Herbstgedicht

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Großer Wollschweber

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Großer Wollschweber an Wiesen-Schaumkraut

Großer Wollschweber an Wiesen-Schaumkraut


Großer Wollschweber – Bombylius major – Insekten – Zweiflügler – Diptera – Fliegen – Insektenfotos – Foto – Wiesen-Schaumkraut – Dudweiler – Sulzbachtalaue – wildwachsende Wiesenblumen – Naturfotografie

Großer Wollschweber

Heute bin ich mal wieder die Sulzbachtalaue in Dudweiler entlangspaziert. Das ist zurzeit im Hinblick auf wildwachsende Wiesenpflanzen die interessanteste Gegend. Seit ein paar Wochen wachsen hier weit mehr als ein Dutzend Frühlingsblüher, siehe hier und hier. Einige Pflanzen wie zum Beispiel das Scharbockskraut, das Busch-Windröschen, der Gefingerte Lerchensporn bilden ausgedehnte Blütenteppiche. Diese Blütenteppiche sind vor allem auf der linken Seite des Sulzbachs, also am Osthang zu finden. An der rechten Uferböschung, dem Westhang, ist sind heute vor allem das Wiesen-Schaumkraut und Löwenzahn aufgefallen. Das Wiesen-Schaumkraut blüht dort schon eine ganze Weile, der Löwenzahn hat erst heute eine gelbe Blütenexplosion hervorgebracht.

Am rechten Uferrand ist mir ein interessantes Insekt begegnet. Das Tier saß am Boden im Gras und ließ sich leicht fotografieren. Es war so träge, dass ich das Büschel Grashalme ausreißen konnte, auf denen es saß. Nun konnte ich die Grashalme drehen und das Tier aus verschiedenen Perspektiven fotografieren. Nach ein paar Aufnahmen flog es dann doch davon. Ein paar Meter weiter entdeckte ich es an Wiesen-Schaumkraut. Ob es dasselbe Individuum war oder „nur“ ein Artgenosse, kann ich nicht sagen. Erfreulicherweise konnte ich dieses Tier nun beim Nektar-Saugen an Wiesen-Schaumkraut fotografieren. Eines dieser Fotos ist oben zu sehen.

Meine Recherchen haben Folgendes ergeben: Es handelt sich hier um den Großen Wollschweber (Bombylius major).

Wikipedia weiß zu berichten: Die Wollschweber (Bombyliidae), auch Hummelfliegen oder Trauerschweber genannt, gehören zur Familie der Zweiflügler (Diptera) und werden den Fliegen (Brachycera) zugeordnet. Weltweit sind etwa 6000 Wollschweber-Arten bekannt, davon in Deutschland 34. Wollschweber beherrschen den Standflug und beim Nektar-Saugen schwirren sie ähnlich wie Kolibris irrsinnig schnell mit den Flügeln und stützen sich nur mit den Vorderbeinen an der Blüte ab.

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Osterglocken

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Osterglocken

Osterglöckchen

Osterspaziergang
© Ronald Henss

Wenn die Osterglocken blühen
ist es wieder mal so weit:
Ich will durch Feld und Wiesen ziehen –
schöne, bunte Frühlingszeit.

Und finde ich im grünen Moos
ein Ei, dann ist die Freude groß.

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Ostergeschichten – Ostergedichte – Osterlinks:
»»» Ostergedichte
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Abendsonne bei Schneefall

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Abendsonne bei Schneefall

Abendsonne bei Schneefall

Abendsonne bei Schneefall

Heute (Samstag, 6. März 2010) gibt es mal ein eigenartiges Foto. Gegen 17:40 Uhr schien die Abendsonne recht kräftig und gleichzeitig setzte Schneefall ein, der alles in ein milchig-trübes Licht tauchte und eine ungewöhnliche Stimmung erzeugte.

Als Zugabe gibt es noch ein ungewöhnliches Gedicht

Richard III
© Manfred Schröder
 
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Der König irrt umher
und seine Stimme hallt
durch London´s
Gassen:
„Ein Regenschirm,
ein Regenschirm!
Mein Königreich
für
einen Regenschirm!“

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Schnee von gestern

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Bergehalde Lydia - Winter

Bergehalde Lydia - Winter




Sonnenschein und Schnee von gestern


Am 17. März 2009 war ich zum ersten Mal auf der Bergehalde Lydia. Hier gibt es » das erste Foto von der Halde «, das ich damals in diesen Blog eingestellt habe. Seither sind zahlreiche Fotos hinzugekommen, und dabei haben wir die Halde vom Frühling bis zum Herbst kennengelernt.

Was bislang fehlte, ist ein Winterfoto. So richtig Winter, mit Schnee und Eis und allem drum und dran. – Dieser Mangel ist nun behoben.

