Herbstgedicht

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Hainschwebfliege Episyrphus balteatus

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Hainschwebfliege Episyrphus balteatus
(Heute hab ich mal einen Beitrag aus dem letzten Jahr hervorgekramt. Damit er nicht ganz untergeht, kriegt er nun einen Platz ganz oben.)


Hainschwebfliege Episyrphus balteatus

Nachdem ich gestern bei der Zuordnung eines Insektes unaufmerksam und voreilig war (was ich für eine Biene hielt, ist wohl eher eine Fliegenart), bin ich mir bei der Zuordnung dieses Exemplars ziemlich sicher: das ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus), auch Winterschwebfliege genannt. Aber auch bei den Schwebfliegen gibt es viele verschiedene Arten, so dass ich bei der Zuordnung nicht hundert Prozent sicher bin. Aber eine Schwebfliege ist es wohl mit Sicherheit.

Sie [die Hainschwebfliege] kann leicht mit einer Wespe verwechselt werden, da sie ihr Aussehen täuschend ähnlich imitiert. Eine solche Eigenart nennt man Mimikry. Beim genauerem Hinschauen erkennt man jedoch sofort, dass die Hainschwebfliege wie auch verwandte Arten nur zwei Flügel besitzt. Man stellt sie deshalb zu den Zweiflüglern, den Diptera. Die Wespe jedoch besitzt vier Flügel und wird zu den Hautflüglern (Hymenoptera) gestellt. Auffällig ist außerdem die fehlende Behaarung. (Wikipedia)

Wikipedia weiß auch zu berichten, dass die Hainschwebfliege im Jahre 2004 zum Insekt des Jahres gewählt wurde.

Der Name „Schwebfliege“ ist übrigens ausgesprochen treffend. Ausgewachsene Schwebfliegen fliegen mit hoher Flügelschlagfrequenz bis zu 300 Hertz (schwirren) und können damit längere Zeit auch an Ort und Stelle „schweben“ (Wikipedia). Genau dies konnte ich schon mehrfach beobachten. Mit etwas Glück kann man daher eine Schwebfliege im Flug – beim Schweben – fotografieren.

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Systematik laut Wikipedia

Ordnung: Zweiflügler (Diptera)
Unterordnung: Fliegen (Brachycera)
Ordnung: Deckelschlüpfer (Cyclorrhapha)
Familie: Schwebfliegen (Syrphidae)
Gattung: Episyrphus
Art: Hainschwebfliege

Wissenschaftlicher Name
Episyrphus balteatus
(De Geer, 1776)

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Die Aufnahme entstand am 7. Juli 2009 an der zentralen Weggabelung auf dem Gehlenberg in Dudweiler. Das war einer der bislang wenigen heißen Tage im Juli 2009. An jenem Tag war es so heiß, dass ich im Wald kühlende Zuflucht gesucht habe. Ansonsten ist der Juli bei uns in diesem Jahr eher kühl und regnerisch. Kaum ein Tag ohne mehr oder weniger heftige Regengüsse. Heute liegt die Temperatur deutlich unter 20 Grad und geregnet hat es auch schon mehrfach.

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Großer Wollschweber

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Großer Wollschweber an Wiesen-Schaumkraut

Großer Wollschweber an Wiesen-Schaumkraut


Großer Wollschweber – Bombylius major – Insekten – Zweiflügler – Diptera – Fliegen – Insektenfotos – Foto – Wiesen-Schaumkraut – Dudweiler – Sulzbachtalaue – wildwachsende Wiesenblumen – Naturfotografie

Großer Wollschweber

Heute bin ich mal wieder die Sulzbachtalaue in Dudweiler entlangspaziert. Das ist zurzeit im Hinblick auf wildwachsende Wiesenpflanzen die interessanteste Gegend. Seit ein paar Wochen wachsen hier weit mehr als ein Dutzend Frühlingsblüher, siehe hier und hier. Einige Pflanzen wie zum Beispiel das Scharbockskraut, das Busch-Windröschen, der Gefingerte Lerchensporn bilden ausgedehnte Blütenteppiche. Diese Blütenteppiche sind vor allem auf der linken Seite des Sulzbachs, also am Osthang zu finden. An der rechten Uferböschung, dem Westhang, ist sind heute vor allem das Wiesen-Schaumkraut und Löwenzahn aufgefallen. Das Wiesen-Schaumkraut blüht dort schon eine ganze Weile, der Löwenzahn hat erst heute eine gelbe Blütenexplosion hervorgebracht.

Am rechten Uferrand ist mir ein interessantes Insekt begegnet. Das Tier saß am Boden im Gras und ließ sich leicht fotografieren. Es war so träge, dass ich das Büschel Grashalme ausreißen konnte, auf denen es saß. Nun konnte ich die Grashalme drehen und das Tier aus verschiedenen Perspektiven fotografieren. Nach ein paar Aufnahmen flog es dann doch davon. Ein paar Meter weiter entdeckte ich es an Wiesen-Schaumkraut. Ob es dasselbe Individuum war oder „nur“ ein Artgenosse, kann ich nicht sagen. Erfreulicherweise konnte ich dieses Tier nun beim Nektar-Saugen an Wiesen-Schaumkraut fotografieren. Eines dieser Fotos ist oben zu sehen.

