.

Und auch dieses Foto zeigt lediglich den Schnee von gestern. Heute ist es wieder grau, trüb, dunkel, nasskalt, regenverhangen und den ganzen Tag rieselt es nass vom Himmel. Laut Wettervorhersage soll dies in den nächsten Tagen genauso weitergehen: dunkel, nasskalt und immer wieder Regen, Regen, Regen. Vom Schnee ist hier unten „im Dorf“ schon jetzt nichts mehr zu sehen und die dünne Schneedecke auf der Halde wird wohl spätestens morgen weggewaschen sein.

Auf dem Foto kann man übrigens gut erkennen, dass die Schneedecke nur sehr dünn war. Die Fußspuren sind ganz flach und an einigen Stellen zeigt sich der Haldenschutt. Die Bäume auf dem Lydia-Hubbel und in den umliegenden Wäldern sind schneefrei. Schneebedeckte Wälder gab es in diesem Winter zwar für ein paar Stunden, aber wenn ich auf der Halde war, waren die Bäume schneefrei oder – das war am 25. Januar – das Schneetreiben war so dicht, dass die Sichtweite nur ein paar Meter betrug und die umliegenden Berge nicht zu sehen waren.

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Universität des Saarlandes Saarbrücken

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Universität des Saarlandes Saarbrücken

UdS – Universität des Saarlandes Saarbrücken – Dudweiler – Bergehalde Lydia – Sulzbach – Quierschied – Kraftwerk Weiher II – Bergehalde Göttelborn

Heute habe ich mal wieder den Schwarzenbergturm bestiegen. Der Schwarzenbergturm befindet sich auf dem Bergzug zwischen der Stadt Saarbrücken und der Universität des Saarlandes. Er bietet einen außergewöhnlichen Rundblick über die Region Saarbrücken bis nach Frankreich und in die Westpfalz.

Das Foto zeigt den Blick nach Norden. Unmittelbar im Vordergrund die Universität des Saarlandes. Wie man sieht, liegt die Saarbrücker Uni mitten im Wald. Noch schöner kann eine Universität kaum liegen.

Vielleicht sollte man die vielen Studienanfänger, die nun zum Beginn des Wintersemesters an die Saar-Uni strömen, auf den Schwarzenbergturm führen, damit sie rasch einen Überblick über die Uni erhalten.

„Hinter dem Berg“ erstreckt sich in der Waagerechten Dudweiler, das aber zum Großteil durch den Bergrücken verdeckt ist. Links oben ist die Bergehalde Lydia sehr gut zu erkennen (unmittelbar darunter befinden sich zwei große sehr flache Gebäude, nämlich die Einkaufsmärkte von Real und Metro; rechts daneben die Hochhäuser von Dudweiler Nord).

Am oberen Bildrand sind in der Mitte das Kohlekraftwerk Weiher II und die Grube Göttelborn mit der Bergehalde Göttelborn zu erkennen.

Rechts unterhalb sieht man Teile von Quierschied. Rechts davon Sulzbach – gut zu erkennen der Wasserturm.

Unterhalb des Kühlturm des Kraftwerks Weiher (unmittelbar unterhalb der „niedrigen Hochhäuser“) kann man die Türme der St. Marien Kirche und der Christuskirche in Dudweiler sehen.

Damit man einen Eindruck über die Entfernungen bekommt, habe ich die folgenden Distanzen auf einer Karte ausgemessen:

Schwarzenbergturm – Halde Lydia: 2,5 Kilometer
Schwarzenbergturm – Kühlturm Kraftwerk Weiher II: 4,8 Kilometer

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Halde Lydia Himmelsspiegel

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Halde Lydia Himmelsspiegel

Halde Lydia Himmelsspiegel Herbst Herbstfarben

Die Halde Lydia ist immer einen Ausflug wert. Zurzeit aber ganz besonders. Der Herbst hat Pinsel und Farbenpalette herausgeholt und malt die Landaft nun mit kräftigen Farben an.

Hier kann man sehen, wie die Halde Lydia am 17. März 2009 aussah. Die kleine „Pfütze“, die dort auf dem Bild den Himmel spiegelt, bildet auf dem heutigen Bild den Vordergrund.
Der baumbewachsene Hügel, der damals noch kahl war, zeigt heute sein buntes Herbstkleid.