Die Aufnahme entstand gestern, also am Fastnachtsdienstag, 16. Februar 2010. Das Foto zeigt ziemlich dieselbe Ansicht wie das Foto vom 19. März 2009 – aber welch ein Unterschied!

Gestern war der einzige Tag in diesem Jahr, an dem von morgens bis abends die Sonne schien. Ansonsten war es in diesem Jahr bislang entsetzlich grau, grau, grau … Wenn sich die Sonne mal ansatzweise blicken ließ, dann allenfalls für ein paar Minuten und nur hinter einem milchigen Schleier. Da ohne Sonnenlicht der Schnee nur eine amorphe graue Masse bildet, sind mir nur wenige wirklich schöne Schneefotos gelungen.

Und auch dieses Foto zeigt lediglich den Schnee von gestern. Heute ist es wieder grau, trüb, dunkel, nasskalt, regenverhangen und den ganzen Tag rieselt es nass vom Himmel. Laut Wettervorhersage soll dies in den nächsten Tagen genauso weitergehen: dunkel, nasskalt und immer wieder Regen, Regen, Regen. Vom Schnee ist hier unten „im Dorf“ schon jetzt nichts mehr zu sehen und die dünne Schneedecke auf der Halde wird wohl spätestens morgen weggewaschen sein.

Auf dem Foto kann man übrigens gut erkennen, dass die Schneedecke nur sehr dünn war. Die Fußspuren sind ganz flach und an einigen Stellen zeigt sich der Haldenschutt. Die Bäume auf dem Lydia-Hubbel und in den umliegenden Wäldern sind schneefrei. Schneebedeckte Wälder gab es in diesem Winter zwar für ein paar Stunden, aber wenn ich auf der Halde war, waren die Bäume schneefrei oder – das war am 25. Januar – das Schneetreiben war so dicht, dass die Sichtweite nur ein paar Meter betrug und die umliegenden Berge nicht zu sehen waren.

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Himbeere – Himbeerbonbons

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Himbeere

Himbeeren – Himbeerbonbons – lecker – lecker

Heute (10. September 2009) gibt es mal was richtig Leckeres.

Diese Himbeeren habe ich heute in der Nähe der Gehlwiese entdeckt. Hinter dem Ortsausgang Dudweiler Richtung St. Ingbert (kurz hinter dem Schwimmbad) befinden sich zwei kleinere Seen und besagte Gehlwiese. Letztere ist eine Nasswiese und stellt ein besonderes Biotop dar, in dem vor allem einige seltene Heuschreckenarten angesiedelt sind. In fotografischer Hinsicht hat sich der Spaziergang vor allem deshalb gelohnt, weil ich dort zum ersten Mal eine Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) fotografieren konnte. Aber auch das Himbeer-Foto ist hervorragend gelungen.

Die Himbeere erinnert mich an die leckeren Himbeerbonbons aus meiner Kindheit … hmmm! Die würde ich sehr gerne mal wieder essen. Leider habe ich keine zur Hand. Dafür gab es heute ein Werther’s Original (nur ein einziges Bonbon, damit die Figur nicht aus den Fugen gerät).

Ich will den Mund nicht nur in kulinarischer Hinsicht wässrig machen, sondern durch den folgenden Buchtipp auch noch in literarischer Hinsicht:

Die Füße der Sterne
Patricia Koelle
Die Füße der Sterne
ISBN 978-3-939937-04-3

Ein wunderschönes Buch für den Herbst und für alle Jahreszeiten!
In diesem wundervollen Buch findet sich übrigens auch die Kurzgeschichte „Himmelangst“, die an den 11. September 2001 erinnert. – Auch morgen ist ein 11. September.

Zu diesem Buch meinte zum Beispiel die Zeitschrift bella in der Ausgabe 2/2010:
Glück zum Lesen
Wenn wir genauer hinsehen, ist unser Alltag voller Wunder. Patricia Koelle zeigt uns die Magie der kleinen Dinge in ihrer zauberhaften Kurzgeschichtensammlung „Die Füße der Sterne“.

Dem ist eigentlich wenig hinzuzufügen.

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Aufnahme am 10. September 2009. Gehlwiese im St. Ingberter Forst unmittelbar hinter dem Ortsausgang Dudweiler.

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Schmetterlinge bei der Paarung

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Polyommatus icarus bei der Paarung

Schmetterlinge bei der Paarung
Oder: Die nächste Generation in meiner Hand

Das Ziel meines heutigen fotografischen Spaziergangs (18. September 2009) war eigentlich die brachliegende Fläche Im Rosenfeld. Der Weg führte zunächst über den Anger, der leider vor einiger Zeit kahlgemäht wurde und daher in fotografischer Hinsicht nur noch wenig zu bieten hat. Lediglich auf dem Kinderspielplatz sonnte sich eine Heidelibelle und gestattete ein paar Nahaufnahmen.