Meine Recherchen haben Folgendes ergeben: Es handelt sich hier um den Großen Wollschweber (Bombylius major).

Wikipedia weiß zu berichten: Die Wollschweber (Bombyliidae), auch Hummelfliegen oder Trauerschweber genannt, gehören zur Familie der Zweiflügler (Diptera) und werden den Fliegen (Brachycera) zugeordnet. Weltweit sind etwa 6000 Wollschweber-Arten bekannt, davon in Deutschland 34. Wollschweber beherrschen den Standflug und beim Nektar-Saugen schwirren sie ähnlich wie Kolibris irrsinnig schnell mit den Flügeln und stützen sich nur mit den Vorderbeinen an der Blüte ab.

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Heidelibelle

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Heidelibelle

Heidelibelle


Gedicht – Women – Libellen – Heidelibelle – Libellenfoto – Fotografie – Insekten – Naturfotografie – Makrofotografie – Insektenfotos

Heidelibelle

Auf diesem Blog gab es nun seit etlichen Tagen nix Neues. Da mir nix Passendes einfällt, gibt es heute ein nicht so recht passenden Foto und ein ganz und gar nicht passendes Gedicht.

Die Heidelibelle habe ich am 22. September 2009 im Stadtpark in Dudweiler fotografiert.

Das Verslein ist eine anspruchslose Spielerei.

WOMEN
© Ronald Henss

Some women are happy
Some women are blue
Some are very pretty
Some are pretty cool

Each woman is worthy
Each woman is free
Each woman loves chocolate
No woman loves me

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Written by Ronald

11. April 2010 at 15:20

Frühlingsgefühle

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Frühlingsgefühle

Frühlingsgefühle


Frühling – März – Frühlingsgefühle – Sex – Paarung – Sexfotos – Insekten – Bienen – Hummel – Fliegen – Wanzen – Schmetterlinge – Winter – Frühling – Wetter – Temperaturen


Frühlingsgefühle

Spätestens seit gestern ist klar, was ohnehin auch auf dem Kalender zu lesen ist: Der Winter geht zu Ende und der Frühling steht vor der Tür.

In diesem Jahr – oder besser: in dieser Saison – war der Winter ungewöhnlich dunkel, ungewöhnlich nass und ungewöhnlich kalt, aber gottseidank nicht ganz so kalt wie im Rest der Republik.

Der März – zwar immer noch arg kalt und gelegentlich mit etwas Schnee im Gepäck – hat uns hingegen bislang mit viel Sonne verwöhnt. Und gestern und heute hatte er endlich auch mal warme Temperaturen im Gepäck.

Das Thermometer am Dudoplatz zeigte heute um 12:45 Uhr 22 Grad. Auf dieses Thermometer sollte man sich allerdings nicht unbedingt verlassen. Es misst in der Sonne – offenbar an windgeschützter Stelle – und neigt zu starken Übertreibungen. Wie dem auch sei: warm war es allemal.

Mit der Wärme sind wie auf Knopfdruck massenweise Insekten erschienen. Gestern und heute sind mir begegnet (Im Rosenfeld, Anger und Stadtpark):

  • vier verschiedene Schmetterlingsarten
  • ein halbes Dutzend verschiedene Fliegenarten (die zahlreichen Winzlinge nicht mitgerechnet)
  • zwei Wanzenarten
  • etliche Hummeln
  • viele, viele fleißige Bienen

Die Bienen und Hummeln haben sich vor allem an Krokussen gelabt, Fliegen vor allem an Huflattich, aber auch an Krokussen.

An einem Blumengeschäft – Blumen Brachetti in der Dudo-Galerie – war eine kleine Heerschar Bienen und Hummeln auf Nahrungssuche und wie man sieht: einige waren bereits mit Vorarbeiten für die nächste Generation beschäftigt. Eine Weile schien sie die Kamera nicht zu stören, aber dann krochen sie huckepack in die Blüte der Mini-Narzisse hinein, so dass nur noch die Hinterteile zu sehen waren.

Über die Schmetterlinge werde ich an anderer Stelle berichten. Aber so viel sei verraten: Es handelte sich um Zitronenfalter, Tagpfauenauge und C-Falter, sowie einen Spanner (vermutlich ein Frostspanner).
Näheres: siehe hier.