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Das Foto entstand am 7. Oktober 2009 an einem der oberen Himmelsspiegel auf dem Plateau der Bergehalde Lydia (Fischbach/Quierschied, Saarland).

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Halde Lydia Natur Blog Statistik

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Echtes Johanniskraut Halde Lydia Pflanzen Natur Blüten

Wenn man einen Blog – oder andere Seiten – ins Netz stellt, dann interessiert man sich natürlich auch für die Besucher.
Wie oft werden die Seiten eigentlich aufgerufen?
Was interessiert die Besucher?
Wie habeen sie überhaupt den Weg hierher gefunden?

Hier ein paar statistische Daten:

Der Blog existiert seit Anfang des Jahres 2009.
Mittlerweile verzeichnet dieser Blog etwas mehr als 3.250 Aufrufe.
Die Besucherzahl ist steil ansteigend.
Der Juni 2009 ist der erste Monat, in dem es mehr als 1.000 Aufrufe gab.

Die Seiten mit den häufigsten Aufrufen im gesamten Zeitraum sind:
Saarhochwasser – Stadtautobahn Saarbrücken
Weiß-Klee in Memoriam Barbara Rudnik
Bergehalde Lydia
Orgel Basilika St. Johann in Saarbrücken
Saarbrücker Ludwigskirche – bare Münze
Auf Goethes Spuren – Der Brennende Berg
Sex – tierisch gut!
Himmelsspiegel – Bergehalde Lydia
Super Fossil
Pusteblume Löwenzahn
Das Geheimnis der falschen Braut
Graffiti – Saarbrücker Stadtautobahn
Winter ade – Frühling juchhe
Pfingsten – Rosenmonat Juni
Pusteblume – Pustekern
Himmelsspiegel – Blick zur Halde Lydia
Halde Grühlingstraße – Literarischer Auf
Halde Brefeld – Haldenbrand
Junitage – Sommergedicht – Patricia Koel
Frühlingsblüten – Besenginster
Fossilien – ganz schön alt
Dudweiler: Blick zur Halde Lydia

Die häufigsten Suchbegriffe, mit denen die Besucher hierher gekommen sind lauten:
barbara rudnik
bergehalde lydia
halde lydia
besenginster
rosenmonat
schmetterlinge
himmelsspiegel
pusteblume
sommergedicht
steinkohle mit fossilen pflanzen
herbstgedicht
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chronogramm 2009
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weißklee
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weiß-klee
dudweiler brennender berg
2 euro monaco
sankt marien dudweiler
klee
saarkohlewald haldenrundweg
löwenzahn und pusteblume geschichten
offstein
graffiti saarbrücken
besenginster blütezeit

Alles in allem – Ausnahmen vor allem Barbara Rudnik und Saarhochwasser – ist eine Konzentration auf die Kernthemen dieses Fotoblogs zu erkennen: Bergehalde Lydia, Umgebung von Dudweiler, Natur und Pflanzenwelt.

Bei dieser Themenpräferenz fiel die Wahl eines geeigneten Fotos nicht sonderlich schwer. Das Foto zeigt das Echte Johanniskraut in voller Blüte am westlichen Hang der Halde Lydia, im Hintergrund der Saarkohlenwald.

Himmelsspiegel – Blick zur Halde Lydia

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Halde Lydia neue Himmelsspiegel

Wir haben gerade eben einen Blick von der Halde Lydia auf die neuen Himmelsspiegel geworfen. Und wie versprochen drehen wir nun den Spieß um und schauen von unten auf die Südspitze der Halde. Hier kann man erahnen, wie steil es von oben runtergeht – und vielleicht nachvollziehen, dass mir stets recht mulmig wird, wenn ich direkt am Rand stehe und auf die Himmelsspiegel blicke.

Man sieht sehr schön, dass am Haldenrand ein recht gemäßigt ansteigender Weg entlangführt. Auf diesem Weg kommt man auf bequeme Weise zum Haldenplateau, das nahe dem Nordrand erreicht wird. Man kann also sicheren Fußes an der Längsseite allmählich nach oben gelangen und dabei hat man ständig einen hervorragenden Blick auf den Urwald vor der Stadt (im Westen = linker Hand) oder in Gehrichtung (= nach Norden) den Blick auf Fischbach bis nach Qierschied und zur Grube Göttelborn und dem Kraftwerk Weiher, das in diesem Foto am Horizont hervorlugt.