Kurz hinter dem Bürgerhaus am Rande der Beethovenstraße befindet sich ein nicht kahlgemähter Streifen. Dort begegnete mir eine weitere Heidelibelle, die aber nach der ersten Aufnahme davonflog.

Als ich ihr folgte, bemerkte ich einen Bläuling, der in seltsamer Manier durch die Luft flatterte, sich aber gleich auf einer Pflanze niederließ. Erfreut stellte ich fest, dass es sich um zwei Schmetterlinge handelte, die sich gerade paarten. Und zwar den Hauhechel-Bläuling Polyommatus icarus. Die beiden waren emsig mit ihrer Fortpflanzung beschäftigt. Nur gelegentlich flatterten sie – fest miteinander verbunden – zu einer anderen Pflanze.

Als es mir gelang, die Pflanze, auf der sie sich vergnügten, abzureißen ohne sie zu stören, konnte ich das Pärchen in aller Ruhe von allen Seiten fotografieren. Die beiden waren aber ständig in Bewegung und so kam es, dass sie – das Weibchen voran – auf meinen Finger krabbelten und ihr Paarungsgeschäft auf meiner Hand fortführten. Nun lag also die Bläuling-Generation des kommenden Jahres buchstäblich in meiner Hand.

Auf diesem Foto (Weibchen links, Männchen rechts) kann man sehr gut sehen, wie winzig klein Hauhechel-Bläulinge sind. Der Abschnitt, auf dem sich die beiden befinden, ist der hintere Teil meines linken Daumens.

Die beiden beendeten ihre Paarung auf meiner Hand und verweilten noch kurz nebeneinander. Dabei habe ich zu allerersten Mal ein Männchen und ein Weibchen mit geöffneten Flügeln nebeneinander sitzen gesehen, und gottseidank konnte ich sie auch in dieser Position fotografieren. Vielleicht werde ich demnächst eines dieser Fotos ins Netz stellen.

Als das Weibchen wegflatterte, blieb das Männchen sitzen und versuchte an meiner Hand zu saugen. Ich bin sicher, dass es dort keinen Nektar gefunden hat.

Schließlich meldete die Kamera „Speicher voll“ und die Fotosession war beendet. Ich schickte den werdenden Vater auf die Flugreise und machte mich auf den Heimweg – voller Freude auf die vielen wunderschönen Bilder.

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Das Foto entstand am 18. September 2009 in Dudweiler am Rande der Beethovenstraße nahe dem Bürgerhaus.

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Schmetterlinge Nierenfleck-Zipfelfalter

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Nierenfleck-Zipfelfalter Thecla betulae

21. September 2009: Am letzten Freitag sollte mein fotografischer Spaziergang eigentlich zum Rosenfeld führen. Aber wie wir wissen kam ich nicht bis dorthin, weil ich auf der Brachfläche kurz hinter dem Dudweiler Bürgerhaus durch zwei sich paarende Hauhechel-Bläulinge aufgehalten wurde.

Heute wollte ich das Versäumte nachholen. An der Stelle, an der vor ein paar Tagen die Fotosession mit den paarungswilligen Bläulingen stattfand, wurde ich zunächst ein Weilchen aufgehalten. Dort schwirrten ein Dutzend Bläulinge rum – allerdings nicht bei der Paarung – sowie drei Gelblinge, zwei Weißlinge und zwei Kleine Feuerfalter.

Nach einer Weile habe ich mich aber zum Weitergehen gezwungen – und es sollte sich lohnen. Auf der brachliegenden Fläche Im Rosenfeld begegneten mir etliche Gelblinge, etliche Weißlinge, ein Tagpfauenauge, ein Admiral, ein C-Falter, ein Kleines Wiesenvögelchen. Daraus kann man schon ersehen, dass es auch Ende September noch reichlich Schmetterlinge gibt.

Aber es gab noch was ganz Besonderes. Heute ist mir ein Schmetterling über den Weg geflattert, den ich zuvor noch nie gesehen habe. Mein erster Fotografierversuch ging voll daneben: Auf dem Bild war nur ein grünes Blatt zu sehen, denn bevor ich abdrücken konnte, war der Bursche verschwunden. Danach gelang mir eine Aufnahme – und schwupp flatterte das Tier schon wieder davon.