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Marienkäfer – Coccinellidae

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Marienkäfer Coccinellidae

Marienkäfer – Coccinellidae – Makro – Makrofotografie

Marienkäfer sind ja ausgesprochen niedlich und sie gehören zu den beliebtesten Insekten. Ich freue mich immer, wenn mir mal ein Marienkäfer-Foto gelingt, aber ich musste schon oft feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, diese kleinen Tierchen zu fotografieren. Gelegentlich liegt dies daran, dass die Tierchen recht munter sind und ständig rumkrabbeln. Oft ist es aber so, dass ich ausgerechnet bei Marienkäfern große Probleme mit der Schärfeeinstellung meines Fotoapparats habe (das habe ich bereits in einem anderen Beitrag berichtet). Obwohl mein Makro ziemlich leistungsfähig ist, bereitet es ausgerechnet beim Marienkäfer Schwierigkeiten. Ob dies an der glänzenden Oberflächenstruktur liegt?

Da ich aber schon oft genug probiert habe, habe ich mittlerweile auch etliche schöne Marienkäferfotos in meiner Sammlung. Das aktuele Foto ist keineswegs das beste. Aber in einer Hinsicht ist es ganz besonders interessant: Auf einem anderen – in fotografischer Hinsicht wesentlich schöneren – Foto dieses Indididuums habe ich an der Unterseite eine merkwürdige Öffnung entdeckt, die ich zunächst für einen Teil der Pflanze hielt. Auf dem aktuellen Foto kann man hingegen gut erkennen, dass die beiden „Röhren“ auf der Unterseite offenkundig zu dem Marienkäfer selbst gehören. Sieht irgendwie aus wie ein Auspuff beim Auto und man könnte vermuten, dass es sich um Atemröhren handelt. Vielleicht stößt mal ein Experte auf diese Seite und erklärt uns, was es damit auf sich hat.

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Das Foto entstand am 11. September 2009 auf der Bergehalde Lydia

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Systematik der Marienkäfer laut Wikipedia:

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Unterordnung: Polyphaga
Teilordnung: Cucujiformia
Überfamilie: Cucujoidea
Familie: Marienkäfer

Wissenschaftlicher Name
Coccinellidae
Latreille, 1807

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Written by Ronald

11. September 2009 at 16:49

Libelle – Heidelibelle

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Libellenschönheit - Libelle - Heidelibelle

Libellenschönheit

Diese wunderschöne Libelle hat das Zeug, ein richtiges Top-Model zu werden. Sie ließ sich willig von allen Seiten fotografieren und wie man sieht, ließ sie mich mit der Kamera ganz, ganz nah heran.

Die Makroaufnahme verdeutlicht auf wunderbare Weise die filigrane Flügelkonstruktion.

Leider weiß ich nicht, um welche Libellenart es sich hier handelt. Aber zumindest die Gattung ist sicher: Es ist eine Heidelibelle (Sympetrum). Sicher ist auch, dass es sich um ein Männchen handelt, denn die Weibchen der Heidelibellen sind in der Regel braun-gelb.

Nachtrag (18. September 2010): Mittlerweile bin ich – zumindest was Libellen betrifft – wesentlich schlauer und weiß, dass es sich hier um eine Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum) handelt. Das Gelb an der Hinterseite der Beine und die Färbung des Thorax (Brust) lassen keinen Zweifel aufkommen.

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Die Aufnahme entstand am 02. September in Dudweiler an dem kleinen Teich neben dem Minigolfplatz an der St. Avolder Straße.

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Marienkäfer

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Marienkäfer

Marienkäfer

Der letzte Beitrag in diesem Fotoblog liegt nun schon fast zwei Wochen zurück. Das liegt keineswegs daran, dass mir die Fotos ausgehen. Ganz im Gegenteil: in der Zwischenzeit ist eine große Zahl hinzugekommen.

Auch wenn sich hier in diesem Fotoblog nichts getan hat, so war ich doch nicht ganz untätig. Ich habe in der Zwischenzeit zwei neue Blogs angelegt, die jeweils einem bestimmten Thema gewidmet sind.

Zum einen einen Schmetterling-Blog. Da ich in den letzten drei Monaten mehr als 30 verschiedene Schmetterlingsarten fotografiert habe (mit mehreren Hundert Fotos), erscheint es sinnvoll, diesem speziellen Thema einen eigenen Platz zu gewähren. Im Schmetterling-Blog gibt es zum einen Informationen über Schmetterlinge, zum anderen auch zahlreiche Schmetterling-Gedichte. Das soll also eine Art lyrischer Foto- und Informationsblog werden.

Zum anderen gibt es einen eigenen Wiesenblumen-Blog. Wie der Name schon sagt, geht es dort um Wiesenblumen und wildwachsende Pflanzen. Dort werden unter anderem verschiedene Spaziergänge anhand einer kleinen Auswahl von Fotos gezeigt. Außerdem zeige ich dort Pflanzen, die ich noch nicht identifiziert habe, in der Hoffnung, dass sich gewiefte Pflanzenkenner dorthin verirren und bei der Identifikation behilflich sind. Außerdem kann man dort mit Hilfe von Google-Maps verschiedene Standorte lokalisieren.