Der Weg, der sich hingegen direkt am Steilhang hochwindet, ist weitaus steiler, als es den Anschein hat. Ich bin ihn von oben nach unten gegangen und an manchen Stellen habe ich gedacht, dass dies nicht unbedingt das Klügste war. Da geht es stellenweise schroff bergab. Aus diesem Grund möchte ich diesen Weg nicht gerade weiterempfehlen. Ohne festes Schuhwerk mit ordentlichem Sohlenprofil sollte man diese Strecke auf gar keinen Fall begehen.

Halde Lydia – Neue Himmelsspiegel revisited

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Halde Lydia neue Himmelsspiegel

Der Blick von der Halde Lydia auf die neuen Himmelsspiegel ist uns in guter Erinnerung. Nachdem nun ein Monat vergangen ist, wollen wir schauen, was sich mittlerweile in der Natur so alles verändert hat. Der Vergleich spricht für sich.

Auf diesem Foto kann man allenfalls schwach erahnen, wie steil es bergab geht. Deshalb schauen wir uns die ganze Sache gleich mal von unten an. Hier also der Blick von den unteren Himmelsspiegeln zum Südhang der Halde Lydia.

Im rechten oberen Teil erkennen wir sofort den Ausschnitt, den wir auf dem vorangegangenen Foto gesehen haben: Netzbachweiher und Urwald vor den Toren der Stadt im Frühlingsgrün.

Auf dem Lageplan: Blick von 8 nach 6.

Die Bergehalde Lydia – Ethymologisches und Lydia’s Geheimnis

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Halde Lydia Himmelsspiegel

Die Bergehalde Lydia ist uns ja schon lange ans Herz gewachsen. Wie wir sehen, hat sich seit unserem ersten Besuch – vor einem Monat – einiges getan. In den letzten Tagen ist die Vegetation förmlich explodiert.

Aber heute reden wir mal nicht über die Natur und das Wetter (das ist heute scheußlich; es regnet und regnet und regnet), heute betrachten wir Ethymologisches und ein Geheimnis.

Was bedeutet eigentlich der Begriff „Bergehalde“?

Die naheliegende Vermutung – eine Bergehalde ist eine Halde, die so hoch aufgeschüttet wird, dass sie so groß ist wie ein Berg – ist falsch. „Berge“ ist in diesem Zusammenhang nicht im topographischen Sinne gemeint. Als „Berge“ bezeichnet man in der Fachsprache des Bergbaus den Abfall, der im Rahmen des Kohleabbaus anfällt. Eine Bergehalde ist demnach schlicht eine Schutt- und Abfallhalde. Demnach könnten wir auch von der Abfallhalde Lydia sprechen.

Aber warum trägt dieser gigantische Schuttberg den Beinamen „Lydia“?

Dazu erfahren wir bei Werner Zimmer (2008, S.35): In der Anfangsphase des Bergbaus wurden die Stollen oft mit den Vornamen der herrschenden Schicht und deren Frauen bezeichnet. Später wurden die Vornamen von Bergbauprominenten und die Familiennamen von preußischen Ministern, die für den hiesigen Bergbau zuständig waren, verwandt. Nicht bei allen Schächten und Stollen wurden die Taufpaten in den Akten festgehalten.

Leider scheint der letzte Satz auch für „Lydia“ zuzutreffen. Ich habe jedenfalls bislang keine genauen Angaben hierzu gefunden.
Fest steht Folgendes: Die Halde gehört zur Grube Camphausen (demnächst werden wir erfahren, wer Camphausen war) und zur Grube Camphausen gehörte unter anderem ein Wetterschacht, der – das ist der Schlüssel – ab 1920 Lydia-Schacht genannt wurde (Rudolf Saam , 1997, S.66). Dieser Schacht war bis 1961 in Betrieb und wurde 1962 verfüllt. Von diesem Schacht ist heute nichts mehr zu sehen, da er unter der Bergehalde begraben liegt. Das heißt: Die Halde Lydia erhebt sich über dem ehemaligen Schacht Lydia.

Aber damit wissen wir immer noch nicht, wer die Namenspatin des Schachts und der Halde war. Offenbar müssen wir in den Jahren vor 1920 forschen. Ich werde Augen und Ohren offenhalten und bin zuversichtlich, dass wir Lydia’s Geheimnis lüften werden.