Ich musste ihm gut dreißig Meter folgen, bis er sich niederließ. Offenbar hatte der Gute seine Lieblingspflanze gefunden, denn in der Folgezeit hielt er sich nur dort bzw. auf den benachbarten Pflanzen der gleichen Art auf. Und bei dieser Gelegenheit konnte ich ihn von allen Seiten fotografieren. Wie das Foto beweist, konnte ich auch dieses Mal das Tier auf meinen Finger locken und dort fotografieren. Allmählich bekomme ich den Eindruck, dass Schmetterlinge mich mögen.

Zuhause habe ich durch mein schlaues Schmetterlinge-Buch (Settele u.a.: Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage) erfahren, dass es sich um einen Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla betulae) handelt. Offenkundig ist es ein Weibchen, denn nur die Weibchen besitzen auf der Oberseite der Vorderflügel die namengebenden nierenförmigen orangenen Flecken. Diese sind hier zwar nicht direkt sichtbar, aber man sieht sie durchschimmern (ich habe auch etliche Aufnahmen den Flügeloberseiten).

Nierenfleck-Zipfelfalter werden auch als Birken-Zipfelfalter bezeichnet. Hier sind die Weibchen wesentlich größer als die Männchen. Und Zipfelfalter gehören zu den Bläulingen. Laut meinem Schmetterlingsführer sind die Nierenfleck-Zipfelfalter zwar gar nicht selten, mann kann sie aber nur sporadisch beobachten. Also: Glück gehabt!

Ein Nachtrag: Ich habe erwähnt, dass sich unsere Zipfelfalter-Dame ständig an ein und derselben Pflanzenart aufgehalten hat. Gut möglich, dass sie mit der Eiablage beschäftigt war. Zur Nahrungsaufnahme war sie auf jeden Fall nicht dort. Schade, dass ich diese Pflanze nicht kenne. Ein Teil der Pflanze ist auf einem Foto zu sehen, das ich bei flickr eingestellt habe. Vielleicht kann sie jemand identifizieren.
*** Hier ist der Link zum flickr-Foto

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3. Oktober Tag der Deutschen Einheit

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Heidelibellen Paarung

3. Oktober – Tag der Deutschen Einheit – Wiedervereinigung – Libellen im Paarungsflug

Morgen ist der 3. Oktober. Dann feiern wir mit dem Tag der Deutschen Einheit die überraschende Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990. Möglich gemacht wurde diese durch den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, der sich in wenigen Wochen zum zwanzigsten Male jährt.

Zum diesem Anlass ein Buchtipp:

Mauerstücke - Erinnerungsgeschichten
Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten
Hrsg. Bettina Buske und Patricia Koelle
Dr. Ronald Henss Verlag 2009
ISBN 978-3-939937-08-1
180 Seiten
30 Farbfotos der Berliner Mauer

Vorwort Walter Momper, heute Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, zur Zeit des Mauerfalls Regierender Bürgermeister von Berlin.
Geleitwort von André Schmitz, Kulturstaatssekretär von Berlin.

Mit Beiträgen von Autoren aus Ost und West. Darunter auch der Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss (bekannt aus der ZDF-Krimiserie „Der Alte“), der Künstler Thierry Noir, der als einer der Ersten begann, die Berliner Mauer kunstvoll zu bemalen und als einer der bedeutendsten Mauerkünstler gilt, der georgische Autor Tengis Khachapuridse, der ehemalige DDR-Grenzsoldat Michael Dullau, die deutsch-amerikanische Autorin Patricia Koelle …

***

Das Foto hat zwar nix mit der Deutschen Wiederverinigung zu tun, aber immerhin etwas mit geschlechtlicher Vereinigung. Diese Heidelibellen im Paarungsflug habe ich am 29. September 2009 im Dudweiler Stadtpark aufgenommen.

Marienkäfer – Coccinellidae

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Marienkäfer Coccinellidae

Marienkäfer – Coccinellidae – Makro – Makrofotografie

Marienkäfer sind ja ausgesprochen niedlich und sie gehören zu den beliebtesten Insekten. Ich freue mich immer, wenn mir mal ein Marienkäfer-Foto gelingt, aber ich musste schon oft feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, diese kleinen Tierchen zu fotografieren. Gelegentlich liegt dies daran, dass die Tierchen recht munter sind und ständig rumkrabbeln. Oft ist es aber so, dass ich ausgerechnet bei Marienkäfern große Probleme mit der Schärfeeinstellung meines Fotoapparats habe (das habe ich bereits in einem anderen Beitrag berichtet). Obwohl mein Makro ziemlich leistungsfähig ist, bereitet es ausgerechnet beim Marienkäfer Schwierigkeiten. Ob dies an der glänzenden Oberflächenstruktur liegt?