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So, nach diesen Hinweisen auf neue Blogs noch ein paar Worte zum Foto des Tages.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Marienkäfer gar nicht leicht zu fotografieren sind. Zumindest nicht mit meiner Kamera. Ausgerechnet bei Marienkäfern habe ich oft Probleme mit der Fokussierung. Aber ab und zu gelingt dann doch das ein oder andere Foto und gelegentlich sind die Szenen ausgesprochen witzig. Mein allerbestes Marienkäfer-Foto habe ich bei flickr eingestellt.

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Das Foto entstand am 17. Juli 2009 in der Sulzbachtalaue.

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Written by Ronald

2. August 2009 at 08:04

Grashüpfer – Heuschrecken – Insekten

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Gashüpfer Heuschrecke Insekten

Heute ist mir in der Sulzbachtalaue in Dudweiler dieser Bursche begegnet. Dass es sich um einen Grashüpfer handelt, ist unverkennbar. Welcher Art er speziell angehört, kann ich nicht sagen. Ich vermute, es ist ein Gemeiner Grashüpfer (Chorthippus parallelus), aber sicher bin ich bei dieser Zuordnung nicht. Auf jeden Fall ist das Foto hervorragend gelungen.

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Systematik nach Wikipedia

Überklasse: Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Unterklasse: Fluginsekten (Pterygota)
Ordnung: Kurzfühlerschrecken (Caelifera)
Familie: Feldheuschrecken (Acrididae)
Unterfamilie: Grashüpfer

Wissenschaftlicher Name
Gomphocerinae
Fieber, 1853

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Das Foto entstand am 21. Juni 2009 in der Sulzbachtalaue in Dudweiler.

Written by Ronald

21. Juli 2009 at 16:46

Schmetterlinge – Tagpfauenauge

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Schmetterling Tagpfauenauge Inachis io

Vor ein paar Tagen war es mir auf der Halde Lydia zum ersten Mal gelungen, einen Schwalbenschwanz zu fotografieren. Außerdem bekam ich dort zum ersten Mal ein Tagpfauenauge und einen Zitronenfalter vor die Linse. Mit den Zitronenfalterfotos war ich zufrieden, nicht aber mit Tagpfauenaugefotos. Auf dem Schmetterlingsflieder tummelten sich zwar verschiedene Exemplare des Tagpfauenauges, aber zumeist präsentierten sie nur ihre Unterseite, die einfach nur dunkel und wenig aufregend ist. Die Flügel waren immer nur für kurze Momente geöffnet und es ist mir nicht gelungen, ein vollständig geöffnetes Tagpfauenauge zu fotografieren.

Aber heute hat es geklappt! Und zwar auf der Sulzbachtalaue. In der Nähe des Sulzbachs erblickte ich ein Tagpfauenauge, das die Flügeloberseiten präsentierte. Als ich mich näherte, fallterte es davon und verschwand aus meinem Blickfeld. Ich war ziemlich enttäuscht – aber dann …

Als ich nach unten blickte, stellte ich fest, dass der Gute auf meinem linken Oberschenkel Platz genommen hatte. Dort blieb er eine ganze Weile sitzen und ließ sich ablichten wie ein gutes Fotomodel. Wie man sieht, mit geöffneten Flügeln.

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Systematik nach Wikipedia

Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Unterfamilie: Fleckenfalter (Nymphalinae)
Gattung: Inachis
Art: Tagpfauenauge

Wissenschaftlicher Name
Inachis io
(Linnaeus, 1758)

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Das Tagpfauenauge ist übringens der Schmetterling des Jahrs 2009. Die Wahl begründen die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) damit, dass durch diese Falterart die Folgen des Klimawandels besonders gut sichtbar werden.

Biene Wilde Möhre

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Biene Wilde Möhre

Heute habe ich mal wieder der Sulzbachaue in Dudweiler, kurz vor der Abzweigung Herrensohr, einen Besuch abgestattet.

Folgende Schmetterlinge habe ich fotografiert:
Hauhechel-Bläuling
Kleiner Feuerfalter
Gamma-Eule
Brauner Waldvogel
Dickkopffalter
und eine Art, die ich dort bereits fotografiert aber immer noch nicht identifiziert habe (ein Foto habe ich hier auf flickr eingestellt in der Hoffnung, dass dort jemand die Art identifizieren kann).

Der absolute Star war der Dickkopffalter. Der naschte auf einer Kleeblüte und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und von allen Seiten fotografieren.

Als Foto des Tages habe ich aber – wie man leicht sieht – keinen Schmetterling ausgewählt.

Bei dem Insekt handelt es sich wohl um eine Biene, ich kann aber nicht genau sagen, welcher Art sie angehört (siehe dazu die Kommentare).