Die Aufnahme entstand am 14. April 2009
Auf dem Lageplan: Blick von 3 nach 2.

Quellen:
Rudolf Saam: Die Bedeutung der Dudweiler Gruben für die Industrialisierung des Saarlandes. In: 1000 Jahre Dudweiler 977-1977. Hrsg. Landeshauptstadt Saarbrücken, Stadtbezirk Dudweiler. Saarbrücker Zeitung Verlag, 1977, S. 258-275.
Werner Zimmer: Die Grube Jägersfreude und ihre Wetterschächte auf Dudweiler Bann. In Historische Beiträge aus der Arbeit der Dudweiler Geschichtswerkstatt, Band 10, 2008, S. 25-36.

Die Historischen Beiträge aus der Arbeit der Dudweiler Geschichtswerkstatt kann man direkt bei der Geschichtswerkstatt Dudweiler bestellen. Die älteren Bände gibt es zu günstigen Sonderpreisen.

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Frühling – Huflattich – tussilago farfara

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Huflattich - tussilago farfara

Den Huflattich (tussilago farfara) haben wir ja bereits als Frühlingsboten kennengelernt, als er in voller Blüte stand. Mittlerweile ist der Frühling tatsächlich da – zumindest konnten wir in der letzten Zeit einige sonnige und warme Tage genießen – und der Huflattich hat ein anderes Entwicklungsstadium erreicht. Nun sehen wir ihn in seinem Fruchtstand. Spätestens jetzt wird deutlich, dass der Huflattich eng mit dem Löwenzahn verwandt sein muss. Der Löwenzahn hinkt allerdings ein wenig hinterher. Er zeigt sich zurzeit in voller gelber Blütenpracht und es wird noch ein Weilchen dauern, bis er uns in seinem Fruchtstand als Pusteblume erfreut.

Auch dieses Foto entstand auf der Bergehalde Lydia, auf deren kargem, ödem Boden der Huflattich bestens gedeiht.
Aufnahmedatum: 14. April 2009.

Halde Brefeld – Haldenbrand

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Halde Brefeld Schwelbrand

Halde Brefeld Schwelbrand

Die Bergehalde Lydia und die Halde Grühlingstraße kennen wir ja schon. Heute habe ich die Halde Brefeld (zwischen Fischbach und Quierschied) besucht. Der Besuch hat allerdings zurzeit so seine Tücken. Denn auf der Halde Brefeld wurde im September 2008 ein Schwelbrand entdeckt. Seither ist diese Halde gesperrt. Nachdem sich lange Zeit kaum was rührte, sind seit einigen Wochen Löscharbeiten im Gange und man ist dabei, die glimmenden Haldenteile abzutragen und zu löschen.

Obgleich ich die Halde nicht betreten konnte, boten sich doch – nicht zuletzt dank des phänomenalen Himmelsbildes – zahlreiche Gelegenheiten für beeindruckende Schnappschüsse. Einige sind sogar ausgesprochen witzig.

Und da wir gerade beim Thema „witzig“ sind, will ich auch mal eine witzige Buchempfehlung aussprechen.
Hundert haarige Limericks
Hrsg. Ronald Henss
Illustrationen von Günter Bender

Das Buch enthält – wie sollte es bei diesem Titel auch anders sein? – 100 Limericks, die sich mit dem Thema Haare, Frisur, Friseur, Haarausfall, Haarfarben, Blondinen … beschäftigen. Das Ganze illustriert von dem bekannten Karikaturisten Günter Bender. Eine heitere und unkomplizierte Lektüre zum Selberlesen (immer wieder) und Verschenken.

Bergehalde Lydia – blauer Himmel weiße Wolken

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Bergehalde Lydia Himmel Wolken Halde

Bergehalde Lydia Himmel Wolken Halde

Die Bergehalde Lydia bei Camphausen / Fischbach / Dudweiler ist uns ja schon bestens bekannt.

Heute bin ich zum ersten Mal den Weg am nördlichen Haldenrand entlang Richtung Westen gegangen. Das Schild „Betreten verboten“ habe ich einfach ignoriert, und ich konnte auch keinen vernünftigen Grund erkennen, warum man diesen breiten sehr gut angelegten Weg nicht gehen sollte. Ganz im Gegenteil, dieser Weg hat einiges zu bieten, linker Hand die Halde, rechter Hand die Grube Camphausen. Und als der Weg dann am nordwestlichen Ende in Richtung Süden abbog, bot das Zusammenspiel von Halde, Himmel und Wolken ein spektakuläres Bild.