Da ich aber schon oft genug probiert habe, habe ich mittlerweile auch etliche schöne Marienkäferfotos in meiner Sammlung. Das aktuele Foto ist keineswegs das beste. Aber in einer Hinsicht ist es ganz besonders interessant: Auf einem anderen – in fotografischer Hinsicht wesentlich schöneren – Foto dieses Indididuums habe ich an der Unterseite eine merkwürdige Öffnung entdeckt, die ich zunächst für einen Teil der Pflanze hielt. Auf dem aktuellen Foto kann man hingegen gut erkennen, dass die beiden „Röhren“ auf der Unterseite offenkundig zu dem Marienkäfer selbst gehören. Sieht irgendwie aus wie ein Auspuff beim Auto und man könnte vermuten, dass es sich um Atemröhren handelt. Vielleicht stößt mal ein Experte auf diese Seite und erklärt uns, was es damit auf sich hat.

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Das Foto entstand am 11. September 2009 auf der Bergehalde Lydia

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Systematik der Marienkäfer laut Wikipedia:

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Unterordnung: Polyphaga
Teilordnung: Cucujiformia
Überfamilie: Cucujoidea
Familie: Marienkäfer

Wissenschaftlicher Name
Coccinellidae
Latreille, 1807

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Written by Ronald

11. September 2009 at 16:49

Herbstgedicht – Herbstgedichte

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Dost Wasserdost Herbstfarben

Herbstgedicht – Herbstgedichte – Herbst – Gedichte

Dieser Blog trägt den Titel „Herbstgedicht“. Aber bislang ist hier kein einziges Herbstgedicht zu finden. Da aber nun der Hersbt mit Riesenschritten naht, gibt es immer mehr Leute, die über die Suchmaschinensuche zum Stichwort „Herbstgedicht“ auf diesen Blog geführt werden. Damit diese Besucher nicht ganz enttäuscht werden, gibt es hier das erste veritable Herbstgedicht. In loser Folge werden dann weitere Herbstgedichte folgen (siehe auch hier: Herbstgedichte).

Bunte Familie
© Andere Dimension

Das Jahr
ein guter Schneider
näht fleissig bunte Kleider
für alle seine Kinder
Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Der Herbst
des Jahres Lieblingskind
trägt gerne warme Töne
oft geschimpft als farbenblind
sind es doch meist schöne

***

Und hier finden sich weitere
Herbstgedichte
und hier noch weitere Herbstgedichte.

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Das Foto entstand am 9. September 2009 auf der Bergehalde Lydia. Ich habe es wegen der schönen spätsommerlichen Farben ausgewählt, die wie ein Gemälde wirken. Ich vermute, dass es sich bei dieser Pflanze um Wasserdost handelt, aber ganz sicher bin ich mir nicht. Meine Zweifel rühren daher, dass der Standort ganz und gar nicht feucht ist. Andererseits habe ich genau dort den Russischen Bär in großer Zahl angetroffen – und dieser Schmetterling besitzt eine ausgesprochene Vorliebe für Wasserdost.

Vielleicht kann ja mal ein Experte diese Pflanze definitiv bestimmen.

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Libelle – Heidelibelle

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Libellenschönheit - Libelle - Heidelibelle

Libellenschönheit

Diese wunderschöne Libelle hat das Zeug, ein richtiges Top-Model zu werden. Sie ließ sich willig von allen Seiten fotografieren und wie man sieht, ließ sie mich mit der Kamera ganz, ganz nah heran.

Die Makroaufnahme verdeutlicht auf wunderbare Weise die filigrane Flügelkonstruktion.

Leider weiß ich nicht, um welche Libellenart es sich hier handelt. Aber zumindest die Gattung ist sicher: Es ist eine Heidelibelle (Sympetrum). Sicher ist auch, dass es sich um ein Männchen handelt, denn die Weibchen der Heidelibellen sind in der Regel braun-gelb.

Nachtrag (18. September 2010): Mittlerweile bin ich – zumindest was Libellen betrifft – wesentlich schlauer und weiß, dass es sich hier um eine Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum) handelt. Das Gelb an der Hinterseite der Beine und die Färbung des Thorax (Brust) lassen keinen Zweifel aufkommen.

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Die Aufnahme entstand am 02. September in Dudweiler an dem kleinen Teich neben dem Minigolfplatz an der St. Avolder Straße.

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Gelbe Regentropfen – Gemeine Nachtkerze

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Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Heute regnet es bei uns den ganzen Tag. Das wundert mich nicht, denn heute hat Hanni Geburtstag – und in meiner Erinnerung ist der 15. Juni ein Tag, an dem es (fast) immer regnet. Aber ich will hier keine Geschichte über Hanni erzählen. Die habe ich seit etwa fünfundzwanzig Jahren nicht mehr gesehen.