Das Nektarparadies, in dem sie schwelgt, ist die Dolde einer Wilden Möhre (daucus carota). Diese überall anzutreffende Pflanze ist die Stammform der Gartenmöhre oder Karotte. Ein charakteristisches Merkmal der Wilden Möhre ist die in der Doldenmitte sitzende schwarzpurpurne „Mohrenblüte“, die auf dem Foto sehr gut zu erkennen ist. Die oft in der Doldenmitte auftretende, durch Anthocyane schwarzrot gefärbte Mohrenblüte ist eine Kontrastfärbung und dient der Anlockung von Bestäubern (Wikipedia).

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Systematik nach Wikipedia
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Gattung: Möhren (Daucus)
Art: Möhre (Daucus carota)
Unterart: Wilde Möhre

Wissenschaftlicher Name
Daucus carota subsp. carota
L.

Written by Ronald

17. Juli 2009 at 17:08

Schmetterlinge Schachbrett

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Schmetterlinge Schachbrett

11. Juli 2009: Mein gestriger Spaziergang in der Sulzbachaue ist zu einem regelrechten Schmetterlingserlebnis geworden. Zum ersten Mal überhaupt habe ich ein Schachbrett (Melanargia galathea) vor die Linse gekriegt; und dieses Tierchen war auch noch so zahm, dass es sich ein Weilchen auf meinem Finger niedergelassen hat. Es ist ziemlich schwierig, mit der einen Hand den Fotoapparat einzustellen und gleichzeitig die andere Hand so ruhig zu halten, dass der zarte Gast nicht gleich davonflattert.

Mit dem Schachbrett habe ich eine kleine Fotosession veranstaltet. Jammerschade, dass dieses Exemplar ein klein wenig angeknabbert ist. (Ein Nachtrag: Mittlerweile bin ich schlauer geworden und habe erfahren, dass Schmetterlinge im Laufe ihrer Flugzeit nicht nur Schuppen verlieren und verblassen, sondern auch an den Rändern ausfransen. Man spricht dann von „abgeflogenen“ Schmetterlingen. Siehe: Settele u.a.: Schmetterlinge. Die Tagfalter Deutschlands. 2. Auflage. Ulmer Verlag, 2009)

Darüber hinaus gelangen ein paar Fotos von einem Großen Ochsenauge, einem Braunen Waldvogel, einem Hauhechel-Bläuling (und zwar einem Weibchen, das im Gegensatz zum Männchen auf der Innenseite nicht blau ist, sondern braun mit schönen orangenen Randflecken) und einem Widderchen. Außerdem habe ich Fotos von fünf weiteren Schmetterlingsarten gemacht, die ich aber in keinem meiner Tierführer finden kann. Es wird wohl ein Weilchen dauern, bis ich alle bestimmt habe.

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Aufgenommen am 10. Juli 2009.
Sulzbachaue in Dudweiler, kurz vor der Abzweigung nach Herrensohr.

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Written by Ronald

11. Juli 2009 at 18:24

Hummel

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Hummel Steinhummel

Hummel Steinhummel

Der letzte Beitrag liegt schon mehr als eine Woche zurück. Da wird es allerhöchste Zeit, dass mal wieder was Neues kommt.

In der Zwischenzeit war ich nicht untätig und habe so viele schöne Fotos aufgenommen, dass mir die Auswahl sehr schwer fiel. Das Foto ist weder das schönste noch das spektakulärste. Ich habe es ausgewählt, weil es von heute ist und die letzten Tage recht gut charakterisiert.

Die heißen Tage Ende Juni wurden am Freitag mit gewaltigen Gewittern beendet. Seit ein paar Tagen ist es deutlich kühler. Gestern Morgen lag die Temperatur um elf Uhr bei 15 Grad – bibber, bibber! Und seit Tagen gibt es mehrmals täglich einen Regenguss.

Die niedrigen Temperaturen und der Regen wirken sich sehr deutlich auf die Aktivitäten in der Natur aus. Schmetterlinge waren in den letzten Tagen nur selten zu sehen. Und auch die unzähligen anderen Insekten sind nur noch vereinzelt anzutreffen.

Diese Hummel hing heute Nachmittag ganz träge an einem Stängel und trotzte auf diese Weise Kälte und Regen. Wenn mich nicht alles täuscht, dann handelt es sich um eine Steinhummel, auf gut Lateinisch Bombus lapidarius.

Written by Ronald

9. Juli 2009 at 17:16

Veröffentlicht in Insekten, Juli, Natur, Regen, Sommer, Tiere, Wetter

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Libellen Gemeine Binsenjungfer

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Gemeine Binsenjungfer

Gemeine Binsenjungfer

Heute war ich mal wieder auf der Halde Lydia. Aber nicht oben auf dem Plateau, sondern nur rund um dem Haldenfuß. Am westlichen der beiden unteren Himmelsspiegel (das ist in diesem Bild der rechte und in diesem Bild der linke) befindet sich eine kleine schilfbewachsene Stelle. Dort konnte ich in aller Ruhe einige Libellen fotografieren. Darunter auch dieses Prachtexemplar. Offenbar handelt es sich hier um eine Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa; Englisch: Emerald Damselfly).