Und zu diesem Bild fällt mir ein ganz besonderer Buchtipp ein:
Patricia Koelle
Die Füße der Sterne

Ein Buch voller wundervoller Geschichten, die die gleiche Leichtigkeit und Freiheit ausstrahlen wie dieses Foto. Ein Buch, das man zu allen Jahreszeiten lesen kann. Und das man nicht nur einmal liest. Selbst das Titelbild des Buches passt zu dem Halden-Himmels-Wolken-Foto.

Und noch ein Wort zum Wetter: Gestern war’s bei uns richtig frühlingshaft warm. Aber heute war’s um etliche Grad kälter, so dass ich mich richtig dick einpacken musste. Und das war unbedingt erforderlich, denn auf der Halde wehte ein enormer kalter Wind. Und der Wind war so stark, dass nur meine geistesgegenwärtigen Reflexe verhinderten, dass meine Mütze über die Weiten den Saarkohlenwaldes hinwegflog. Oben auf dem Plateau habe ich mich dann kaum an den Rand gewagt aus Angst, der Wind könne auch mich wegpusten. Aber Himmel, Wolken und Landschaft haben dann doch für die unangenehmen Temperaturen entschädigt.

Und zur Aufnahme: 8. April 2009, 13:11 Uhr. Am nordwestlichen Rand der Bergehalde Lydia, Blick nach Süden.

Halde Grühlingstraße – Literarischer Aufstieg

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Halde Grühlingstraße - Literarischer Aufstieg

Halde Grühlingstraße - Literarischer Aufstieg

Die Halde Grühlingstraße haben wir ja bereits gestern kennengelernt.

Heute gibt es ein paar Zusatzinformationen, die den Blick auf eine Besonderheit dieser Bergehalde lenken.

Zunächst mal ein paar allgemeine Daten:
Die Halde Grühlingstraße liegt im nördlichen Stadtgebiet von Saarbrücken. Sie liegt zwar unmittelbar westlich von Jägersfreude, aber aufgrund des Verlaufs der Autobahn A 623 (Grühlingstraße) ist die Halde leider nicht von Jägersfreude aus zu erreichen.
Verglichen mit der Bergehalde Lydia ist die Halde Grühlingstraße recht klein. Gleichwohl ist auch die „kleine“ Halde Grühlingstraße sehr beeindruckend. Sie hat einen steilen Anstieg (der im linken Bild nicht voll zur Geltung kommt). Sie besitzt sehr tiefe Erosionsrinnen. Und auf ihrem Plateau befindet sich ein Gipfelkreuz, das wir ja bereits kennen. Auf dem Satellitenbild von Google-Maps ist die bemerkenswerte Struktur der Halde wunderbar zu erkennen.

Das Besondere an der Halde Grühlingstraße ist aber etwas anderes, nämlich der sogenannte Literarische Aufstieg.
Im linken Bild sehen wir, dass der Aufstieg zur Halde treppenähnliche Stufen aufweist. Hierbei handelt es sich um in den Boden eingelassene Stufen, in die jeweils ein Text eingraviert ist. Den Textanfang der ersten Stufe sehen wir im rechten Bild.
Auf zahlreiche Stufen verteilt (es sind wohl 13 Stufen; aber ich habe nicht aufgepasst und werde dies bei meinem nächsten Besuch nachholen) findet sich ein Auszug aus „Die Kinder der Toten“ von der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Der Anfang lautet: „Im Gebirge, wo die Beschaulichkeit leicht von Blitzen zerrissen werden kann, diesen vorübergehenden Schrecken, die im Grunde wenig hervorbringen, aber viel kaputtmachen, im Gebirge sind ein paar Menschen verschwunden. Dafür sind andere wiedergekommen …“
Der Besucher kann den mühsamen steilen Aufstieg zeitlich strecken, indem er auf dem Weg zum Gipfel im Geiste den Jelinekschen Text zusammenbaut. Wenn er es dann auf dem Gipfel schafft, den gesamten Text am Stück zu rezitieren, dann hat er seinen Geist mindestens genauso trainiert wie seinen Körper.
(Falls jemand „Die Kinder der Toten“ besitzt: Ich würde mich freuen zu erfahren, wie dieser Text weitergeht.)