Stattdessen erzähle ich was über Regentropfen und Nachtkerzen. Und dabei hole ich weit aus: Ich wohne in einer Dachwohnung. Dort gibt es leider keinen Balkon. Die Wohnung hat zwar zehn Fenster, aber sieben davon sind schräge Dachfenster. Das heißt, es bleiben nur drei senkrecht stehende Fenster mit jeweils einer kleinen Fensterbank. Und diese drei Fensterbänke müssen Balkon und Garten ersetzen. Bei meiner Pflanzenliebe reicht das natürlich hinten und vorne nicht.

Für die wenigen Quadratzentimeterchen, die zur botanischen Erbauung genutzt werden können, habe ich drei Blumenkästen. Was dort wächst, stammt aus Samen, die ich vor Jahren in freier Wildbahn gesammelt habe. Die Pflanze, die dort am besten gedeiht, ist die Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, und die hat in den letzten Tagen angefangen zu blühen.

Als es heute Morgen so richtig heftig regnete, habe ich zwei Fotos der Nachtkerzenblüte mit Regentropfen gemacht. Leider ist bei meinen „Balkonfotos“ der Hintergrund nicht besonders schön.

Heute Mittag habe ich einen kurzen Regenspaziergang unternommen mit dem Ziel, Regentropfen zu fotografieren. Dabei habe ich auch die Nachtkerze noch einmal fotografiert, und zwar auf dem Wiesenstück zwischen Rathaus und Turmschule.

Über die Gemeine Nachtkerze weiß Wikipedia eine ganze Menge zu berichten. Zum Beispiel, dass sie Volksmund auch Nachtblume, Gelber Nachtschatten, Nachtschlüsselblume, Eierblume, Gelbe Rapunzel, Härekraut, Rapontika, Rübenwurzel, Schinkenkraut, Schinkenwurz, Stolzer Heinrich, Weinblume oder Weinkraut und Hustenblume genannt wird. Dass sich die Blüten erst in der Abenddämmerung öffnen und meistens bis zum nächsten Mittag wieder verblüht sind. Dass das Öffnen der Blüten häufig innerhalb weniger Minuten in einer fließenden Bewegung erfolgt und dass die Schnelligkeit des Aufblühens bei keiner anderen in Mitteleuropa vorkommenden Pflanze zu beobachten ist. Dass die Bestäubung überwiegend von Nachtfaltern vorgenommen wird, welche im Sommer regelmäßig ca. 30 Minuten nach dem Öffnen der Blüten eintreffen, wenn der Duft am intensivsten ist. Dass sie als Nahrungsmittel verwandt wird und alte Sprichwörter behaupten, ein Pfund der Nachtkerzenwurzel gäbe so viel Kraft wie ein Zentner Ochsenfleisch. Dass das aus Samen der Nachtkerze gewonnene fette Öl zur Behandlung und zur symptomatischen Erleichterung von Neurodermitis eingesetzt wird. Und … und … und …
Wahrlich eine interessante Pflanze!

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Systematik nach Wikipedia
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Myrtenartige (Myrtales)
Familie: Nachtkerzengewächse (Onagraceae)
Unterfamilie: Onagroideae
Gattung: Nachtkerzen (Oenothera)
Art: Gemeine Nachtkerze

Wissenschaftlicher Name
Oenothera biennis
L.

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Ach ja: Während ich diese Zeilen schreibe, prasselt – wie schon den ganzen Tag über – der Regen auf das Dachfenster.

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Ach ja, noch etwas ganz Wichtiges: Dieses Foto widme ich Hanni zu ihrem heutigen – wie (fast) immer regenreichen – Geburtstag.

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Up up and away oder wir sind dann mal weg

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Pusteblume - Löwenzahn - Fallschirme

Da ich morgen mal unterwegs sein werde, passt dieses Foto, das ich heute Nachmittag geschossen habe, ganz gut.

Ich gebe ihm das Motto „Up, up and away“ oder „Wir sind dann mal weg“.

Written by Ronald

12. Mai 2009 at 20:17

Gelungene Architektur – Dudo Galerie Dudweiler

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Dudweiler Dudo Galerie

Meine kurze Fototour durch die Dudo Galerie in Dudweiler war ausgesprochen ergiebig. Die hat gleich ein Dutzend sehr guter Fotos erbracht.

Am besten gefällt mir dieses Bild. Gewiss wird nicht jeder meine Meinung teilen, aber ich finde dieses Foto umwerfend. Die klaren Linien und Farben – einfach klasse!

Das Foto ist frei aus der Hand geschossen. Und da die Anzeige im Sucher sehr klein ist, ist es reiner Zufall, dass die Aufnahme fast perfekt waagerecht ist und die Symmetrie fast perfekt eingefangen wurde. Nun ja, man muss gelegentlich auch mal Glück haben.