Die Binsenjungfer gehört zu den Kleinlibellen und wird nur etwa dreieinhalb Zentimenter lang. Da der Körper sehr langgestreckt ist, ist das Tier außerordentlich schmal und entsprechend schwer zu fotografieren. Man kann zwar schon im Naturzustand die Schönheit erkennen, aber die Farbenpracht kommt erst in der Vergrößerung richtig raus.

Eine weitere Aufnahme desselben Tieres habe ich bei Flickr eingestellt. Dort lässt sich bereits jetzt erahnen, dass dieses Foto nicht sehr viele Kommentare erhalten wird. Das deckt sich mit der bisherigen Erfahrung, dass meine Libellenfotos bei der Flickr-Gemeinde nicht gut ankommen. Vermutlich liegt dies daran, dass dort die Fotos in sehr kleinem Format abgebildet werden. Auf einem winzigen Foto ist von den winzigen Libellen fast nichts zu erkennen, so dass sich vermutlich kaum jemand die Mühe macht, das Bild näher zu betrachten. Würden die Fotos in größerem Format präsentiert, würden die Beurteilungen wohl anders ausfallen. Da die Flickr-Bewertungen ohnehin reine Spielerei sind, ist dies völlig irrelevant. Es macht aber immerhin deutlich, dass die Wirkung von Fotos sehr stark von der Bildgröße und der relativen Größe der relevanten Objekte abhängt.

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Systematik nach Wikipedia

Unterklasse: Fluginsekten (Pterygota)
Ordnung: Libellen (Odonata)
Unterordnung: Kleinlibellen (Zygoptera)
Familie: Teichjungfern (Lestidae)
Gattung: Binsenjungfern (Lestes)
Art: Gemeine Binsenjungfer

Wissenschaftlicher Name
Lestes sponsa
(Hansemann, 1823)

Es reicht für alle

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Hummel Rostfarbiger Dickkopffalter

Hummel Rostfarbiger Dickkopffalter

Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder den Dudweiler Anger besucht. Die Kahlrasur vor ein paar Wochen hat ihm mächtig zugesetzt und so wird es noch ein Weilchen dauern, bis sich die Wiese wieder ganz erholt hat und zu voller Blüte zurückfindet. Es sind zwar einige vielversprechende Ansätze erkennbar, aber viel los ist noch nicht.

Also bin ich ein paar Meter weitergelaufen, vorbei am Bürgerhaus zu dem Grünstreifen neben der Beethovenstraße. Dort sind die größten Teile nicht niedergemäht, so dass sich dort hohes Gras und zahlreiche Frühlingsblüten finden. Zunächst sah es so aus, als müsse ich mich mit der Pflanzenwelt und einer großen Zahl von Hummeln begnügen, aber dann haben sich doch noch ein paar Schmetterlinge hinzugesellt.

Am prächtigsen war der Distelfalter, den ich demnächst hier vorstellen werde. Heute gibt es ein Bild, das wohl nicht ganz alltäglich ist. Eine Hummel und ein Rostfarbiger Dickkopffalter teilen sich einträchtig das üppige Nektarmahl.

Die Blüte ist übrigens wunderschön. Leider habe ich (noch) keine Ahnung, worum es sich hier handelt. Vielleicht findet sich ja ein Kundiger, bevor ich es selbst durch Zufall entdecke.

Nun war ich doch schneller: Offenbar handelt es sich hier um eine Acker-Witwenblume, auch Wiesen-Witwenblume oder Wiesenkabiose genannt; Englisch: Field Scabious.
In meinem neuen „Der große Kosmos-Naturführer. Tiere und Pflanzen“ auf Seite 754.

Systematik nach Wikipedia:

Klasse: Dreifurchenpollen-
Zweikeimblättrige (Rosopsida)
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Kardenartige (Dipsacales)
Familie: Kardengewächse (Dipsacaceae)
Gattung: Witwenblumen (Knautia)
Art: Acker-Witwenblume

Wissenschaftlicher Name
Knautia arvensis
(L.) Coulter

Pusteblume mit Wanze

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Pusteblume mit Wanze

Im vorangegangenen Beitrag habe ich versprochen, dass wir uns den Überraschungsgast, der sich in meine Fotoserie zur Pusteblume eingeschmuggelt hat, genauer betrachten.

Dass es sich um ein Insekt handelt, ist klar. Aber um welches? Gott sei Dank habe ich eine Möglichkeit entdeckt, wie man auf solche Fragen relativ rasch eine Antwort bekommen kann. Bei flickr gibt es eine Gruppe mit dem Namen ID Please. Dort kann man Fotos von Pflanzen und Tieren einstellen und Experten um Rat fragen. Zu meinen Foto habe ich folgende Antwort erhalten:
This is a shield bug (sometimes called a stink bug)
I cannot see enough detial for a more accurate ID

Und über Wikipedia.com und Wikipedia.de erfuhr ich, dass es sich um eine Schildwanzenart handelt.