Mein literarischer Tipp, der sehr gut zu der großartigen Aussicht passt, die sich auf der Halde Grühlingstraße bietet:
Patricia Koelle: Die Füße der Sterne

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Halde Grühlingstraße – Blick nach Norden

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Halde Grühlingstraße - Blick nach Norden

Die Halde Grühlingstraße haben wir ja bereits bei einem Blick aus meinem Fenster aus der Ferne kennengelernt. Heute – am 2. April 2009 – habe ich sie zu ersten Mal besucht.

Auch diese Halde bietet grandiose Aussichten. Aber leider war es trotz Sonnenschein noch ein bisschen diesig, sodass die Aussicht stets ein bisschen verwaschen war. Aber im Laufe der Zeit werden sich sicherlich noch viel bessere Gelegenheiten bieten.

Das Foto zeigt das Gipfelkreuz, das man auch von meinen Wohnzimmerfenster aus (gerade noch) erkennen kann. Der Blick geht Richtung Norden und schweift weit über den Saarkohlenwald. Am Horizont ist das Kraftwerk Weiher II in Göttelborn zu erkennen. Das Dorf rechts unterhalb ist Fischbach, das unmittelbar an der Bergehalde Lydia liegt, die wir ja bereits bestens kennen. Wenn man am rechten Bildrand ganz genau hinschaut, wird man über dem Bergrücken einen leichten „Schatten“ sehen. Das ist die kleine Erhebung, die sich am Nordende des Plateaus der Bergehalde Lydia befindet und auf dem ersten Foto der Halde Lydia groß zur Geltung gekommen ist.

Hinweis: Hier gibt es ein Fotoalbum mit Bildern zum Haldenrundweg rund um den Saarkohlenwald im Regionalpark Saar.

Halde Grühlingstraße – Abendstimmung

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Halde Grühlingstraße

Die Bergehalde Lydia haben wir ja bereits kennengelernt. Nun werfen wir einen Blick auf die Halde Grühlingstraße. Auch sie gehört zu den zahlreichen Kunstbergen, die im Rahmen des Bergbaus durch Aufschüttung entstanden sind und die ohnehin bergreiche Landschaft des Saarlandes bereichern. Beide Halden sind markante Punkte auf dem Haldenrundweg rund um den Saarkohlenwald.

Die Halde Grühlingstraße gehört zur Grube Jägersfreude und liegt etwa dreieinhalb Kilometer süd-süd-westlich von der Halde Lydia.

Beide Halden liegen unmittelbar an der Grühlingstraße, die bereits von den Römern als wichtiger Verbindungsweg genutzt wurde. Heute bildet die Grühlingstraße die A 623. Und da die A 623 eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen nach Saarbrücken ist, brausen Tag für Tag Tausende Autofahrer an den beiden Bergehalden vorbei.

Die Aufnahme entstand am 9. November 2001 beim Blick aus meinen Wohnzimmerfenster; und dabei musste das Teleobjektiv wohl bis an seine Grenze (300mm) gehen, denn die Entfernung beträgt 3,6 Kilometer Luftlinie (hab ich gerade anhand einer Wanderkarte ausgerechnet). Dieser Ausblick gehört leider nicht zu meinem Standardpanorama. Mein Wohnzimmerfenster zeigt nach Nord-West (siehe hier); die Halde Grühlingstraße liegt aber in Richtung Süd-West. Das heißt: Wenn ich diese Aussicht genießen will, muss ich mich ein Stück aus dem Fenster lehnen – und da ich alles andere als schwindelfrei bin, tu ich das nicht besonders gerne. Aber bei einem solch spektakulären Himmelsbild biete ich dann doch alle Selbstüberwindungskräfte auf.

Dudweiler: Blick zur Halde Lydia

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Dudweiler: Blick zur Halde Lydia

Da es bereits Bilder von der Bergehalde Lydia gibt und noch zahlreiche folgen werden, will ich auch mal zeigen, wie groß diese Halde ist. Das erkennt man am besten, wenn man sie aus entsprechend großer Entfernung betrachtet.