Vielleicht lassen sich mit diesem Foto ein paar finanzkräftige Gewerbetreibende anlocken, die Geschäfts-, Büro- und Ausstellungsräume mieten und damit der Dudweiler City reges Leben, wirtschaftlichen Erfolg und kulturelle Aktivitäten bescheren.

Und wenn meine Werbung den erwünschten Erfolg hat, wird der Immobilienverwalter der Dudo Galerie hoffentlich seine Dankbarkeit zeigen und mir eine (nicht zu kleine) Provision zukommen lassen.

Schlafender Schwan – extrudiert

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Schlafender Schwan - extrudiert

Schlafender Schwan - extrudiert


Auch Schwäne müssen ab und zu mal schlafen. Dieser hat im Oktober 2001 auf dem See im Deutsch Französischen Garten in Saarbücken ein kleines Nickerchen gemacht.

Aber ganz so bizzar wie auf dem Bild war die Sache natürlich nicht. Da habe ich ein wenig mit Photoshop nachgeholfen. Einmal den Filter „Extrudieren“ drüber laufen lassen und schon ist das Bild ganz schön aufgepeppt. Mag sein, dass sich nun der ein oder andere an Salvadore Dali erinnert fühlt.

Written by Ronald

7. Februar 2009 at 15:55

Müllästhetik

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Müllasthetik
Müllcontainer gehören normalerweise nicht zu den ästhetisch ansprechendsten Objekten. Aber manchmal lohnt es sich doch, ein wenig genauer hinzuschauen.

Am 15. September 2001 hat in der Heuduckstraße in Saarbrücken ein ordentlicher Bürger seinen Abfall so sorgsam in einem Müllcontainer aufgeschichtet, dass er (der Müll – nicht der Bürger) – zumindest im Detail betrachtet – durchaus einen ästhetischen Reiz hatte.

Written by Ronald

2. Februar 2009 at 16:30

Vollmond Christuskirche Dudweiler

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Vollmond Christuskirche Dudweiler
Der Vollmond im Mai 2003 neben der Christuskirche in Dudweiler.

Keine Ahnung, warum ausgerechnet damals ein hell strahlendes Kreuz erheblich zu diesem Stimmungsbild beitrug. Normalerweise ist dort kein Kreuz zu sehen.

Und hier gibt es ein Foto des Vollmonds im Mai 2009 zu sehen, wobei der Mond nur ein Stückchen weiter links steht und der Turm der Christuskirche nicht mehr im Bild ist.

Written by Ronald

31. Januar 2009 at 20:02

Dudweiler Rathaus in einer Januarnacht

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Dudweiler Rathaus bei Nacht
Den Blick aus dem Fenster meines Arbeitszimmers kann man in diesem Fotoblog ja des Öfteren genießen. Er ist es auch wert, denn er hat immer was zu bieten.

Zum Beispiel in einer kalten Januarnacht (2003) die Aussicht auf das Dudweiler Rathaus in anheimelnder Beleuchtung. Da kann man sich sogar auch mal über die eisige Kälte hinwegtrösten.

Written by Ronald

30. Januar 2009 at 21:12

Gewitterstimmung – Regenbogen im Doppelpack

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Regenbogen im Doppelpack

Der Blick aus meinem Arbeitszimmerfenster ist eigentlich immer schön. Besonders beeindruckend kann er nach einem Gewitter sein.

Auf diesem Bild habe ich den Regenbogen sogar im Doppelpack festgehalten.

Ort: Dudweiler, Blick auf die Christuskirche und die St. Marien Kirche.

Der Regenbogengott stand damals offenkundig im Bunde mit den Katholiken. Der Hauptregenbogen „entspringt“ dem Turm der katholischen St. Marien Kirche, der Nebenregenbogen „entspringt“ der Residenz des katholischen Pfarrers. Die evangelische Christuskirche (links) hat hingegen nix abgekriegt. Ob das ein gutes oder ein schlechtes Omen ist (und für wen und warum), weiß der Himmel.

Die Aufnahme entstand im August 2003.

Zu diesem Bild noch ein kleiner Nachtrag: Das flache Gebäude vor der katholischen Kirche, das so hell erstrahlt, ist das katholische Pfarrheim. Unmittelbar daneben (von hier aus rechts, durch die Bäume verdeckt) befindet sich eine kleine Plattform, die einen sehr schönen Blick in den nördlichen Teil von Dudweiler bietet. Auf dieser Plattform entstand das Foto, mit dem ich die Lage der Bergehalde Lydia verdeutlicht habe.

Weiß wie Schnee

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Novemberschnee 2008

Schnee ist bekanntlich weiß. – Aber die farbliche Erscheinung unserer Welt ist relativ. Beim Fotografieren wird der schöne weiße Schnee in der Regel stark ins Bläuliche verfälscht.