Systematik
Unterstamm: Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schnabelkerfe (Hemiptera)
Unterordnung: Wanzen (Heteroptera)
Überfamilie: Pentatomoidea
Familie: Schildwanzen

Wissenschaftlicher Name
Scutelleridae
Leach, 1815

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Bei dem Foto handelt es sich übrigens, wie man leicht sieht, um einen Ausschnitt aus einem größeren Bild. Es handelt sich aber nicht um eine Vergrößerung. Es hat exakt die Auflösung, die meine Kamera leistet. Sie liefert Bilder mit 3024 x 2016 Pixeln, und hier sehen wir einen Original-Ausschnitt der Größe 840 x 560 Pixel (dieser Fotoblog ist auf eine Bildbreite von 840 Pixeln eingestellt). Gerade bei Makroaufnahmen ist es oft besonders bedauerlich, dass ich nur eine relativ billige Kamera besitze, die „nur“ 6,3 Megapixel schafft.

Was ich an diesem Bild besonders bemerkenswert finde: Die Antennenspitzen der Wanze sehen genauso aus wie die Samen der Pusteblume. Nur wesenlich kleiner.

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Und noch ein nützlicher Link: unter http://www.koleopterologie.de/ hat die Arbeitsgemeinschaft Rheinischer Koleopterologen eine interessante Website über Käfer und Wanzen zusammengestellt.

Pusteblume im Mai

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Löwenzahn Pusteblume Mai

In den letzten Tagen habe ich so viele schöne Bilder gemacht, dass ich schon gar nicht weiß, wohin damit. Dieser Blog bietet ja ein nettes Ambiente, aber manchmal weiß ich einfach nicht, was ich schreiben soll. So auch heute. Deshalb stelle ich mal ein Gedicht ein, das mir die Autorin heute zugesandt hat.

Pusteblumen im Mai
© Heidrun Gemähling

Im Maien stehen kugelrund
Samenkinder Spalier,
Pusteblumen auf Wiesengrund,
Augenweide und Zier.

Laue Winde blasen leise,
Schirme öffnen sich zu Hauf,
schweben über weite Auen,
der Maienflug nimmt seinen Lauf,
lässt sie treiben mit den Lüften,
keiner kennt der Samen Bahn,
doch sie werden neu erblühen,
irgendwo als Löwenzahn.

Das Foto entstand gestern (29. Mai 2009) an der Sulzbachtalaue in Dudweiler, nahe der Abzweigung nach Herrensohr. Von dieser Pusteblume habe ich eine ganze Bilderserie geknipst. Ein Foto schöner als das andere. Ich habe die Pusteblume in die Luft gehalten, so dass nur der leuchtend blaue Himmel im Hintergrund zu sehen ist. Anfangs war die Pustkrone fast noch vollständig. Aber nach und nach hat der Wind die kleinen Fallschirme davongeweht. Wie es der Zufall will, gibt es ein Bild mit drei Fallschirmen auf der Spitze, eines mit zweien und dann noch dieses, auf dem der vorletzte gerade davonfliegt und der allerletzte noch standhaft dasteht. Kurz darauf wurde auch dieser vom Winde verweht.

Das Foto hält übrigens noch eine kleine Überraschung bereit. Und zwar Folgendes: Als ich zu Hause die Bilder am Rechner betrachtete, war ich höchst erstaunt, dass auf einigen Bildern ein kleines Insekt zu sehen ist. Als ich beim Fotografieren durch den kleinen Sucher schaute, habe ich das Tierchen überhaupt nicht bemerkt. Das Tierchen ist auch auf dem obigen Foto zu sehen, aber dort ist es so gut versteckt, dass man ganz genau hinschauen muss. Auf der linken Seite kann man deutlich eines der Hinterbeine erkennen, außerdem einen Flügel und den Hinterleib. Und über dem obersten querstehenden Fallschirm ragt die winzige Spitze eines Fühlers nach oben.

Auf der folgenden Seite können wir das Tierchen mal aus der Nähe betrachten.

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Libelle Hufeisenazurjungfer

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Libelle Hufeisenazurjungfer

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Aktueller Hinweis: Dieses Foto kann man auch als Postkarte kaufen.

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Eigentlich müsste der Titel zu diesem Bild „Grün und Blau“ lauten. Da aber der Titel bei der Google-Suche eine entscheidende Rolle spielt, ist es manchmal besser, Kompromisse zu machen und einen Titel zu wählen, der möglicherweise bessere Suchmaschinen-Erfolge liefert.

Im vorherigen Beitrag habe ich erzählt, dass ich heute trotz der bulligen Hitze einen Abstecher zur Residenz des katholischen Parrers neben der St. Marien Kirche in Dudweiler gemacht habe, um mein Glück mit dem Fotografieren von Libellen zu versuchen. An den Mini-Teich schwirren zwar eine beachtlich Zahl Libellen rum, aber die sind furchtbar schwer zu fotografieren. Gott sei Dank sind mir dennoch ein paar sehr schöne Bilder gelungen.