Das Foto zeigt einen Blick über Dudweiler. Aufnahmestandort ist die kleine Aussichtsplattform vor der katholischen St. Marien Kirche, die wir ja bereits sehr gut kennen, weil dort der innere Teil des imposanten Doppelregenbogens entsprungen ist. Die Blickrichtung ist Nord-Nord-West. Im Vordergrund ragt der Turm des Dudweiler Rathauses in die Höhe. Das große helle Gebäude „rechts daneben“ (in Wirklichkeit mehr als zweihundert Meter entfernt) ist das Altenheim. Unterhalb der Bergehalde (im rechten Teil) erkennt man deutlich den Real-Markt. Ganz rechts oben auf der Höhe: Die Hochhäuser in Dudweiler-Nord.

Die Halde selbst liegt nicht mehr auf Dudweiler Gebiet; seit der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 wurden unter anderem Fischbach und Camphausen, das zu Dudweiler gehörte, mit Quierschied zusammengelegt.

Aus dieser Perspektive wird deutlich, wie mächtig diese Halde ist. Und man kann sich ohne Weiteres vorstellen, dass man von dort oben einzigartige Ausblicke genießen kann. Man kann auch sehr gut erkennen, dass es sich – mit Ausnahme der Aufschüttung am rechten (nördlichen) Rand – um ein richtig flaches Plateau handelt. Und man kann sich sicherlich leicht vorstellen, dass einem dort oben ein ordentlicher Wind um die Ohren bläst.

Aufnahme am 19. März 2009, 14:03 Uhr.

Himmelsspiegel – Bergehalde Lydia

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Himmelsspiegel Bergehalde Lydia

Nachdem ich gestern der Bergehalde Lydia den ersten Besuch abgestattet habe – und ganz begeistert war -, habe ich das schöne Wetter genutzt und mich heute gleich zum zweiten Besuch auf den Weg gemacht.

Dabei habe ich auch die Südseite erkundet, die ich gestern völlig außer Acht gelassen habe. Voller Freude habe ich festgestellt, dass die Südspitze eine besondere Sehenswürdigkeit bietet: Tief unterhalb des oberen Plateaus finden sich auf einem weiteren Plateau die neuen Himmelsspiegel (auf dem oberen Plateau finden sich auch drei kleinere „Seen“, die als Himmelsspiegel bezeichnet werden, diese sind aber viel flacher, nicht so regelmäßig „rund“ und liegen nicht ganz so dicht beieinander). Eigentlich fände ich für die neuen Himmelsspiegel die Bezeichnung „Himmelsauge“ viel treffender. Warten wir mal ab, vielleicht greift jemand diesen Vorschlag auf und macht ihn populär.

Vom oberen Plateau aus hat man Richtung Süden, Süd-West einen herrlichen Blick über den Staatsforst Saarbrücken (Saarbrücker Urwald vor den Toren der Stade), nach Saarbrücken bis nach Frankreich.

Um selbst mal den Überblick zu kriegen, was auf diesem Foto was ist, habe ich eine Wanderkarte zu Rate gezogen: Am linken Bildrand schlängelt sich die Autobahn A 623 durch den Wald nach Saarbrücken; noch gut zu erkennen, da der Wald leider immer noch völlig winterkahl ist (nach etwa dreieinhalb Kilometern kommt man zur Halde Grühlingstraße). Die gerodete Fläche mit der deutlich sichtbaren schmalen Straße ist eine kleinere Haldenfläche. Die breite Straße, die in der Bildmitte „oberhalb der Augen“ zu sehen ist, ist die L 256, die einen Linksknick macht, die A 623 kreuzt und nach Herrensohr und Dudweiler führt. Die Zick-Zack-Straße ist die L 260, die am Netzbachweiher (kleiner Ausschnitt im Bild zu sehen) von der L 127 abzweigt und zum Forsthaus Neuhaus und von dort aus weiter nach Riegelsberg führt. Die L 127 führt über Rußhütte nach Saarbrücken. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man zwischen dem Verkehrsübungsplatz und der L 256 einen Zug erkennen (ob er Richtung Saarbrücken oder Richtung Quierschied fährt, kann ich nicht sagen; das müsste aber anhand des Fahrplans und dem Aufnahmezeitpunkt – 13:17 Uhr – leicht zu ermitteln sein).

Aufnahme am 18. März 2009.

Hier gibt es einen sehr ähnlichen Blick auf die Himmelsspiegel – knapp einen Monat später aufgenommen.