Gestern habe ich in diesem Blog ein Foto des ersten Dudweiler Schnees der Wintersaison 2008/2009 eingestellt.

Dort sehen wir die typische Blauverfärbung.

Nun habe ich die Farbwerte so verändert, dass sie einigermaßen dem „realen“ Farbbild entsprechen (zumindest bei der Farbeinstellung meines eigenen Monitors).

Egal, ob man nun die „verfälschte“ oder die „korrigierte“ Version mehr mag, der ursprüngliche Blick war einfach zauberhaft und ein Foto gibt nur einen Teil des ursprünglichen Reizes wieder.

Das Bild zeigt übrigens den Blick aus meinem Arbeitszimmer. Das Fenster ist noch nicht mal zwei Meter von dem Rechner entfernt, an dem ich jetzt (und die meiste Zeit) sitze.

Der Ausblick ist einfach schön und über den Lauf des Jahres, der Tageszeiten, der Witterungs- und der Lichtverhältnisse ungemein variabel. In diesem Blog werden noch zahlreiche Kostproben folgen.

Aufnahme: Ende November 2008

Industrieästhetik

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Heizkraftwerk Saarbrücken

 

Industrieanlagen sind ja zumeist potthässlich. Aber manche haben doch einen besonderen ästhetischen Reiz.

Ein positives Beispiel bietet das Heizkraftwerk Römerbrücke Saarbrücken. Bei rechtem Licht, aus der rechten Perspektive und im richtigen Detail betrachtet, bietet es eine unerschöpfliche Quelle reizvoller Ästhetik. Dann ist es ein richtiges Schmuckstück am Ufer der Saar.

Ein paar Beispiele finden sich auf einer Website, die ich vor ein paar Jahren mal zusammengebastelt (und seither nicht weitergepflegt) habe  

*** Fotoalbum ***

und zwar auf der Seite 7.

Und hier habe ich ein kleines Fotoalbum Heizkraftwerk Römerbrücke Saarbrücken zusammengestellt.

Im Laufe der Zeit werden auch in diesem Blog weitere Aufnahmen des Saarbrücker Heizkraftwerks zu sehen sein.

Aufnahme im Winter 2001.

Herbstblick

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Herbst

 

Blick über die herbstliche Weite der rheinhessischen Ebene.

Standort: Offsteiner Gemarkung; nordöstlicher Teil.  Der Blick geht nach Ost-Nordost; aus der Mulde ragt der Pfeddersheimer Kirchturm hervor.

Aufnahme im Oktober 2002.

Beim Anblick der umherschwirrenden Vögel fällt mir sofort das Cover des Buches „Die Füße der Sterne“ von Patricia Koelle ein. Dieses wunderbare Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, vermittelt die gleiche Leichtigkeit, Weite  und Offenheit wie dieses Foto.

Einen Blick in die entgegengesetzte Richtung, der einen Tag später aufgenommen wurde, sehen wir hier: Offstein – Zuckerfabrik – östliche Bergkette der Pfalz.

Und zum Schluss noch ein kleiner Hinweis zum Thema „Offstein“: In dem Buch „Abenteuer im Frisiersalon“ findet man auch eine Kurzgeschichte von mir, die in Offstein spielt und dem Friseur aus meiner Kindheit ein literarisches Denkmal setzt.

Written by Ronald

12. Januar 2009 at 10:11

Ende einer Verbindung

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Stillgelegte Gleise. Zugverbindung Worms – Grünstadt in Offstein.

Längst hat sich die Natur das Terrain zurückerobert, das mehr als achtzig Jahre lang in Form einer Eisenbahnstrecke Garant des wirtschaftlichen und technischen Fortschritts und bequemer und moderner Verbindungen war.

Standort: Unmittelbar vor dem Bahnhof Offstein; Blick in Richtung Zuckerfabrik Offstein, Grünstadt.

Aufnahme: Oktober 2002 (aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera und traditionellem Filmmaterial; die dürftige Qualität des Bildes ist vor allem auf die Qualitätsverluste bei der Übertragung auf eine Foto-CD zurückzuführen).

Zur Information über die Bahnstrecke ein Ausschnitt aus der Website www.offstein.de:

Im Dezember 1886 wurde die Bahnverbindung zwischen Worms und Offstein eröffnet und einige Jahre später durch den Bahnausbau bis Grünstadt erweitert. Die Betreiberin der Strecke Worms/Offstein, die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft, übergab den Bahnbetrieb 1953 an die Bundesbahn. Der Personenverkehr wurde 1968 auf Autobusse umgestellt, der Güterverkehr stark reduziert und inzwischen ganz eingestellt.