Zum Beispiel diese Hufeisenazurjungfer. Mein Kosmos Tierführer sagt zwar, dass es verschiedene Arten von Azurjungfern gibt, aber anhand der Abbildung meine ich sicher ablesen zu können, dass es sich hier um eine Hufeisenazurjungfer handelt. Bemerkenswerterweise handelt es sich – trotz des geschlechtsbezogenen Artnamens AzurJUNGFER – nicht um ein weibliches, sondern um ein männliches Exemplar. Darüber regen wir uns aber nicht auf. Lassen wir das einfach so stehen. Das sollen die ideologische Eiferer übernehmen, die dem Gender-Mainstreaming-Wahn verfallen sind.

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Hinweis: Dieses Foto kann man auch als Postkarte kaufen.

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Noch eine Hinwei: Mittlerweile gibt es auch einen eigenen Libellen-Blog. Dieser befindet sich im Moment (Juni 2010) noch im Aufbau, aber er wird rasch wachsen, so dass sich ein Besuch für jeden Libellenfreund lohnt.

Written by Ronald

25. Mai 2009 at 18:41

Guten Appetit

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Insekt auf Blüte

Uiuiuiuiui – heute (25. Mai 2009) ist bei uns der mit Abstand heißeste Tag in diesem Jahr. Da bin ich mehrfach ganz ordentlich ins Schwitzen gekommen. Zum Beispiel, als ich nach dem Mittagessen und einem Besuch in der Druckerei einen kurzen Abstecher an den renaturierten Sulzbach machte (neben der Sulzbachtalstraße in Dudweiler Richtung Wilhelmshöhe, Herrensohr), um ein paar Wiesenblumen und Schmetterlinge zu fotografieren. Mit den Schmetterlingen war es heute sehr schwierig. Ich habe nur eine Sorte erwischt, und leider nur im zusammegefalteten Zustand, der wenig spektakulär ausschaut, aber eine perfekte Tarnung darstellt. Aber Blüten mit Insekten gab es in Fülle.

Nach meiner Rückkehr war ich von oben bis unten klitschnass geschwitzt.

Als ich wieder einigermaßen trocken war, habe ich ein paar Bücher zur Post gebracht. Und zwar unsere Neuerscheinung

Mauerstücke – Erinnerungsgeschichten
Herausgegeben von Bettina Buske und Patricia Koelle

Anschließend habe ich einen Abstecher zur Residenz des katholischen Pfarrers (neben der St. Marien Kirche) gemacht, in der Hoffnung, dass mir dort ein paar schöne Fotos von Libellen gelingen. In der Tat was diesmal die Ausbeute gar nicht schlecht. Heute sind mir endlich mal einige sehr schöne Libellenfotos gelungen.

Von den zahlreichen Fotos, die ich heute wortwörtlich im Schweiße meines Angesichts geschossen habe, habe ich das oben stehende ausgewählt. Es ist ganz gewiss nicht das spektakulärste, aber mit gefällt der Farbton besonders gut und manchmal stelle ich ganz gerne auch weniger spektakuläre Fotos ins Netz. Ich finde, das Schlichte hat oft einen besonderen Reiz.

Dem kleinen Kerl wünsche ich auf jeden Fall Guten Appetit!

Ach ja, und dann natürlich wieder meine obligatorische(n) Frage(n): Wer weiß, um welche Pflanze und um welches Insekt es sich hier handelt?

Buckeye, ein (hoffentlich) botanisch Versierter meint auf flickr, das sei vermutlich Heracleum sphondylium, also ein Wiesen-Bärenklau.

Systematik (lt. Wikipedia)
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Unterfamilie: Apioideae
Gattung: Bärenklau (Heracleum)
Art: Wiesen-Bärenklau

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Und urjsa meint bei flickr, es handele sich um Phyllopertha horticola (Junikäfer). Bei Wikipedia ist zu lesen: Der Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) ist ein Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Oft wird er auch irreführend Junikäfer genannt, ist äußerlich mit diesem jedoch nicht zu verwechseln. Anhand der Wikipedia-Abbildungen ist zu vermuten, dass es sich tatsächlich um einen Gartenlaubkäfer handelt.

Systematik nach Wikipedia
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Familie: Blatthornkäfer (Scarabaeidae)
Unterfamilie: Rutelinae
Gattung: Phyllopertha
Art: Gartenlaubkäfer

Wissenschaftlicher Name
Phyllopertha horticola
(Linnaeus, 1758)

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Sex – tierisch gut!

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Sex - tierisch gut!
Ohne Kommentar. – Da bleiben wir doch lieber diskret.

Aufnahme: Oktober 2008

Tipp: Wer noch nicht befriedigt ist oder gerade lustvoll angeregt wurde, findet hier erotische Gedichte.

Written by Ronald

1. Februar 2009 at 17:25