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Bergehalde Lydia

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Bergehalde Lydia

Heute – 17. März 2009 – habe ich zum ersten Mal die Bergehalde Lydia besucht. Und dies ist das erste Foto, das ich dort aufgenommen habe.
Mit Sicherheit werde ich diese Halde noch öfter besuchen und den Wandel der vielfältigen Aussichten, die diese Kunstlandschaft bietet, über den Jahresverlauf dokumentieren.

Zunächst mal ein paar kurze Informationen:

Das Saarland hat viele Berge. Die sind zwar nicht besonders hoch, aber doch sehr zahlreich. Aber mit den saarländischen Bergen ist das so eine Sache – nicht alle sind echt. Genauer gesagt: Einige saarländische Berge sind gar nicht auf natürliche Weise entstanden, sondern durch Menschenhand erschaffen. Aus Schutthalden, die im Rahmen des Kohleabbaus angehäuft wurden, sind hohe Berge entstanden, die im Laufe der Zeit von der Natur erobert wurden und die – wenn man nicht genauer hinschaut – wie echte Berge wirken.

Die Bergehalde Lydia ist ein solches von Menschenhand geschaffenes Gebilde. Sie liegt im Norden von Saarbrücken auf dem langgestreckten Bergzug der Grühlingshöhe, die das Fischbachtal (Westseite) und das Sulzbachtal (Ostseite) voneinander trennt. Der gigantische Schuttberg, der durch sein ebenes Plateau leicht als Kunstprodukt erkennbar ist, wurde in den letzten Jahren rekultiviert und soll nun als Bestandteil des Haldenrundwegs im Saarkohlenwald Touristen anlocken. In der Tat bietet das Plateau faszinierende Aussichten. Auf der Westseite erstreckt sich ein großes Waldgebiet, das nicht mehr weiter bewirtschaftet werden darf und sich zu einem Urwald entwickeln soll. Auf der Ostseite hat man einen hervorragenden Blick auf Dudweiler und das Sulzbachtal und die Berge, die das Tal von Osten her begrenzen. Im Norden ragt das Kraftwerk Weiher (Göttelborn / Quierschied) über den Bergrücken. Im Foto ist die Dampfwolke erkennbar, die der Kühlturm gen Himmel schickt. Man muss vom Aufnahmestandort nur ein bisschen weiter nach links laufen, dann hat man einen guten Blick auf das Kraftwerk und die Halde Göttelborn, die ebenfalls zum Haldenrundweg gehört.

Den folgenden Text habe ich auf der Webseite der RAG Montan Immobilien gefunden:
Nach einem Leitbild des EU-Projekts SAUL (Sustainable and Accessible Urban Landscapes) rekultiviert, zeigt die Halde Lydia im saarländischen Quierschied beispielhaft, wie ehemalige Bergbaustandorte einen Beitrag zum Strukturwandel leisten können. Das künstliche Landschaftsbauwerk gehört zum Haldenrundweg im Saarkohlenwald und fasziniert seine Besucher vor allem durch den in das Plateau eingelassenen, mit Regenwasser gefüllten „Himmelsspiegel“.
Quelle: http://www.rag-montan-immobilien.de/index.php?SiteID=182

Auf dem Lageplan: Blick von 15 nach 2.
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Industrieästhetik

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Heizkraftwerk Saarbrücken

 

Industrieanlagen sind ja zumeist potthässlich. Aber manche haben doch einen besonderen ästhetischen Reiz.

Ein positives Beispiel bietet das Heizkraftwerk Römerbrücke Saarbrücken. Bei rechtem Licht, aus der rechten Perspektive und im richtigen Detail betrachtet, bietet es eine unerschöpfliche Quelle reizvoller Ästhetik. Dann ist es ein richtiges Schmuckstück am Ufer der Saar.

Ein paar Beispiele finden sich auf einer Website, die ich vor ein paar Jahren mal zusammengebastelt (und seither nicht weitergepflegt) habe  

*** Fotoalbum ***

und zwar auf der Seite 7.

Und hier habe ich ein kleines Fotoalbum Heizkraftwerk Römerbrücke Saarbrücken zusammengestellt.

Im Laufe der Zeit werden auch in diesem Blog weitere Aufnahmen des Saarbrücker Heizkraftwerks zu sehen sein.

Aufnahme im Winter 2001.